voya macht das Smartphone zum Reiseberater

Die komplette Reiseplanung inklusive Hotel, Flug oder Zug und Mietwagen per Chat über eine App – das verspricht das Hamburger Startup voya und richtet sich damit gleichermaßen an reisefreudige Einzelpersonen wie an Unternehmen.

voya möchte Urlaubern und Dienstreisenden bei Planung und Buchung soviel Arbeit wie möglich abnehmen. Eine Anfrage per App oder E-Mail wie diese genügt: „Ich benötige für nächste Woche Dienstag um 9 Uhr einen Flug von Berlin nach München sowie eine Hotelübernachtung im Zentrum.“ – In der Folge unterstützt der persönliche Mobile Chat-Service den Kunden und filtert intelligent die gewünschten Daten anhand der individuellen Bedürfnisse heraus. Die App ist bisher nur für Apple-Smartphones erhältlich, eine Android-Version soll aber bald folgen.

Die Stichworte, die den Service beschreiben sollen, lauten Human-assisted Artificial Intelligence (HAAI) und Conversational Commerce, was vereinfacht gesagt bedeutet, dass einerseits modernste Technik zum Einsatz kommt, auf der anderen Seite aber immer noch echte Menschen zu Diensten sind. Eine Art Butlerservice für Reisen, bei dem die Kunden sich nur noch das passende Angebot raussuchen und sich sonst um nichts mehr kümmern müssen, zumal voya für sich in Anspruch nimmt, an alle wesentlichen Anbieter und Plattformen angeschlossen zu sein und jeweils den günstigsten Preis zu finden. Stammkunden bekommen zudem ein persönliches Profil angelegt, damit ihre Wünsche noch besser berücksichtigt werden können.

Gründer voya_Maximilian Lober und Florian StegeMaximilian Lober und Florian Stege, das voya-Gründerduo

Mit einem Team aus erfahrenen Entwicklern und Reiseprofis wagt das junge Hamburger Startup um die beiden Geschäftsführer Maximilian Lober und Florian Stege nun den offiziellen Launch des innovativen Reisesservices voya. Von Investoren bereits seit Dezember 2015 mit einem sechsstelligen Betrag finanziert, flog voya bislang ganz bewusst unter dem Radar. „Unser Anspruch war es, zum Launch eine hochwertige und voll funktionsfähige Lösung zu präsentieren, mit der Reisebuchung endlich wirklich mobil wird“, so Managing Director Maximilian Lober, der uns für ein kurzes Interview zur Verfügung stand:

Maximilian, was ist die Idee hinter eurem Startup und wie ist sie entstanden?

Nach unserem Studium haben Florian und ich eine lange Reise nach Südamerika unternommen und mit Rückblick auf unser Studium entschieden: Wir gründen zusammen! Sechs Monate und ein Beratungsprojekt in Delhi mit etlichen Flügen und Hotelübernachtungen später wussten wir, der Reisemarkt braucht dringend Innovation. Das war zu der Zeit als Conversational Commerce gerade mit ersten Versuchen – angeführt von Magic aus San Francisco – gestartet war. Kurze Zeit später haben wir mit der Entwicklung unseres Produktes angefangen.

Wie wurde das Startup bisher finanziert und wie soll es in Zukunft finanziert werden?

Wir sind bisher sechsttellig finanziert durch einen Kreis von Business Angels aus London und Berlin , der auf uns während der Gründerkonferenz IdeaLab im Oktober 2015 aufmerksam geworden ist und sich aus erfahrenen Geschäftsleuten und Entscheidern  größtenteils aus der nicht-digitalen Welt zusammensetzt. Das hat uns enorm bei der Produktentwicklung geholfen und haben mit dem Investment ein sehr starkes Tech-Team aufgebaut. Zusätzlich haben wir in den vergangen vier Monaten Flug- und Hotelexperten eingestellt sowie eine Vielzahl an Vorreiter-Unternehmen, Beta-Usern und starken Partnern aus der Touristikbranche für das nächste Level Reisebuchung gewinnen können.

Bitte stellt Euch und Euer Team kurz vor!

Wir sind zum aktuellen Zeitpunkt ein Team aus 12 Leuten. Neben Florian und mir – wir haben beide zusammen BWL an der WHU in Vallendar studiert -, besteht unser Team aus sechs fantastischen Entwicklern, die unter anderem Station bei Number26, Twitter und Skype machten, sowie unserem erstklassigen Operations & Sales Team mit langjähriger Erfahrung im Touristikbereich. Für uns das perfekte Setup, um persönlichen Service mit innovativer Technologie zu verbinden und diese in die digitale Reisewelt zu bringen.

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