Presseschau: ein Startup namens Grexit

Es kann ja nicht immer alles klappen: Ein Startup möchte nicht mehr Grexit heißen, Rocket Internet muss einige Rückschläge verkraften und die Zukunft von ebay sah auch schon mal rosiger aus. Gab es diese Woche auch Erfolgsgeschichten? Na klar, hier in unserer Presseschau!

Das Startup Grexit kämpft damit, dass es bei Google-Suchen im Zusammenhang mit der Griechenlandkrise auftaucht. Das indisch-amerikanische Unternehmen ist deshalb jetzt auf der Suche nach einem neuen Namen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

In Europas Startup-Szene waren die Verhältnisse lange klar geregelt: London war unumstrittenes Gründerzentrum, und Berlin einfach nur hip. Doch inzwischen hat sich einiges geändert, behauptet die Welt.

Ist eine App im Urteil der Nutzer einmal durchgefallen, ist kaum noch etwas zu retten. Schon vor dem Start werden die kleinen Programme deshalb umfassend getestet – und auch danach gibt es viel zu analysieren. Die FAZ analysiert mit.

Der Internetriese Google meldet einen weiteren Milliardengewinn. Die Werbeerlöse steigen kräftig. Außerdem verspricht die neue Finanzchefin Kostendisziplin. Das kommt bei Börsianern sehr gut an, meldet die Wirtschaftswoche.

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Screenshot: So sieht die Startseite von studiVZ heute aus.

Die VZ-Netzwerke waren in Deutschland mal die Nummer eins unter den sozialen Netzwerken. Millionen Nutzer ließen sich bei studiVZ „gruscheln“ und chatteten im „Plauderkasten“. Und heute? Der Spiegel ist auf Spurensuche gegangen.

Der letzte gemeinsame Geschäftsbericht von Ebay und Paypal ist von Trennungsschmerz geprägt. Ebay kehrt zu seinen Wurzeln als Online-Kaufhaus zurück und muss den Konkurrenzkampf mit Rivalen wie Amazon künftig alleine bestreiten. Was die Abspaltung von Paypal und der Verkauf des Firmenkundengeschäft für das Unternehmen bedeuten, erklärt das Manager Magazin.

Und zum Abschluss unserer Presseschau die nicht so gute Wochenbilanz von Rocket Internet: Erst im Herbst hatte der Internet-Multi seine Tochter Shopwings in Deutschland gestartet. Über den Onlinedienst konnten Kunden in ihrem lokalen Supermärkten bestellen. Doch nun gibt das Startup hierzulande auf, schreibt das Handelsblatt. Und die Welt legt nach: Auch  EatFirst wird in Berlin vorübergehend eingestellt. Mit dem Kurssturz der Rocket-Aktie, über den die FAZ berichtet hat, haben diese Entwicklungen allerdings nichts zu tun.

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