Presseschau: böses Spiel bei Goodgame

Schon seit Wochen ist die Rede vom ruppigen Umgang mit den Mitarbeitern des führenden Spieleanbieters Goodgame. Jetzt ist der Versuch gescheitert, einen Betriebsrat zu installieren – ein Thema unserer Presseschau. Außerdem: frisches Geld für Rocket Internet, die Zukunft von Whatsapp und vieles mehr.

Flache Hierarchien und Mate für alle: So trösten viele Startups ihre Mitarbeiter über schlechte Bezahlung hinweg. Doch mit dem Erfolg wächst nicht immer die soziale Verantwortung – wie der Spielehersteller Goodgame zeigt und der Spiegel schreibt. Und ebenfalls beim Spiegel ist die Fortsetzung der Geschichte erschienen: Mit Tricks und Drohungen hat Goodgame Studios versucht, die Gründung eines Betriebsrats zu verhindern. Nun haben sich die Angestellten des größten deutschen Computerspieleherstellers gegen eine Mitarbeitervertretung entschieden.

An der Börse läuft es schlecht für Rocket Internet. Also holt sich Firmenchef Oliver Samwer mehr als 380 Millionen Euro von externen Investoren – und kauft sich mit diesem Schritt mehr Zeit, berichtet das handelsblatt. In Berlin ist man sowieso noch stolz auf das Unternehmen den dort boomt nach wie vor die Start-up-Szene. In keine Stadt floss 2015 mehr Risikokapital. Das liegt vor allem an der Start-up-Fabrik Rocket Internet der Samwer-Brüder, verkündet die Berliner Zeitung.

WhatsApp_LogoGründer Jan Koum will Whatsapp künftig kostenlos anbieten. Auf der Münchner DLD-Konferenz sprach er über die Zukunftspläne der Messenger-App, und impulse hat zugehört. Passend dazu ein Bericht aus der Süddeutschen Zeitung: Das US-Marktforschungsunternehmen App Annie hat die am häufigsten heruntergeladenen Apps des Jahres 2015 analysiert. Auf Platz eins ist Whatsapp, gefolgt vom Facebook Messenger und Facebook. Alle drei Apps gehören demselben Konzern.

Der meist gehasste Mann der Hotelbranche, Airbnb-Mitgründer Nathan Blecharczyk, erklärt im Interview mit dem manager magazin seine Offensiv-Pläne.

Die App Edaole soll Chinesen beim Shoppen in Europa helfen. Im Interview mit der Wirtschaftswoche spricht Gründer Fred Klinkert über das Potenzial chinesischer Kunden.

Geräte geben eigenhändig Bestellungen auf: Über Amazons Service Dash können Waschmaschinen und Drucker künftig selbst Waschmittel oder Toner ordern. Das klappt auch mit älteren Geräten, hat die Welt festgestellt.

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