Safterei – Saft genießt man am besten kaltgepresst

Ob man Rache am besten Kalt serviert, wie ein bekanntes klingonisches Sprichwort behauptet, oder Getränke, das ist wohl auch Geschmackssache. Säfte sollte man auf jeden Fall kalt pressen, erklärt die Safterei aus Berlin, und will damit den Getränkemarkt aufmischen.

Die zwei Freunde Timo Krämer und Tarek Mandelartz greifen mit ihrer Safterei und ihrer Leidenschaft für frische Produkte den Trend der kaltgepressten Säfte  auf. Beerenstark, Querbeet, Täglichgrün und Wilderüb heißen die vier angebotenenen Sorten und sollen durch ihre schonende Herstellung und außergewöhnliche Rezepturen einen neuen Standard in Sachen Geschmack und Nährstoffgehalt setzen.

Timo erzählt uns, wie er überhaupt auf den Saft gekommen ist: „Während meines BWL-Studiums habe ich mich oft ausgelaugt und antriebslos gefühlt – ein Problem mit dem viele Studenten kämpfen. Der hohe Leistungsdruck und ständige Stress in Kombination mit einer sehr unausgewogenen Ernährung ging mir auf die Knochen und wirkte sich schlussendlich auch schlecht auf die Noten aus. Deshalb entschied ich mich meine Ernährung zu ändern und bin immer tiefer in die Materie der vegetarischen und veganen Ernährung eingetaucht. Durch die Umstellung meiner Ernährung kam ich auch in den Kontakt mit grünen Smoothies und fand, dass das was mir hilft und gut tut auch den anderen Menschen gut tun würde. Nach vielen Tagen Arbeit und unzähligen Geschmacksversuchen wurde 2014 die Safterei gegründet und anstatt von Smoothies stellen wir nun kaltgepresste Säfte her. “

Team SaftereiStehen auf die Safterei: Praktikant Hannes Lüder und Ex-Dschungelkönig Peer Kusmagk

Dafür bringt die Safterei eine im Ausland bereits etablierte Herstellungsmethode nach Deutschland. Durch das aufwendige Kaltpressverfahren wird Obst und Gemüse auf die schonendste Art und Weise mit über 10 Tonnen Druck in Saft verwandelt. Wenig Oxidation und keine Hitze ermöglichen den Maximalgehalt an Vitaminen und Enzymen im Endprodukt. Dank des innovativen Verfahrens  HPP (High Pressure Processing, auf Deutsch auch Hochdruckpasteurisierung), bei dem ein Druck von 6000bar auf die schon in Flaschen abgefüllten Säfte ausgeübt wird, sind diese ohne Konservierungsstoffe mehr als vier Wochen haltbar und bleiben frisch, roh und ohne Qualitätsverlust.

„Unser Saft ist vom Geschmack, der Frische und dem Nährstoffgehalt mit einem zu vergleichen, der zu Hause gepresst und direkt getrunken wird. Wir möchten dem Kunden die Arbeit ersparen und haben derzeit  vier Säfte mit außergewöhnlichen Zutaten wie z.B. Spinat, Mango, Pastinake oder Rote Bete im Angebot“,  berichtet Gründer Timo Krämer. „Unsere Produkte sind so mit Obst abgeschmeckt, dass sie trotz des  niedrigen Zuckeranteils fruchtig und erfrischend schmecken.“

Eine wichtige Rolle bei der Safterei spielt die Unternehmensphilosophie. „Wir sind sehr aktiv auf unseren Social-Media Kanälen und ständig im direkten Austausch. Wir möchten nicht nur der beste ‚Saftladen‘ sein, sondern auch eine urbane, typisch berlinerische Lifestylemarke werden.“ Aktuell sind die Säfte deutschlandweit über den Onlineshop, in Cafés und in ausgewählten REWE-Märkten erhältlich. Der überregionale Vertrieb ist derzeit im Aufbau, weitere Saftkreationen befinden sich  in der Testphase.

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