Presseschau: Bye, bye GoButler

Nicht zuletzt dank der Beteiligung des TV-Stars Joko Winterrscheidt hatte das Berliner Startup GoButler für mächtig Medienrummel gesorgt – jetzt muss es sich aus Deutschland zurückziehen. Außerdem in der Presseschau: Twitter-Texte werden länger, Blockchain könnte das nächste große Ding werden und vieles mehr.

Trotz Unterstützung von Joko Winterscheidt oder Ashton Kutcher stoppt GoButler sein Angebot hierzulande. Der Fokus liegt nun auf den USA, wo der Oscarpreisträger Jared Leto eingestiegen ist, berichtet die Wirtschaftswoche. Teamfoto oben: © GoButler/Claudius Pflug

Die Internet-Explorer-Versionen 8, 9 und 10 für Windows 7 und aufwärts werden ab 12. Januar nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Wer noch mit einem der alten Browser im Netz unterwegs ist, sollte jetzt handeln, empfiehlt der Spiegel.

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Die Virtual Reality-Brille Oculus Rift (Bild oben) wird ab März ausgeliefert. Mit 699 Euro ist sie teurer als erwartet, aber ein Problem für die Zukunft der VR-Branche ist das noch lange nicht, meint die Zeit.

Der höchste Umsatzanstieg im deutschen Einzelhandel seit rund 20 Jahren geht an den Innenstädten vorbei. Vom Klopapier bis zur Zahnbürste – fast alles wird auch online gekauft. Tausende Geschäfte könnten bald schließen, befürchtet das Handelsblatt.

Für die Deutsche Bank ist Blockchain “eine der ersten wirklich disruptiven Ideen aus dem Fintech-Bereich”. Die spanische Großbank Santander rechnet mit einem Sparpotenzial von bis zu 20 Milliarden Dollar pro Jahr und hat in ihrem Innovationslabor angeblich schon 20 bis 25 Anwendungsfälle gesammelt, wie sie die neue Technik nutzen könnte. Doch was ist Blockchain überhaupt? Das manager magazin versucht sich an einer Antwort.

Twitter plant Medienberichten zufolge, Tweets von bis zu einer Länge von 10 000 Zeichen zu erlauben. Der Schritt hat höchstwahrscheinlich damit zu tun, dass die Nutzerzahlen von Twitter seit einiger Zeit stagnieren. Es soll wohl aber weiterhin Mechanismen geben, die Nutzer dazu anhalten, sich kurz zu fassen, subsumiert die Süddeutsche Zeitung den Stand der Dinge.