Anfang der Woche überboten sich die Medien mit Vorab- und Live-Berichten über die Vorstellung der Apple Watch. Hinterher herrschten vielmals Ernüchterung oder gar Ablehnung vor. Unsere Presseschau greift das Thema natürlich auch auf, dazu den Fahrermangel bei den erfolgreichen Fernbussen, die besten Apps fürs Studium und vieles mehr.

Top oder Flop? Apples lang erwartete Watch kommt am 24. April auf den Markt. Kunden können dann nicht mehr nur mit dem iPhone telefonieren, Nachrichten lesen und bezahlen. Wird sie trotz der hohen Preise begeistern? Das Handelsblatt geht den Hype um das Thema der Woche eher sachlich an, während die Süddeutsche Zeitung geradezu philosophisch wird und sinniert: Nur eine vernetzte Uhr? Nein, sondern das Produkt des Glaubens an die völlige Perfektionierung von Mensch wie Material. So nah ist uns noch kein Produkt gekommen. Wem das alles zu hoch und zu teuer ist, der kann sich bei Spiegel Online über Alternativen informieren, denn viele Firmen sind in China darauf spezialisiert, Markenprodukte zu kopieren. Mittlerweile sind auch die ersten Klone der Apple Watch bestellbar .

Zwei Jahre nach Liberalisierung des Marktes gibt es 300 Fernbus-Linien. Das rasante Wachstum birgt Probleme, das größte davon ist ein recht banales: Wer soll die vielen Busse alle fahren? Die Welt sucht nach der Antwort.

Die Sicherheitslücke „Freak“ betrifft Mobilgeräte, aber auch Macs und Windows-Rechner. Nun haben Apple und Microsoft Sicherheits-Updates veröffentlicht. Microsoft schließt nebenbei eine Uralt-Lücke, die längst als behoben galt, ergänzt Spiegel Online seine Berichterstattung der vergangenen Woche.

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Facebook vermarktet die Meinungen und Beiträge seiner Nutzer immer aggressiver und effizienter. Der neuste Coup heißt „Topic Data“ und soll den Unternehmen helfen, ihre Kunden besser zu verstehen. Die FAZ erklärt, wie Werbung auf Facebook noch genauer ausgesteuert werden soll.

Zwei Richterentscheidungen in den USA könnten nachhaltige Folgen für den Mitfahrdienst Uber und zahlreiche andere Startup-Unternehmen mit ähnlichen Geschäftsmodellen haben. Die Bundesbezirksrichter Edward Chen und Vince Chhabria befanden am Mittwoch in zwei getrennten Fällen, dass die Amateur-Chauffeure von Uber und des Konkurrenten Lyft durchaus als Angestellte der Unternehmen eingestuft werden könnten. Dies müsse ein Geschworenengericht entschieden, berichtet das manager magazin.

Und zum Abschluss der Presseschau noch ein paar Tipps für Studierende: Notizblock, Terminkalender und Karteikarten sind passé. Mit dem Smartphone und den richtigen Apps kann man das Studium viel effektiver organisieren als nur mit Bleistift und Papier. Einige Beispiele im Überblick bietet die WirtschaftsWoche.