Die LOCCA lost&found services GmbH dürfte unseren erfahrenen Lesern bereits ein Begriff sein, haben wir doch bereits über das Unternehmen und seine Produkte berichtet. In den letzten Wochen war es den Usern der Crowdfunding-Plattform Indiegogo möglich, das Unternehmen aus Österreich zu unterstützen. Mehr zur Crowdfunding-Kampagne lest ihr im folgenden Artikel.

Locca

Das österreichische Hardware-Startup Locca hatte sich für die Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo das Ziel von 75.000 Euro gesteckt und konnte dieses übertreffen, in dem in den letzten Wochen fast 80.000 Euro eingesammelt wurden. Das Investment gilt für die weltweit einsetzbaren Ortungsgeräte LoccaMini und LoccaPhone, die rund um den Globus 275 Menschen überzeugten, denn diese schenkten dem Startup aus Österreich durch ihre Investition ihr Vertrauen. Locca gehört damit zu den wenigen 8% der Startups, die sich 75.000 Euro oder mehr zum Ziel setzten, und die Kampagne erfolgreich abschlossen. Mit dem eingesammelten Kapital wird ein Teil der Serienproduktion der Geräte finanziert. Ende Februar/Anfang März erhalten zudem alle Vorbesteller das LoccaMini und noch im ersten Halbjahr 2014 das LoccaPhone nach Hause geliefert.

Doch was genau tut Locca und welche Möglichkeiten tun sich durch ihre Produkte auf? Die Ortungsgeräte helfen Verlorenes oder Gestohlenes schnell wieder zu finden. Anhang der Geräte der LOCCA lost&found services GmbH kann exakt verfolgt werden, wo sich der Reisekoffer oder das gestohlene Fahrrad befindet. Auch das Auffinden geliebter Menschen, etwa den Fußballfanatischen Sohn, der noch nicht von dem Bolzplatz zurück ist, macht Locca möglich. Die Ortungstechnologien AGPS, GSM-Zell-Triangulation, WiFi, Bluetooth low energy, Home detection by FSK sowie Geräusch- und Lichtortung gewährleisten, das Verlorenes weltweit zuverlässig aufgespürt werden kann. Mittels der mitgelieferten App für iOS, Android und Windows Phone kann der Nutzer in Echtzeit auf einer interaktiven Karte verfolgen, wohin sich das Locca Device bewegt.

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Unser großer Dank gilt all den Locca-Unterstützern – Privatpersonen sowie Unternehmen und Händler – die wie wir fest an den Erfolg von Locca geglaubt haben“, sagt Julian Breitenecker, Gründer von Locca. „Alles begann vor zwei Jahren, als ich mit meiner Familie im Urlaub in Tel Aviv war und auf einem Spielplatz meinen kleinen Sohn für einen kurzen Moment aus den Augen verloren hatte. Die Idee zu den Ortungsgeräten Locca war geboren, damit ich nie wieder etwas Wertvolles verliere. Unser Erfolg auf Indiegogo zeigt nun, dass die Nachfrage nach weltweit einsetzbaren Ortungsgeräten groß ist.

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Die LoccaMini-Geräte sind bei Reisen eine wertvolle Unterstützung, um sich auf die Suche nach verloren gegangenem Gepäck zu machen. Das Fahrrad kann mit dem BikePack vor Diebstahl gesichert werden. Hundebesitzer verwenden das PetPack, um immer zu wissen, wo sich ihr geliebter Vierbeiner befindet.
Ist man mit dem Nachwuchs unterwegs oder unternimmt etwas mit älteren Menschen, hilft das LoccaPhone dabei in Kontakt zu bleiben, falls man sich aus den Augen verliert. Denn das LoccaPhone bietet nicht nur die alleinige Ortung, man kann in Notfällen auch in den wichtigen telefonischen Kontakt treten. Jedes Locca-Ortungsgerät ist mit einer SIM-Karte ausgestattet, diese wird nämlich für die anfallenden Ortungs- und Telekommunikationsservices benötigt.

Der offizielle Verkauf der Geräte startete am vergangenen Montag, den 20. Januar 2014. Die Geräte lassen sich über den vorläufigen Webshop auf www.locca.de vorbestellen.

Locca

Über Locca:
Locca schützt mittels kleiner Ortungs- und Kommunikationsgeräte sowie einer Smartphone- oder Web-App wertvolle Dinge vor Verlust und Diebstahl. Das Wiener Hardware-Start-up hat mit dem LoccaMini und dem LoccaPhone zwei kleine und zum ersten Mal weltweit einsetzbare Geräte entwickelt, die schnell geliebte Menschen, Tiere oder Gegenstände wiederfinden. Der Aufenthaltsort wird auch über tausende Kilometer hinweg exakt via Smartphone App oder auf der Locca-Webseite angeben. Locca wurde im November 2012 von Julian Breitenecker und Albert Fellner gegründet und hat bereits zahlreiche Preise gewonnen, z. B. auf den Start-up-Events hy!Berlin und TechOpenAir Berlin.

    • Michi Kie

      Gute Idee und fein, dass Locca es geschafft hat durch das Crowdfunding in Produktion zu gehen. Was ich mich allerdings frage, wenn ich das auf mein Fahrrad gebe, dass mir dann gestohlen wird. Dann wird doch der Dieb das Lokalisierungsgerät einfach wegwerfen. Denn bei Maßen von 30 mm x 40 mm ist das ja nicht immer gleich zu übersehen. Also als Diebstahlsversicherung würde ich es nicht verwenden. Eine nette Spielerei auf alle Fälle, wobei ich ja mehr die nachhaltigen Projekte in punkto Umwelt und Energie auf dieser Österreichischen Crowdfunding Platform bevorzuge. Weil es auf alle Fälle einen guten Effekt für unsere Umwelt hat 🙂

      Lg