Startups und etablierte Unternehmen können nur gemeinsam die Herausforderungen der Digitalisierung fast aller Lebensbereiche meistern – diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch. Diese Zusammenarbeit zu fördern ist die Aufgabe des Projekts CUBE, das diese Woche in Berlin einen Raum für gemeinsame Innovationen eröffnet hat.

Startups stehen für Innovation, manchmal sogar für Revolution. Konzerne verkörpern Erfahrung und Tradition. Zwei Welten, die in einem Cooperation Space namens CUBE ab sofort zusammenfinden sollen. Im Herzen Berlins eröffnete diese Woche eine Innovationsfläche, auf der Startups und Großunternehmen gemeinsam Ideen entwickeln und realisieren wollen. Rund 200 Gäste aus der Industrie, Politik und Startupwelt kamen zur Eröffnungsveranstaltung am Gendarmenmarkt, darunter Vertreter von Volkswagen, Bayer, Evonik, CEOs und Gründer von B2B-Startups, sowie Mitglieder des World Economic Forum und der Bundesregierung.

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Dr. Torsten Oelke und Brigitte Zypries

Für Dr. Torsten Oelke, Executive Chairman von CUBE, der gemeinsam mit Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, den Cooperation Space eröffnete, ist dies ein wichtiger Meilenstein: „Die heutige Eröffnung des CUBE Cooperation Space mitten in Berlin ist ein ganz besonderer Moment für uns. Die Do-it-yourself-Mentalität gehört endgültig der Vergangenheit an. Dank CUBE können Unternehmen bahnbrechende Innovationen von den besten B2B-Startups der Welt nutzen. Der Cooperation Space bietet hierfür die perfekte Plattform.“

CUBE will dabei mehr sein als reines Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Welten; es wurde sich zum Ziel gesetzt, die Bedürfnisse von Startups und Konzernen zu erkennen, und dann beide Seiten bei einer erfolgreichen Partnerschaft mitsamt gemeinsamer Digitalisierungsstrategie unterstützen. So bereits geschehen bei Volkswagen und dem Münchner Startup NavVis, das die Digitalisierung von Gebäuden vorantreibt.

Daniel Hartert, Chief Information Officer der Bayer AG und Mitinitiator von CUBE, sieht in der branchenübergreifenden Vernetzung mit Startups großes Potential: „CUBE bietet Bayer spannende Kooperationsmöglichkeiten mit internationalen und industrierelevanten Startups. Wir kombinieren unsere Expertise mit derer kluger Köpfe außerhalb von Bayer, um digitale Lösungen im Gesundheitsbereich zu entwickeln und Innovationen für die Agrarwirtschaft zu beschleunigen.“ Als Gründungsmitglied und Life -Science-Partner nimmt Bayer eine aktive Rolle innerhalb des globalen Netzwerks ein.

CUBE konzentriert sich ausschließlich auf die wichtigen Zukunftsmärkte Life Sciences & Digital Health, Machinery & Manufacturing sowie Infrastructure & Interconnectivity. Einer der Mitinitiatoren des Projekts ist die Messe Berlin. Deren CFO Dirk Hoffmann, macht Appetit auf eine Großveranstaltung im nächsten Jahr: „Wir freuen uns, als Organisator des Highlight Events CUBE Tech Fair vom 10. bis 12. Mai 2017 bis zu 400 B2B-Startups und rund 2.000 Teilnehmer aktiv zu vernetzen, um das Thema Industrie 4.0 greifbar und erlebbar zu machen. Für uns ist dies auch ein weiterer Schritt in der Entwicklung neuartigerVeranstaltungsformate.“

Fotos: www.cube-global.com

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