koawach – so lief es wirklich in der Höhle der Löwen

Sie waren die Lieblinge in der vergangenen Folge von „Die Höhle der Löwen“, die beiden Gründer von koawach und ihr Kakao-Mixgetränk. Schon der Auftritt in der Sendung bot manche Überraschung, und auch danach geschah einiges, womit nicht zu rechnen war. Wir haben exklusiv mit Mitgründer Daniel Duarte darüber gesprochen.

„Es war wirklich spannend!“ So bringt Daniel Duarte die Erfahrungen auf den Punkt, die er mit seinen Geschäftspartner Heiko Butz bei „Die Höhle der Löwen“ gemacht hat. Das war es auch für die Zuschauer, denn solch ein Wechselbad der Gefühle hatte man bei dieser Show noch nicht erlebt: Jochen Schweizer war frühzeitig ausgestiegen, Judith Williams, Vural Öger und Frank Thelen hatten ein Angebot gemacht, das die beiden Gründer mit einem Gegenangebot konterten. Daraufhin zog sich das Löwentrio zurück, und plötzlich war Schweizer wieder da und machte den Deal (wir berichteten).

Die Höhle der LöwenHeiko Butz und Daniel Duarte von koawach diskutieren über das Angebot der Löwen (Foto © VOX/ Bernd-Michael Maurer)

Wie aber haben die Jungs von koawach, die für ihr Kakaogetränk Werbung machen wollten, ihren Auftritt insgesamt erlebt? Daniel erinnert sich: „Natürlich waren wir aufgeregt. Im Studio wurden wir erstmal auf der für die Kameras richtigen Stelle positioniert und konnten dann mit unserem Pitch beginnen. Wir hatten die Löwen zuvor nicht gesehen und haben schnell festgestellt, das sind auch nur Menschen, so dass die Nervosität dann etwas nachgelassen hat. Irgendwann denkst du auch nicht mehr daran, dass das gerade aufgezeichnet wird, und konzentrierst dich nur noch auf das Gespräch. Und darauf waren wir gut vorbereitet. Wir haben einiges von früheren Folgen abgeguckt und viel geübt. So konnten wir alle wichtigen Fragen beantworten, gerade was unsere Zahlen anging, denn darüber wollen die Löwen immer ganz genau Bescheid wissen.“

Die Entscheidung kam am Ende sehr schnell, da gibt die Sendung die Realität ziemlich genau wieder. Nach der Aufzeichnung im April und dem Investitionsversprechen folgten dann intensive Gespräche zwischen Jochen Schweizer und dem koawach-Duo. Mit dem Ergebnis, dass man geschäftlich letztlich nicht zusammenkommt. Daniel betont, es habe keinen Streit gegeben. „Beide Seiten haben lediglich übereinstimmend festgestellt, dass es am Ende doch nicht passt und wir den Deal nicht umsetzen können.“

koawach-alle-Sorten-45-250gDas aktuelle Sortiment von koawach

Zum Glück geht es für koawach auch ohne Investment steil bergauf. Aber der Reihe nach: Die beiden Gründer haben einen engen Bezug zu Kolumbien. Daniel ist dort geboren, Heiko hat dort für eine Weile studiert. Kennengelernt haben sie sich allerdings in Köln, ihr Geschäft betreiben sie mittlerweile von Berlin aus. 2013 stellten sie ihr Produkt, ein zusatzstofffreies, fair gehandeltes und mit Guarana aufgepepptes Kakaopulver, erstmals der Öffentlichkeit vor, 2014 gründeten sie eine GmbH. koawach gibt es in sechs Geschmacksrichtungen, zwei davon ohne Guaranazusatz. Zum Zeitpunkt der Sendungsaufzeichnung waren ihre Produkte noch in 150 Läden erhältlich, inzwischen sind es schon 450. Der eigentliche Quantensprung kommt allerdings am Abend des 13. Oktobers 2015.

Innerhalb von zwei Stunden verzeichnet die Webseite von koawach, für den Anlass extra verschlankt und mit einem Spezialangebot bestückt, über 100.000 Aufrufe. Vor der Sendung hatte das Startup gut 2.000 Fans auf Facebook, jetzt sind es fast 10.000. Und am allerwichtigsten: nach knapp zwei Tagen sind mehr als 10.000 Bestellungen eingegangen. „Das hat all unsere Erwartungen übertroffen. Auf 1.500 waren wir vorbereitet, auf diesen Ansturm nicht. Aber wir freuen uns natürlich, und versprechen, jeden einzelnen Kundenwunsch zu erfüllen. Allerdings bitten wir um etwas Geduld, zwei bis drei Wochen kann es schon dauern“, erklärt Daniel. Zudem haben sich gut 200 neue Einzelhändler bei koawach gemeldet. „Wenn alles glatt geht, dann sind wir bis Ende des Jahres in 1.000 Geschäften vertreten“, gibt er die Marschrichtung für die nähere Zukunft vor. Darauf eine leckere Tasse koawach!

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