Es ist das Aushängeschild für Eure Firma: das Logo. Gerade als Gründer kann das Budget jedoch mal knapp werden und nicht für die Hilfe von einer Kreativagentur ausreichen. Ihr müsst aber nicht unbedingt viel Geld in die Logoentwicklung investieren, sondern könnt selbst Hand anlegen! Bei der Logoentwicklung hilft Euch das kostenlose E-Book vom Verpackungsspezialisten RAUSCH. Wir stellen die wichtigsten Schritte vor.

Euer Logo – euer Aushängeschild

In unserer heutigen Welt sind wir umgeben von allen möglichen Arten von Zeichen: Straßenschilder, Gefahrenzeichen, Schriftzeichen. Kaum einer könnte sich eine Welt ohne vorstellen. Das mit gutem Grund, denn Zeichen sorgen für Information und Orientierung. So auch das Logo eines Unternehmens. Es sollte auf den ersten Blick erkennen lassen, welche Ideale Euer Unternehmen besitzt. So spiegelt es das Gesicht einer Firma wider und stiftet Vertrauen. Und das Wichtigste: Es muss sich ins Corporate Design einfügen.

Corporate Design

Das Corporate Design bezeichnet das Erscheinungsbild einer Firma. Besonders für die Gastronomieszene sind ein gutes Logo und ein einheitliches Design unabdinglich: Bedruckte Servietten, Kaffeebecher mit dem Logo oder Werbeartikel besonders für Startups erhöhen den Wiedererkennungswert Eures Unternehmens. Gemeinsam mit allen Faktoren spiegelt das Corporate Design die Identität einer Firma wider. Um aber ein erfolgreiches Erscheinungsbild zu etablieren, müsst Ihr Euch zunächst über ein einheitliches Konzept Gedanken machen.

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Erstellung des Konzepts

Das E-Book zum Thema „Logoentwicklung“ von RAUSCH beschreibt eindrücklich, worauf es bei der Suche nach dem richtigen Konzept für das Logo ankommt und gibt wertvolle Tipps:

Stellt Euch folgende Fragen:

  1. In welchem Bereich ist Euer Unternehmen tätig?

(In der Gastronomieszene: Café oder Restaurant?)

  1. Welche Produkte/Dienstleistungen bietet Ihr an und was macht diese einzigartig?

(Stellt die Besonderheiten Eurer Firma heraus! Was habt Ihr, was niemand anders hat?)

  1. Beschreibt Eure Unternehmensgeschichte und Ihre Unternehmensphilosophie

(Eine kleine Anekdote zu Eurer Entstehungsgeschichte bringt eine persönliche Note in Euer Konzept und gibt Sympathiepunkte.)

  1. Welche Ziele verfolgt Ihr mit Eurem Unternehmen? Wofür steht Euer Unternehmen?

(Macht Eure große Leidenschaft an dem Produkt deutlich und bringt den Kunden nahe, was mit dem Produkt erreicht werden soll)

Mit diesen und anderen wichtigen Fragen, die im E-Book nachzulesen sind, muss sich jede Firma beschäftigen, bevor es an die Konzeption des Logos geht. Denn eine fehlende Idee hinter dem Logo fällt auf und sorgt für ein negatives Erscheinungsbild.

Das sollte bei der Logoentwicklung nicht passieren

Plagiieren: Natürlich darf man sich bei anderen Logos Inspiration holen, doch ein Diebstahl führt nicht nur zu hohen Strafen, sondern wirkt sich auch negativ auf die Kunden aus.

Kompliziertheit: Ein Logo muss schlicht und einfach zu verstehen sein. Logos, die mit zu vielen Details geschmückt und zudem noch sehr bunt sind, werden nicht in den Köpfen der potenziellen Kunden hängen bleiben.

Überflüssige Informationen: Bildmarke, Markenname und Claim sind die wichtigsten Bestandteile eines Logos. Verzichtet auf zu viele Informationen über Eure Produktpalette oder Ähnliches.

Best Practice für Euer Logo

Gute Logos sind schlicht und simpel. Sie haben eine Bedeutung, ein einprägsames Layout und eine unverwechselbare Note. Das Wichtigste aber ist, dass gute Logos immer eine Aussage treffen! Hierbei müsst Ihr auf die Hervorhebung eines starken Merkmals achten: Eine ungewöhnliche Farbwahl, eine bestimmte Schriftart oder Form können den Wiedererkennungswert Eures Firmenlogos stärken.

Zeitloses Logo-Design

Das Logo soll Euch über viele Jahrzehnte begleiten, weswegen Ihr weitestgehend auf wilde neue Trends verzichtet solltet. Und doch lohnt sich der Blick auf die neusten Ideen, die das Zeug haben zeitlos zu werden. Vielleicht findet Ihr hier Inspiration:

Aktuelle Trends

  1. „Versalien“: ein Schriftzug ganz in Großbuchstaben
  2. „Open Design Process“: Vorschläge aus der Community werden in den „Open Process“ mit einbezogen. So kreierte auch Mozilla ihr neues Logo 2016.
  3. „3D“: Das traditionsreiche Logo kann hierbei modernisiert und trotzdem die alte Aussage und Bedeutung behalten.
  4. „Politik“: Besonders die Regenbogenflagge, die für sexuelle Gleichberechtigung und Toleranz steht, wird heutzutage oft als Farbschema der Firmenlogos benutzt. Sie symbolisiert Toleranz, Vielfalt, Inklusion und gleiche Chancen.
Beispiellogo aus dem E-Book für ein Café

Das müsst Ihr bei der Logo-Umsetzung beachten

Moodboards als große Hilfe

Um eine erste Vorstellung von Eurem Logo zu bekommen, könnt Ihr eine visuelle Tafel erstellen, die eine grobe Stilrichtung festlegt. Dabei können selbstgemachte Collagen mit Artikeln und Bildern aus Zeitschriften und Magazinen, wie auch farbiges Papier geklebt auf große Kartonbögen Inspiration geben. Oder ihr geht das ganze digital an und stellt mithilfe von Programmen wie PowerPoint eine virtuelle Collage zusammen. Wichtig zu beachten ist nur, dass das Moodboard nicht veröffentlicht wird, da für die benutzten Bilder keine Rechte vorliegen. Das Moodboard gilt wirklich nur für Euch als erste Inspiration.

Das passende Grafik-Programm

Euer Logo kann aus Pixeln oder aus Vektoren bestehen, wobei die Vektorengrafiken den Vorteil besitzen, dass sie, anders als die Pixelgrafiken, bei einer Vergrößerung des Bildes nicht verpixelt werden. Die Vektorgrafiken sind aus grafischen Primitiven wie Linien, Kreisen oder Kurven zusammengesetzt und können sich in zweidimensionalen Ebenen beschreiben lassen.

Adobe Illustrator

Das vektorbasierte Grafik- und Zeichenprogramm ist der Klassiker unter Illustratoren und wird auch von Designern zur Logoentwicklung benutzt. Ein guter Vorteil von Adobe ist, dass die Bilder beliebig in ihrer Größe verändert werden können und dabei keinen Qualitätsverlust erleiden. Adobe Illustrator ist jedoch kostenpflichtig und kann mit einem monatlichen Abonnement erworben werden.

Affinity Designer

Eine günstigere Alternative für das Erstellen von Vektorgrafiken ist das Programm Affinity Designer. Die Benutzeroberfläche ähnelt der von Adobe Illustrator, es stehen euch jedoch weniger Funktionen zur Verfügung. Für das Programm müsst ihr eine einmalige Zahlung leisten.

Inkscape

Alternativ könnt ihr auch das kostenlose Vektor-Grafikprogramm Inkscape nutzen. Mithilfe dieses Programms können Banner, Logos oder auch Poster einfach und schnell entworfen werden. Es ist SVG-Format kompatibel, aber kann ebenso EPS-, Postscript, JPG-, PNG-, BMP-, oder TIF-Bilder importieren und nach anderen vektorbasierten Formaten exportieren.

Wie genau das Vektorisieren und das Erstellen eines Logos dann vonstattengeht, könnt ihr in dem E-Book von RAUSCH nachlesen.

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