Presseschau: Wirbel um Zuckerbergs Milliarden

Weit über die Internetszene hinaus hat der Nachwuchs im Hause Zuckerberg-Chan und die Ankündigung einer Milliardenspende für Schlagzeilen und Diskussionen gesorgt. Das schlägt sich natürlich auch in unserer Presseschau nieder. Außerdem: Yahoo kommt nicht zur Ruhe, Startups, die sich mit Kunst beschäftigen, intelligente Kleidung und vieles mehr.

Focus schreibt zum Thema der Woche: Mark Zuckerberg ist Vater geworden. Auf Facebook teilte der glückliche Unternehmer mit, dass seine Frau Priscilla Chan ein Mädchen zur Welt gebracht hat. Die Kleine heißt Max. Zuckerberg veröffentlichte einen rührenden Brief an sie. Gleichzeitig kündigte er an, fast sein gesamtes Facebook-Vermögen spenden zu wollen.

Das handelsblatt hält das für eine Marketingaktion: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Frau überführen ihr Vermögen in eine wohltätige Stiftung. Die Milliardenspende markiert eine Zeitenwende im Valley. Doch vollkommen uneigennützig ist diese Großzügigkeit nicht. Die Welt wiederum ist genervt von deutscher Besserwisserei: Warum wecken Reichtum und Großzügigkeit in Deutschland zumeist niedere Reflexe? Wir könnten im vom im Amerika üblichen Mäzenatentum viel lernen. Wenn uns nicht Gift, Galle und Neid im Weg stünden.

Laut Spiegel hat sich Zuckerberg mittlerweile zu seiner angekündigten Milliardenspende geäußert – natürlich in einem Post auf seiner Facebook-Seite. Die wichtigste Aussage: Die neue Stiftung werde Steuern zahlen. Als unwahr hat sich zum Glück folgende Meldung des Postillons erwiesen: Sehr vorbildlich! Nach der Geburt seiner Tochter hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg angekündigt, zwei Monate lang Elternzeit zu nehmen. Während seiner Abwesenheit soll Facebook vollständig geschlossen bleiben. Ab Donnerstag Mittag kalifornischer Zeit (21 Uhr in Deutschland), werden alle Server des größten sozialen Netzwerks heruntergefahren. Voraussichtlich am 3. Februar nächsten Jahres soll es wieder weitergehen.

DNA print in Szene

Ob Fineartmultiple oder DNA Print (Bild oben): Startups bringen Kunst immer häufiger ins Netz, um sie dort lukrativ zu vermarkten. Das Gründen allerdings ist eine Kunst für sich, meint die Wirtschaftswoche.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer musste bereits mit der ernüchternden Erkenntnis zurechtkommen, dass das Kerngeschäft ihrer Firma weniger wert ist als die Beteiligungen. Jetzt fordern die Großaktionäre den einzig nahe liegenden Schluss, nämlich das Internetkerngeschäft zuverkaufen, berichtet der Spiegel.

Wer Bilder auf Instagram oder Facebook postet, wird meist nur mit ein paar Likes belohnt. Die App Twenty20 will Hobbyfotografen für die besten Schnappschüsse bezahlen. Die Zeit hat mal wieder den Praxistest gemacht.

Mit seinem Startup Myestro forscht David Wenger an der Zukunft des Autos. Die Vision: selbstfahrende Wagen, die allein ihren Weg finden. Doch damit das funktioniert, müssen sie erst einmal sehen lernen. Mehr dazu gibt’s bei impulse.

Design-Forscherin Katharina Bredies macht Kleidung intelligent. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt sie, wie man ein Radio selber strickt und elektronische Klamotten wäscht.

Mobile Bezahlsysteme, 3D-Drucker und autonomes Fahren: Was vor einigen Jahren noch nach Science Fiction klang, ist längst Realität – und hält Einzug in den Alltag. Die FAZ wirft einen Blick in die nahe Zukunft.

Bild ganz oben: Facebook

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