Spotted gibt Flirts eine zweite Chance…

Manchmal wünscht man sich, die Zeit zurückstellen zu können, um das nachzuholen, was man sich damals nicht getraut hat: ihn oder sie einfach anzusprechen. Die App von Spotted ist zwar keine Zeitmaschine, will aber dabei helfen, verpasste Gelegenheiten nachzuholen.

„Hyperlocal Communication“ und „Social Discovery“ sind Schlagworte, mit denen das Mannheimer Startup Spotted sein Konzept beschreibt. Seine App bietet die Möglichkeit, Menschen, die einem an einem bestimmten Ort begegnet sind, wiederzufinden und zu kontaktieren. Das geschieht über anonyme Flirtbotschaften, in denen zum Beispiel die Umstände der ersten Begenung geschildert werden. Wenn die angesprochene Person an einer Kontaktaufnahme interessiert ist, kann sie antworten, und eine Chatfunktion wird freigeschaltet. Erst jetzt dürfen Namen und persönliche Daten wie etwa Telefonnummern ausgetauscht werden.

Entstanden ist das Startup 2013 in Heidelberg, damals noch unter dem Namen Bibflirt, und sprach vor allem eine studentische Zielgruppe an. Im März 2014 übernahm Bibflirt den Mitbewerber Spotted und dabei auch dessen Namen und holte sich eine erste sechstellige Finanzierung, um seinen Kundenkreis stark auszubauen. Auf Unternehmensseite ist von mehr als 3.000 Downloads pro Tag die Rede. Um noch schneller wachsen zu können, hat Spotted von Investoren jetzt insgesamt 14,5 Millionen US-Dollar bekommen.

team_spottedDas Team von Spotted mit CEO Nik Myftari (hintere Reihe, mit Baseballkappe)

Zu den bisherigen Investoren, der Media Ventures GmbH aus Köln (Kapitalbeteiligungsgesellschaft des Kölner Medienunternehmers Dirk Ströer) und der Wolfman Holdings GmbH von Prof. Wolf M. Nietzer ist die Konzerngesellschaft Deutsche Balaton AG aus Heidelberg hinzu gekommen. Dabei sicherte sich das Spotted-Team eine langfristige Mediapartnerschaft mit der Media Ventures GmbH und den Zugang zu Werbeformaten in erster Linie im Bereich der Außenwerbung und in den digitalen Kanälen.

„Wir haben innerhalb der letzten 11 Monaten mit kleinen Budgets und viel Optimierung eine der bekanntesten Social Discovery-Apps in Deutschland, Schweiz und Österreich aufgebaut und expandieren aktuell sehr schnell auch in anderen Ländern. In spätestens einem Jahr werden wir die 10-Millionen-User-Grenze knacken. Spotted wird die größte App für hyperlokale Kommunikation werden“, fasst CEO Nik Myftari, der gerade eine weitere Finanzierungsrunde mit US-Investoren vorbereitet, seine Ziele zusammen. Das aktuelle Investment ist für den weiteren Ausbau der App sowie für die internationale Expansion vorgesehen.

 

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