Presseschau: Googles neueste Show

Wenn Google seine neuesten Entwicklungen vorstellt, ist das ein richtiges Showspektakel und findet passenderweise in einem modernen Amphitheater statt. Und natürlich auch in unserer Presseschau. Außerdem: United Internet leidet unter Rocket Internet, Nutzer von Linkedin sollten ihr Passwort ändern, WhatsApp muss seine Geschäftsbedingungen ins Deutsche übersetzen und vieles mehr.

Auf der Entwicklerkonferenz I/O in Kalifornien zeigt sich Google angriffslustig gegenüber den Konkurrenenten und stellt unter anderem eine WhatsApp-Alternative vor. Einen Überblick über die Neuheiten verschafft die Welt und widmet dem Google Assistant noch einen zusätzlichen Artikel.

Seit Jahren fährt Ralph Dommermuth mit United Internet immer neue Umsatzrekorde ein. Nur bei seiner jüngsten Beteiligung zeigte Dommermuth kein gutes Händchen: Der Einstieg bei Oliver Samwers Startup-Schmiede Rocket Internet reißt den Erfolgskonzern in die roten Zahlen, hat das manager magazin ausgerechnet.

LinkedIn_Logo_svg17 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörter von Nutzern des Karrierenetzwerks Linkedin stehen im Internet zum Verkauf. Die Daten stammen aus einem vier Jahre alten Hack, das Ausmaß ist allerdings um ein Vielfaches größer als bislang bekannt. Nutzer sollten unbedingt ihr Passwort ändern, falls sie das seit 2012 nicht getan haben, rät die Süddeutsche Zeitung.

Das Unternehmen Fairphone stellt Handys her, deren Einzelteile sich mühelos austauschen lassen. Das soll der Umwelt helfen und könnte doch das Gegenteil bewirken, hat die Zeit herausgefunden.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von WhatsApp sind über 23.000 Zeichen lang. Wer sie verstehen will, muss gut Englisch können. So geht das nicht, urteilt ein deutsches Gericht, und der Spiegel berichtet darüber.

Winzer ist ein anstrengender Beruf. In Zukunft soll die Arbeit auf dem Weinberg erleichtert werden. Neue Technik mit Robotern und Drohnen macht es möglich, schreibt die FAZ.

Die Wirtschaftswoche ist der existenziell wichtigen Frage nachgegangen, was es bei Startups zum Mittagessen gibt. Antwort: HelloFresh, Number26 und Spotify bieten ihren Mitarbeitern Gratis-Lunch am Arbeitsplatz. Sie kooperieren dabei mit dem Catering-Portal Caterwings.

Bild ganz oben: Google-CEO Sundar Pichai während seiner Keynote am 18. Mai 2016

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