Presseschau: Facebook lässt die Emojis los

Mark Zuckerberg besucht Berlin und der Like-Daumen bekommt Gesellschaft – einiges los diese Woche bei Facebook. Außerdem in der Presseschau: Bezahlen mit Selfies, Apples neues Hauptquartier, fragwürdige Preisvergleichsportale und vieles mehr.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg weilt in Berlin um Gutes zu tun. Der Milliardär verkündet große Investments und trifft auf Kanzleramtsminister Peter Altmaier. Nebenbei findet Zuckerberg noch Zeit zum Joggen. Das handelsblatt ist mitgelaufen. Derweil erhält der „Gefällt mir“-Daumen von Facebook Gesellschaft: Fünf neue Emojis sollen den Nutzern mehr Gefühlsregungen ermöglichen. Die Netzgemeinde hätte da noch ein paar Verbesserungsvorschläge, die die Welt aufgreift.

Weltweit werden immer weniger SMS verschickt, Chatdienste wie WhatsApp oder Facebooks Messenger aber boomen. Jetzt kommt der SMS-Nachfolgedienst RCS auf Googles Android-Smartphones, berichtet der Spiegel.

MasterCard will mobiles Bezahlen mit Selfies absichern. Mit Smartphone und Selbstporträt zu bezahlen, soll angeblich ab Sommer auch in Deutschland möglich sein, hat die Zeit erfahren.

Apple_Campus_2_renderingIm kalifornischen Cupertino entsteht Apples neues Hauptquartier – ein gigantisches Gebäude in Form eines riesigen Ufos. Beim Bau des Apple Campus 2  (Bild oben) spielen zwei bayerische Firmen eine entscheidende Rolle. Impulse hat sich mal umgesehen.

Der britische Fintech-Darling Powa hat Insolvenz angemeldet. Otto hatte gerade eine strategische Partnerschaft und Beteiligung angekündigt – daraus wird nun wohl nichts. Die Wirtschaftswoche analysiert, was die Unicorn-Pleite für den Handelskonzern bedeutet.

Das US-Startup Boomerang beschäftigt sich seit 2010 damit, Leuten beim Management ihres Email-Verkehrs zu helfen. Inzwischen überblickt Boomerang nach eigenen Angaben ein Universum von vielen Millionen Emails, darunter solche, die beantwortet wurden, ebenso wie solche, die ins Leere liefen. Wie man Mails schreibt, die beantwortet werden, weiß das manager magazin.

Preisvergleichsportale wie Check 24 oder Verivox bieten den Kunden zwar Orientierung – aber keinen umfassenden Überblick, kritisieren Verbraucherschützer. Nicht umfassend, nicht ehrlich und nicht transparent genug seien die Webangebote, so der Vorwurf, dem die Süddeutsche Zeitung nachgegangen ist.

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