AIRY will mit Blumentopf gewinnen

Grünpflanzen sind ein Garant für gute Luft. Sie produzieren Sauerstoff und können im manchen Fällen sogar Schadstoffe außer Gefecht setzen. Das funktioniert auch mit Zimmerpflanzen, allerdings ist der Erfolg stark abhängig von dem richtigen Topf. Und hier kommt AIRY ins Spiel.

Der Hamburger Unternehmer Helge Knickmeier litt viele Jahre unter starkem Heuschnupfen. Wie viele andere Menschen konnte er sich teilweise kaum im Freien aufhalten. Aber auch ein Aufenthalt in den eigenen vier Wänden war mit gesundheitlichen Problemen verbunden, da er allergisch auf Reinigungsmittel reagierte. Knickmeier suchte nach einer Lösung und fand diese bei der amerikanischen Weltraumbehörde NASA.

Die hatte nämlich bereits 1989 herausgefunden, dass Pflanzen die Raumluft reinigen können. Nach aktuellem Stand der Forschung gibt es rund 30 Pflanzen, die in der Lage sind, Schadstoffe (flüchtige organische Verbindungen wie Formaldehyd, Toluol oder Benzol) in Nährstoffe aufzuspalten. Diese Leistung erfolgt allerdings nur zu einem geringen Anteil in den Blättern. Vielmehr wies die NASA nach, dass das Wurzelwerk der Pflanze für rund 90% des Schadstoffabbaus verantwortlich ist. Voraussetzung hierfür: Die Luft muss an das Wurzelwerk kommen!

Helge Knickmeier forschte über Jahre, wie sich das Wurzelwerk einer Zimmerpflanze auf natürliche Weise und doch effektiv über einen Pflanzentopf belüften ließe. Das Ergebnis: AIRY.

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Die „bösen Jungs“ unter den flüchtigen organischen Verbindungen, die  Topfpflanzen dank AIRY besser neutralisieren können.

AIRY ist der erste Pflanzentopf weltweit, der das Wurzelwerk der Pflanze belüftet. Verschiedene Studien belegen: Eine Pflanze im AIRY-Topf erbringt damit die achtfache Entgiftungsleistung einer Pflanze in herkömmlichen Töpfen. So werden in 24 Stunden bis zu 40 Kubikmeter Luft von Schadstoffen gereinigt. Die Erfindung ist durch internationale Patente weitgehend geschützt.

Weitere Vorteile von AIRY: Er kann bis zu 2,4 Liter Wasser aufnehmen, was vier bis sechs Wochen reicht. Es ist also kein Problem, mal ein paar Tage das Gießen zu vergessen oder in den Urlaub zu fahren. Und Umtopfen ist auch nicht mehr nötig. Wenn die Wurzeln die Wände des Topfes erreicht haben, hören sie auf zu wachsen, ohne die Entwicklung der gesamten Pflanze zu beeinträchtigen.

AIRY leistet also eine Menge für das Wohlbefinden von Mensch und Pflanze gleichermaßen – und damit auch möglichst viele davon profitieren, hat die AIRY GreenTech GmbH, gegründet im Februar 2015 von Kai Pohlmann, Helge Knickmeier und Peer-Arne Böttcher,  kürzlich eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform des Weltmarktführers Kickstarter lanciert, die noch bis zum 24. Juli läuft. Ziel ist es, mindestens 100.000 Euro durch Unterstützer des Projekts einzusammeln, um im Anschluss in die Serienfertigung des AIRY-Pflanzentopfs einsteigen zu können. Bisher ist das Produkt nämlich nicht zu kaufen. Wer also zu den ersten Besitzern dieser Innovation gehören möchte, sollte die Kampagne unterstützen; noch ist das Ziel längst nicht erreicht.

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