Presseschau: re:publica revisited

Für drei Tage war die re:publica in Berlin der Nabel zumindest der deutschen Internetwelt. Dementsprechend findet das Event auch viel Platz in unserer Presseschau. Außerdem: Das Rätsel um den Bitcoin-Erfinder ist möglicherweise gelöst (oder auch nicht), Tesla droht der Erfolg über den Kopf zu wachsen und vieles mehr.

Diese Woche lockte die re:publica die Internetgemeinde nach Berlin, und auch Deutschlands Netzerklärer Nummer 1 war da. Nach zwei Jahren Pause hielt Sascha Lobo zum Jubiläum der Konferenz wieder seine berüchtigte „Rede zur Lage der Nation“. Im WIRED-Interview verriet er vorab, was die Zuhörer in Berlin erwartete. Und hier ist dann das Minutenprotokoll seines Vortrags „The Age of Trotzdem“.

Snapchat ist das neue Facebook, das lustigere Instagram, das jüngere YouTube. Der Hype um die App sorgt auf der re:publica für seltsame Szenen. Ein Frontbericht des Spiegels. Noch mehr Geschichten von der re:publica gibts hier im offiziellen Newsroom. Und eine kleine Bilanz zieht Rundfunk Berlin Brandenburg:  Die re:publica ist weiter auf Erfolgskurs und kann zum letzten Tag der dreitägigen Veranstaltung einen neuen Besucherrekord vermelden. Mehr als 8.000 Netzaktivisten, Blogger, Journalisten, Wissenschaftler, YouTuber, Politiker, Künstler waren da.

BitcoinÜber den Erfinder der Kryptowährung Bitcoin gibt es seit Jahren Spekulationen. Nun erklärt der Australier Craig Wright, er stecke hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto.Es bleiben allerdings Zweifel, schreibt die Zeit. Und die sind dann auch schon wieder stark gewachsen, meldet der Spiegel.

Tesla will bis 2018 die Produktion von Elektroautos auf 500.000 pro Jahr verfünffachen. Elon Musk plant den ganz großen Wurf, um die Konkurrenz abzuschütteln. Doch es gibt da ein riesiges Problem, hat das Handelsblatt erkannt.

Mehr als 94 Prozent aller Suchanfragen laufen hierzulande über Google. Doch es gibt auch andere Suchmaschinen, darunter einige, die Privatsphäre und Daten der Nutzer respektieren. Die Süddeutsche Zeitung stellt sie vor.

Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg ist in New York zum Start-up-Investor geworden. Nun beteiligt er sich an einer Schweizer Firma – womöglich, um ein Comeback als Internet-Unternehmer in Deutschland vorzubereiten, berichtet die Welt.

BlaBlaCar, die Plattform für private Mitfahrgelegenheiten will in Zukunft Gebühren verlangen. Riesen-Geschäft oder unternehmerischer Selbstmord? Die Konkurrenz jedenfalls freut es, hat die Wirtschaftswoche registriert.

Foto ganz oben: re:publica/Jan Zappner CC BY 2.0

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