Presseschau: Snapchat ist nicht zu bremsen

Für viele junge Nutzer ist Snapchat viel cooler als Facebook und bietet inzwischen sogar seriöse journalistische Inhalte. Demnächst soll auch E-Commerce über den Dienst möglich sein. Außerdem in der Presseschau: Apple gegen das FBI, Amazon mit eigenem Lieferdienst, Babbel hat eine Million zahlende Kunden und vieles mehr.

Snapchat galt lange als Sexting-Werkzeug. Nun entwickelt sich die App zur Nachrichtenquelle – und mischt die Medienbranche auf, hat der Spiegel beobachtet. Auf der Plattform soll es jedoch bald mehr als bloßen Content geben: Laut recode.net setzt Snapchat bald auch auf E-Commerce, weiß w&v.

Die Sprachlern-App Babbel wurde zu den 50 innovativsten Unternehmen der Welt gewählt – als einziges Unternehmen aus Deutschland. Inzwischen hat es eine Million zahlender Kunden, wie die Wirtschaftswoche berichtet.

Apple-Chef Tim Cook will dem FBI keine „Hintertür“ in die iPhones einbauen. Nun warnen auch zwei wichtige andere Internet-Manager davor, Geheimdiensten den Zugang zu vertraulichen Daten aus Smartphones zu ermöglichen, schreibt die FAZ.

UPS und Fedex bekommen offenbar neue Konkurrenz: Amazon soll für das Programm „Amazon Flex“ Fahrer angeworben haben. Und auch Google rüstet auf: Der hauseigenen US-Lieferdienst bringt jetzt auch Lebensmittel, vermeldet das handelsblatt.

holoplot
Das Startup Holoplot aus Potsdam hat ein raffiniertes Soundsystem entwickelt (Bild oben). Es kann sogar Konzertsäle simulieren, kostet aber auch schlappe 130.000 Euro. Die Süddeutsche Zeitung hat die Hörprobe gemacht.

Mit Apps richtig Geld zu verdienen ist alles andere als einfach. Wie es geht, zeigen die 20 Unternehmen mit dem höchsten Umsatz in Deutschland des vergangenen Jahres, die das manager magazin auflistet. Das Ranking zeigt: Den meisten Erfolg versprechen immer noch Spiele.

Deutschland verliert den digitalen Anschluss: Laut einer Studie ist der Mittelstand wenig innovativ, und die Amtsstuben gleichen einer Servicewüste. Zudem verpassen die Firmen einen Zukunftsmarkt. Diese schlechte Nachicht verbreitet die Welt.

Die Beschleunigungssensoren von Smartphones eignen sich, um Erdbeben früh zu erkennen. US-Forscher und die Deutsche Telekom haben dazu die Crowdsourcing-App MyShake entwickelt. Steht in der Zeit.

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