Presseschau: Tinnitracks-App jetzt auf Rezept

Die Presseschau präsentiert heute Berichte über die erste App, die eine Krankenkasse bezahlt, umstrittene Gesetzesvorhaben, einen geplanten „Dislike“-Button bei Facebook, neue Angebote bei Snapchat, eine Dating-App für Baconfreunde und vieles mehr.

Bislang heißt es bei Facebook nur: „Gefällt mir“. Künftig soll man Inhalte auch nicht mögen können. Doch reicht das, um die Welt zu verstehen? Der Konzernchef Mark Zuckerberg bezeugt einmal mehr, wie beschränkt sein Denken ist, meint die FAZ.

Apple veröffentlicht die Finale Version von iOS 9. Auf den ersten Blick enttäuscht beim neuen iPhone-Betriebssystem der Mangel an Innovationen. Einige kleine Neuerungen bringen Parixsnahe Vorteile, hat die Welt im Text festgestellt.

mytaxiAufatmen bei MyTaxi: Das Hamburger Landgericht hat eine Rabattaktion der Daimler-Tochter am Dienstagnachmittag rückwirkend für rechtmäßig erklärt. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) hatte gegen die Werbemaßnahme, während der Nutzer der Taxivermittlungs-App zuletzt im Juli nur die Hälfte des regulären Fahrpreises zahlen mussten, eine einstweilige Verfügung beantragt, schreibt das manager magazin.

Tinnitracks hilft bei Tinnitus – mit der Lieblingsmusik vom Smartphone. Die Techniker Krankenkasse kooperiert jetzt mit dem Hamburger Unternehmen Sonormed, das Tinnitracks entwickelt hat. Das Hamburger Abendblatt berichtet über die bundesweit erste App auf Rezept. Und bei Hamburg Startups gibt’s noch ein Interview dazu.

Öffentliche WLAN-Zugänge gibt es in Deutschland weniger als in anderen Ländern. Mit einem geänderten Telemediengesetz will die Bundesregierung mehr Rechtssicherheit für Anbieter geben. Doch Kritiker laufen Sturm, berichtet die Wirtschaftswoche.

Snapchat_LogoSnapchat lebt von Flüchtigkeit: Fotos und Videos verschwinden nach dem Ansehen. Jetzt kassiert die Chat-App diese Funktion. Für 99 Cent gibt es drei Wiederholungen. Auch die Flirt-App Tinder nimmt Geld fürs Zurückspulen, weiß der Spiegel.

Die Bundesregierung hat Eckpunkte zur Förderung von Startups und Wagniskapital vorgelegt. Bis auf zwei Lichtblicke bleibt das Papier aber vage. Entsprechend scharf ist die Kritik, die die Wirtschaftswoche zusammenfasst.

Der Clip zeigt: Sizzle ist ein Werbegag des amerikanischen Fleischwarenproduzenten Oscar Meyer. Aber durchaus gelungen.

Leicht gebräunt, knusprig – oder doch eher tiefschwarz? Wie jemand seinen Speck brät, sagt für Amerikaner viel über den Charakter aus. Die Dating-App Sizzl bringt Speckliebhaber zusammen – nicht nur zum Frühstück. Das handelsblatt hat mitgebruzzelt.

  • Melde Dich jetzt für unseren Newsletter an!