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Wer ein Geschäftskonto eröffnen oder wechseln möchte, steht vor einer beträchtlichen Auswahl: Mehr als 50 Banken, FinTechs und Online-Banken bieten ein Geschäftskonto oder mehrere Geschäftskonten an. Dieser Vergleich 2026 richtet sich an Freiberufler und Selbstständige, GmbH- und UG-Gründer, Kleingewerbe-Inhaber sowie wachsende Start-ups, die das für ihre Situation passende Geschäftskonto suchen. Der Vergleich 2026 hilft bei der Auswahl des richtigen Geschäftskontos.
Wir haben 13 Dienst – von der klassischen Filialbank bis zum modernen FinTech – systematisch nach einheitlichen Kriterien analysiert. Verglichen wurden: Kontoführungsgebühr, Kosten pro Buchung, Transaktionskontingente, Kartenangebote, Buchhaltungsintegrationen, Kundenservice, Ident-Verfahren und Einlagensicherung.
Der Stand dieses Vergleichs ist März 2026. Da Banken und Fintechs ihre Pakete regelmäßig anpassen, empfehlen wir dir, vor der Kontoeröffnung die aktuellen Konditionen direkt beim Dienst zu prüfen. Unsere Bewertung stützt sich auf öffentlich verfügbare Paket- und Preisinformationen der Dienst sowie auf Nutzerbewertungen auf Plattformen wie Trustpilot (Stand: Q4 2025). Für jede Nutzergruppe findest du am Ende des Vergleichs klare Empfehlungen. Unsere Empfehlungen basieren auf öffentlich verfügbaren Daten und Empfehlungen aus Nutzertests.
Weitere Empfehlungen für spezifische Nutzungsszenarien – z. B. Empfehlungen für internationale Zahler oder Empfehlungen für Start-ups – findest du in den jeweiligen Abschnitten. Diese Empfehlungen werden regelmäßig aktualisiert. Für jede Nutzergruppe findest du am Ende des Vergleichs eine konkrete Empfehlung.
Die folgende Vergleichstabelle zeigt alle 13 Geschäftskonten auf einen Blick – mit Kontoführungsgebühr, Kosten pro Buchung bzw. dem jeweiligen Freivolumen, Kartenangeboten und der gültigen Einlagensicherung. So erkennst du auf einen Blick, welche Kontomodellen für deine Unternehmensgröße und dein Nutzungsprofil am besten geeignet sind.
Den besten Preis-Leistungs-Verhältnis für Selbständige und Freiberufler bieten Finom und dem Gratis-Konto von dem FinTech-Dienst: Beide Konten sind dauerhaft kostenlos, bieten SEPA Überweisungen ohne Einzelkosten und überzeugen mit moderner App-Qualität. Für GmbH und UG ist Qonto – trotz 9 Euro monatlicher Kontoführungsgebühr – die beste Empfehlung für strukturiertes Ausgabenmanagement. Unsere Empfehlungen für Teams: und Buchhaltungsintegration. Im Filialbanken-Segment bietet die Postbank mit dem Business Giro das attraktivste Einstiegsangebot: 6 Monate kostenlos testen, dann ab 5,90 Euro pro Monat.
Nicht jedes Geschäftskonto passt für jede Unternehmensart. Selbstständige haben andere Anforderungen als GmbH-Geschäftsführer – und Selbstständige im Kleingewerbe andere als Selbstständige in freien Berufen. Unsere Empfehlungen berücksichtigen genau diese Unterschiede. Die folgenden Empfehlungen und Empfehlungen nach Rechtsform helfen dir, schnell das richtige Konto zu finden. Je nach Rechtsform, Unternehmensgröße und Nutzungsprofil unterscheiden sich die sinnvollen Geschäftskonto-Optionen erheblich. Wir haben die Empfehlungen nach den wichtigsten Nutzergruppen gegliedert, damit du schnell das für dich passende Konto findest. Empfehlungen helfen bei dieser Auswahl.
Als Freiberufler oder Soloselbständige ohne Bargeldbedarf bist du mit einem kostenlosen FinTech-Konto bestens bedient. Das Konto ist dauerhaft kostenlos für Selbstständige und alle Selbstständigen, bietet unbegrenzte SEPA Überweisungen, Unterkonten (Spaces) und Apple Pay sowie Google Pay. dem Gratis-Konto von dem FinTech-Dienst geht noch einen Schritt weiter: Das Konto kalkuliert automatisch deine Steuerrücklagen – ein klarer Vorteil für den Freiberufler solo ohne Steuerberatung. Finom bietet zudem integrierte E-Rechnungen und einfaches Banking über die App.
Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss – z. B. als Selbstständige und Freiberufler im Handwerk oder im Einzelhandel – sollte Filialbanken in Betracht ziehen. Die Postbank mit ihrem Business Giro und einem flächendeckenden Filialnetz ist hier eine solide Empfehlung. Weitere Empfehlungen findest du weiter unten. Auch die Commerzbank bietet guten Service für Selbstständige mit häufigem Filialbedarf.
Für die GmbH und UG ist ein Geschäftskonto nicht nur sinnvoll – ein Geschäftskonto ist bei Kapitalgesellschaften Pflicht, sondern gesetzlich vorgeschrieben. Dieser FinTech-Dienst bietet hier den besten Einstieg: Qonto kostet 9 Euro/Monat, beinhaltet 30 Freitransaktionen, eine physische und eine virtuelle Karte sowie direkte Buchhaltungsintegration mit DATEV, Lexware und Xero. Penta und Pleo ergänzen das Angebot für Teams, die mehrere Debitkarten und klares Ausgabenmanagement benötigen. Business Konten bei FinTechs wie Finom oder dem FinTech-Dienst stehen Kapitalgesellschaften ebenfalls offen und bieten einen guten Einstieg für gründende Teams mit kleinem Budget.
Wenn du regelmäßig Bargeld einzahlst oder persönliche Beratung im Banking schätzt, solltest du Filialbanken bevorzugen. Die Postbank-Geschäftskonto Aktiv bietet 6 Monate gratis Kontoführung, anschließend faire Kosten und Zugang zu über 800 Filialen. Commerzbank und Hypovereinsbank richten sich eher an Unternehmen mit höheren Transaktionsvolumina. Die Deutsche Bank Geschäftskonto ist besonders für Mittelstandskunden mit umfassendem Beratungsbedarf interessant und punktet mit einem dichten Filialnetz und Kontokorrentkredit-Angeboten.
Für Unternehmen mit häufigen Fremdwährungs-Transfers ist Revolut Business die erste Wahl. Das FinTech bietet Wechselkurse nahe am Interbankenmarkt für über 28 Währungen – deutlich günstiger als klassische Bankhäuser mit Aufschlägen von 2 bis 5 Prozent. Bunq bietet ebenfalls starke internationale Features inklusive mehrerer Unterkonten in verschiedenen Währungen und One Mastercard für weltweite Zahlungen. Achtung: Am Wochenende gelten bei Revolut erhöhte Wechselkurs-Aufschläge. Für regelmäßige SEPA Überweisungen innerhalb der EU sind alle hier genannten Dienst kostenfrei.
Die Postbank ist eine der bekanntesten Filialbanken Deutschlands und bietet mit dem Postbank-Geschäftskonto Aktiv ein Geschäftskonto, das sich an Selbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen richtet. Es ist eine der seltenen Filialbank-Optionen, die noch mit einem echten Gratis-Einstiegsangebot punktet.
Das Postbank-Geschäftskonto Aktiv kostet nach einer Gratisrückphase von 6 Monaten monatlich 12,90 Euro. Im Paket enthalten sind 50 Buchungen pro Monat; jede weitere Buchung kostet 22 Cent. Für Unternehmen mit mehr als 50 Buchungen pro Monat wird das Konto schnell teuer. Wer mehr Volumen benötigt, sollte FinTech-Alternativen wie Finom oder dem FinTech-Dienst prüfen, die keine Kosten pro Buchung berechnen.
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal der Postbank gegenüber reinen Internet Banken: Bargeldeinzahlungen sind bundesweit in über 800 Filialen sowie an Postbank-Automaten möglich. Für Geschäfte im Einzelhandel, Handwerk oder in anderen bargeldintensiven Branchen ist dieser Service kaum zu ersetzen. Die Kontoführung läuft wahlweise über Online-Banking, die App oder direkt in der Filiale.
Der Kundenservice der Postbank ist telefonisch, per Chat und in den Filialen erreichbar. Bewertungen auf Trustpilot zeigen ein gemischtes Bild: Service-Qualität und Reaktionszeiten werden überwiegend positiv bewertet, manche Nutzende monieren lange Wartezeiten am Telefon. Die Postbank bietet aktiven Kontowechselservice gemäß der EU-Kontozahlungsdienste-Richtlinie: Daueraufträge und Lastschriftmandate werden auf das neue Konto übertragen. Die Identifizierung bei der Kontoeröffnung erfolgt per PostIdent oder online per Video Ident.
Das klassische Einstiegskonto der Postbank ist und richtet sich primär an Selbstständige und Kleinunternehmer, die grundlegende Banking-Funktionen benötigen und keinen großen Funktionsumfang erwarten.
Der Hauptunterschied zwischen dem Postbank-Geschäftskonto und dem Aktiv-Paket liegt im Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Standardtarif startet nach den 6 Gratis-Monaten bei 5,90 Euro pro Monat – knapp 7 Euro günstiger als das Aktiv-Paket. Dafür entfällt das inkludierte Buchungskontingent: Jede Buchung kostet 22 Cent. Für Selbstständige mit wenigen Buchungen pro Monat – etwa 10 bis 20 SEPA Überweisungen monatlich – ist der Standardtarif oft kostengünstiger. Wer aber 50 oder mehr Buchungen pro Monat tätigt, zahlt mit dem Aktiv-Paket weniger.
Für bestehende Postbank-Geschäftskunden, die ein Geschäftskonto zusätzlich zu einem Privatkonto eröffnen, gibt es gelegentlich rabattierte Konditionen. Die Postbank bietet Geschäftskunden in manchen Zeiträumen auch verlängerte Gratisrückphasen oder Bonusangebote für die Kontoeröffnung an. Es lohnt sich, beim Kundenservice nachzufragen, ob zum Zeitpunkt deiner Kontoeröffnung aktuelle Angebote bestehen.
Das Plus-Paket der Postbank ist das Premiumangebot der Postbank für Geschäftskunden und richtet sich an Unternehmen mit höherem Transaktionsvolumen und erweitertem Servicebedarf. Es ist das dritte Kontomodell im Postbank-Portfolio für Geschäftskunden.
Dieses Plus-Paket bietet gegenüber dem Aktiv-Paket folgende zusätzliche Leistungen: ein höheres Buchungskontingent (individuell vereinbar), einen dedizierten Geschäftskundenberater für persönliche Anliegen, Kontokorrentkredit-Rahmen für Liquiditätsengpässe sowie erweiterte Unterkonten-Optionen für die Ausgabenverwaltung. Die genauen Konditionen für diesen Paket werden individuell vereinbart und hängen von der Unternehmensgröße und dem Transaktionsvolumen ab.
Das Postbank Business Giro Aktiv Plus erlaubt die Ausgabe zusätzlicher Debitkarten für Mitarbeiter – ideal für Unternehmen mit mehreren Ausgabestellen. Die Tageslimits für Kartennutzung und Bargeldabhebungen können im Online-Banking flexibel angepasst werden. Eine physische Kreditkarte ist auf Antrag verfügbar; die Konditionen für SCHUFA-Prüfung und Kreditkartenrahmen werden individuell geprüft.
N26 ist eines der meistgenutzten Geschäftskonten für Freiberufler und Selbständige in Deutschland. Die Neobank überzeugt mit einem dauerhaft kostenlosen Konto, einer intuitiven App und starken mobilen Features.
Das Konto ist für Selbständige dauerhaft kostenlos – ohne versteckte Kontoführungsgebühr. SEPA Überweisungen, Lastschriften, SEPA Überweisungen und Kontoauszüge sind inkludiert. Unterkonten – bei N26 als „Spaces“ bezeichnet – sind im kostenlosen Paket in begrenzter Anzahl verfügbar; für mehr Unterkonten empfehlen sich die Premium-Pakete. Achtung: Dieses Konto steht derzeit ausschließlich Einzelpersonen, Freiberuflern und Soloselbständigen offen; Kapitalgesellschaften wie GmbH oder UG können bei N26 kein Geschäftskonto eröffnen.
Das Konto stellt eine Debitkarte (Mastercard) aus, die für Überweisungen weltweit einsetzbar ist. Apple Pay und Google Pay sind nativ unterstützt; kontaktloses Bezahlen und Echtzeit-Push-Benachrichtigungen runden das Angebot ab. Karten können jederzeit in der App gesperrt und entsperrt werden – ein wichtiges Feature für mobiles Geschäftsbanking.
N26 verfügt über eine Vollbanklizenz und ist Mitglied der deutschen Einlagensicherung: Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunden sind geschützt. Der Kundenservice läuft primär über In-App-Chat und E-Mail; telefonischen Support gibt es nur in Premium-Angeboten. Trustpilot-Bewertungen (Stand: Q4 2025) liegen bei 4,1 von 5 Sternen, was für einen FinTech-Dienst solide ist.
Qonto ist ein französisches FinTech mit starker Präsenz in Deutschland. Qonto richtet sich primär an Selbstständige, Einzelunternehmer und UG- und GmbH-Gründende sowie kleine Teams und ist eines der am besten bewerteten Geschäftskonten für wachsende Firmenkonten.
Qonto kostet 9 Euro pro Monat und beinhaltet 30 Freitransaktionen. Jede weitere Buchung kostet 0,40 Euro. Im Angebot enthalten: 1 physische Debitkarte, 1 virtuelle Karte, Echtzeit-Benachrichtigungen, Ausgabenkategorisierung und ein übersichtliches Dashboard mit Ausgabenanalyse. Unterkonten können innerhalb des Kontos für verschiedene Ausgabenrubriken angelegt werden – ideal für strukturiertes Geschäftsbanking.
Stärkster Pluspunkt von Qonto ist die Buchhaltungsintegration: DATEV, Lexware, Xero, Sage und weitere Systeme können direkt verbunden werden. Belege können per App fotografiert und automatisch dem jeweiligen Buchungsdatensatz zugeordnet werden – ein enormer Zeitgewinn bei der Buchführung. Multiuser-Zugang ist ab dem Essential-Angebot (höhere Preisstufe) möglich; im Basic-Tarif hat nur der Kontoinhaber Zugriff. Bewertungen auf Trustpilot (Stand: Q4 2025) zeigen überwiegend positive Erfahrungen, insbesondere für die App-Qualität und den Kundenservice.
Revolut Business ist das führende FinTech-Konto für Unternehmen mit internationalen Überweisungen. Das britisch-litauische Fintech bietet Geschäftskonten für Selbständige, GmbH, UG und größere Firmenkonten.
Im kostenlos verfügbaren Free-Tarif sind fünf internationale SEPA-Transfers pro Monat gratis; darüber fallen 3 Euro pro Überweisung an. Die kostenpflichtigen Pakete (ab 19 Euro/Monat für Grow, ab 79 Euro für Scale) bieten unbegrenzte Transfers in den gängigsten Währungen. SEPA Überweisungen sind die gängigste Überweisungsart – SEPA Überweisungen sind EU-weit verfügbar. SEPA Überweisungen innerhalb der EU sind in allen Tarifen kostenlos. Visa Karten und Mastercard Debitkarten stehen je nach Tarif in unterschiedlicher Anzahl zur Verfügung.
Revolut rechnet Währungstransaktionen zum Interbankenkurs ab – das ist deutlich günstiger als der Aufschlag von 2 bis 5 Prozent, den klassische Filialbanken erheben. Für Unternehmen, die regelmäßig in USD, GBP, PLN oder anderen Währungen zahlen oder einnehmen, können die Einsparungen pro Jahr erheblich sein. Wichtiger Hinweis: Zwischen Freitagabend und Sonntagabend erhebt Revolut einen Wechselkursaufschlag von 1 bis 2 Prozent, da die Interbankenkurse am Wochenende nicht aktualisiert werden. Limits für Überweisungslimits können im Dashboard angepasst werden.
Der FinTech-Anbieter ist speziell für Freiberufler und Soloselbständige entwickelt worden und bietet im kostenlosen Free-Tarif einen unschlagbaren Leistungsumfang für alle, die einfaches Banking mit automatischer Steuerhilfe kombinieren wollen.
Das Konto ist dauerhaft kostenlos – keine Kontoführungsgebühr, keine Kosten pro Buchung. Inkludiert sind: unbegrenzte SEPA Überweisungen, eine virtuelle Mastercard für Online-Transaktionen, Echtzeit-Benachrichtigungen und eine übersichtliche Banking-App. SEPA Überweisungen in Echtzeit (SEPA Instant) sind ebenfalls verfügbar. Apple Pay und Google Pay werden unterstützt. Die Identifizierung bei der Kontoeröffnung erfolgt per Ident Verfahren (Video Ident) – in der Regel in unter 10 Minuten.
Das Alleinstellungsmerkmal dieses Kontos: Die App berechnet automatisch die empfohlene Steuerrücklagenquote auf Basis deiner Einnahmen – separat für Einkommensteuer und Umsatzsteuer. Das ist besonders für Freiberufler solo ohne Steuerberater ein enormer Mehrwert, da häufige Steuernachzahlungen vermieden werden. E-Rechnungen können direkt über die App erstellt und versendet werden; die Rechnungsstellung ist im Free-Tarif auf einfache Funktionen beschränkt, für die meisten Freiberufler aber ausreichend. Trustpilot-Bewertungen für diesen Anbieter sind überwiegend positiv, mit Schwerpunkt auf der Steuer-Funktion.
Finom positioniert sich als All-in-One-Banking-Plattform für Selbständige und kleine Unternehmen. Der Finom-Tarif ist kostenlos und bietet einen überraschend vollständigen Leistungsumfang für Gründende und Kleingewerbe-Inhaber.
Dieser Tarif bietet kostenfrei: 50 Freitransaktionen (danach 0,20 Euro je Buchung), eine Debitkarte, integrierte E-Rechnungsstellung mit eigener IBAN, CSV-Kontoauszugsexport und grundlegende Buchhaltungsexport-Funktion. Besonders praktisch: Rechnungen können direkt aus der App heraus erstellt, versendet und als bezahlt markiert werden – ein echter Mehrwert gegenüber reinen Bankkonten ohne Rechnungsmodul. Die Identifizierung bei der Kontoeröffnung läuft per Video Ident; Unternehmensarten, die Finom unterstützt, umfassen Einzelunternehmer, GmbH, UG, Selbstständige, selbstständig Tätige und Freiberufler. Video Ident ist in der Regel in wenigen Minuten abgeschlossen.
Finom bietet gelegentlich Cashback-Aktionen für Neukunden sowie zeitlich begrenzte Angebote mit erhöhtem Cashback auf ausgewählte Ausgabenkategorien. Die Konditionen dieser Aktionen ändern sich regelmäßig – es empfiehlt sich, die aktuellen Angebote direkt auf der Finom-Website zu prüfen. Bewertungen auf Trustpilot (Stand: Q4 2025) fallen für Finom überwiegend positiv aus, mit besonderem Lob für die intuitive App und die Rechnungsstellungsfunktion.
Die Deutsche Bank ist die größte deutsche Privatbank und bietet für Geschäftskunden ein umfassendes Kontenangebot – vom Einzelunternehmer bis zum börsennotierten Konzern. Das Deutsche Bank Geschäftskonto – eines der bekanntesten Geschäftskonten – richtet sich primär an Unternehmen im Mittelstand mit Bedarf an persönlicher Beratung und vollständiger Bankbeziehung.
Mit über 400 Filialen in Deutschland bietet die Deutsche Bank persönliche Ansprechpartner für Geschäftsbanking und individuelle Beratung – ein klarer Vorteil gegenüber Fintechs ohne Filialpräsenz. Für Firmenkunden mit komplexen Finanzierungsbedarfen, Kontokorrentkredit-Anfragen oder Fremdwährungs-Absicherung ist die Deutsche Bank als Vollbank-Anbieter besser aufgestellt als reine Internet Banken.
Die Deutsche Bank bietet verschiedene Kontopakete an: Vom Basispaket für Einzelunternehmer bis zu maßgeschneiderten Firmenkontolösungen für den Mittelstand. Die Kontoführungsgebühr variiert je nach Paket und individueller Vereinbarung. Kontomodellen für größere GmbH und Firmenkonten können Kontokorrentkredit-Rahmen, Kreditkartenangebote und Devisenabsicherung umfassen. Die Unternehmensgröße spielt eine Rolle bei der Tarifgestaltung.
Bargeldeinzahlungen und -auszahlungen sind in allen Deutsche-Bank-Filialen möglich; die Kosten variieren je nach Tarif. Typischerweise fällt für Bargeldeinzahlungen eine Gebühr von 0,5 bis 2 Prozent des eingezahlten Betrags an. Im Vergleich zu FinTechs sind die Kosten pro Buchung bei der Deutschen Bank höher, dafür bietet sie umfassendere Finanzdienstleistungen.
Neben den ausführlich vorgestellten Konten gibt es weitere interessante Geschäftskonto-Optionen, die je nach Nutzungsprofil eine gute Wahl sein können. Hier ein Überblick über die weiteren Anbieter im Geschäftskonto Vergleich 2026:
bunq ist ein niederländisches FinTech mit Vollbanklizenz. Das Business-Konto startet bei 17,99 Euro pro Monat und bietet: mehrere Unterkonten, Echtzeit-Überweisungen, One Mastercard (wahlweise als Prepaid oder Kreditkarte) und starke Nachhaltigkeitsorientierung. Bunq ist besonders für international aktive Unternehmen interessant, die mehrere Währungskonten benötigen. Apple Pay und Google Pay sind unterstützt. Die Trustpilot-Bewertungen (Stand: Q4 2025) sind überwiegend positiv.
Die Commerzbank bietet ein klassisches Filialbank-Geschäftskonto. Das Geschäftskonto ist das meistgenutzte Geschäftskonto mit 6 Monaten kostenloser Kontoführung, danach 9,90 Euro pro Monat. Im Tarif enthalten: 10 Freitransaktionen (danach 0,15 Euro je Buchung), Debitkarte und Zugang zum umfangreichen Filialnetz. Die Commerzbank ist eine solide Wahl für Selbstständige, die eine klassische Bankbeziehung mit Online-Banking kombinieren möchten. Buchhaltungsintegrationen sind über den Online-Banking-Export (CSV, DATEV) möglich.
Fyrst ist eine DKB-Tochter mit Fokus auf Freiberufler und Kapitalgesellschaften. Für Freiberufler ist das Konto dauerhaft kostenlos – inklusive 50 Freitransaktionen und einer Debitkarte. Für GmbH und UG fallen 6 Euro pro Monat an. Fyrst bietet eine saubere App, grundlegende Buchhaltungsexporte und einen zuverlässigen Kundenservice. Wer ein unkompliziertes FinTech-Konto auf DKB-Infrastruktur sucht, findet in Fyrst einen soliden Anbieter.
Holvi ist ein Geschäftskonto speziell für Selbständige, Selbstständige, Freelancer und kreative Berufe. Im kostenlosen Einstiegstarif sind bis zu 500 Transaktionen pro Monat gratis – ein außergewöhnlich großes Freivolumen. Holvi bietet integrierte Rechnungsstellung, einfache Belegerfassung und Buchhaltungsexport. Die Debit Mastercard ist für in- und ausländische Zahlungen einsetzbar. Schwerpunkt liegt klar bei der einfachen Kontoführung für nicht-buchhalterisch versierte Selbstständige und Selbstständige ohne Buchhaltungshintergrund.
Die Hypovereinsbank (HVB) richtet sich mit ihrem Geschäftskonto an Firmenkunden mit höherem Serviceanspruch. Das Konto kostet ab 25 Euro pro Monat und beinhaltet 50 Freitransaktionen; jede weitere Buchung kostet 0,40 Euro. Kreditkarte ist inklusive – ein Vorteil für Geschäftsreisende. Die Hypovereinsbank ist Teil der UniCredit-Gruppe und bietet europäisches Banking-Know-how. Empfehlenswert für Firmen im Mittelstand mit internationalem Geschäft.
Penta (jetzt Teil von Qonto) bietet ein Geschäftskonto für GmbH, UG und Freiberufler für 9 Euro pro Monat mit 100 Freitransaktionen und 2 Debitkarten. Besonders geeignet für kleine Teams, die mehrere Karten für Mitarbeiterausgaben benötigen. Die Integration mit Buchhaltungstools und der Export von Belegdaten sind starke Argumente für Penta.
Pleo ist keine klassische Geschäftsbank, sondern eine Ausgabenmanagement-Plattform mit Team-Debitkarten. Ab 6 Euro pro Monat können Unternehmen Ausgabenlimits für Mitarbeiter definieren, Belege direkt per App erfassen und automatisch kategorisieren. Pleo eignet sich am besten als Ergänzung zu einem bestehenden Geschäftskonto – nicht als vollständiger Bankersatz.
Die Targobank bietet mit ihrem Geschäftskonto ein klassisches Filialbank-Angebot. Das Konto kostet ab 9,90 Euro pro Monat und beinhaltet 25 Freitransaktionen. Die Targobank ist im Firmenkundenbereich weniger präsent als Commerzbank oder Deutsche Bank, bietet aber solide Grundfunktionen für kleine Gewerbetreibende. Bewertungen auf Trustpilot fallen durchwachsen aus.
Internet Banken und Fintechs haben den Geschäftskonto-Markt in den vergangenen Jahren stark verändert. Sie bieten in der Regel niedrigere Kosten, bessere Apps und schnellere Kontoeröffnung – aber auch klare Einschränkungen.
Typische Merkmale von Geschäftskonten bei Internet Banken und Fintechs: keine oder sehr niedrige Kontoführungsgebühr, kostenlose oder günstige SEPA Überweisungen, moderne Apps mit Echtzeit-Überblick, schnelle Video-Ident-Kontoeröffnung (oft in unter 15 Minuten), integrierte Buchhaltungstools und Schnittstellen zu DATEV und Co. Das Einsparpotenzial gegenüber Filialbanken ist erheblich: Ein Selbständiger mit 50 Buchungen pro Monat zahlt bei N26 oder dem Gratis-Konto von dem FinTech-Anbieter 0 Euro – bei der Postbank wären es rund 11 Euro, bei der Commerzbank rund 16 Euro monatlich.
Der größte Nachteil von Internet Banken und Fintechs: Bargeldeinzahlungen sind entweder nicht möglich oder mit hohen Kosten verbunden. N26 Business, dem FinTech-Anbieter und Qonto bieten keine eigenen Einzahlungsmöglichkeiten; Revolut und Finom erlauben Einzahlungen nur über Partnernetze gegen Gebühr. Für Unternehmen im Einzelhandel, Gastronomie, Food-Tech Start Ups oder Handwerk mit täglichen Bargeldeinnahmen sind Filialbanken wie Postbank oder Commerzbank daher weiterhin unverzichtbar.
Damit du die Anbieter in diesem Geschäftskonto Vergleich einordnen kannst, erklären wir kurz, nach welchen Kriterien wir die Bewertung vorgenommen haben.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das wichtigste Bewertungskriterium in diesem Vergleich. Wir gewichten: Kontoführungsgebühr (35 %), Kosten pro Buchung und Buchungen pro Monat bei typischem Profil (30 %), Kartenangebote (15 %), App-Qualität und Buchhaltungsintegration (20 %). Als typisches Transaktionsprofil gelten 50 Buchungen pro Monat, 2 Kartenzahlungen pro Tag, keine Fremdwährungstransaktionen. Für internationale Zahler wurde ein separates Profil mit 10 Auslands-Überweisungen pro Monat berechnet.
Wir bewerten App-Qualität nach: Onboarding-Geschwindigkeit, Übersichtlichkeit des Dashboards, Belegerfassung per Kamera, Suchfunktion, Ausgabenanalyse und Export-Optionen. FinTechs wie N26, Qonto, Finom und dem FinTech-Anbieter erzielen hier deutlich bessere Bewertungen als klassische Filialbanken. Auch Trustpilot-Bewertungen der Anbieter fließen in unsere App-Bewertung ein.
Für Unternehmen ist die Anbindung an Buchhaltungssoftware oft entscheidend. Wir prüfen: Welche Formate werden exportiert (CSV, DATEV, CAMT)? Gibt es native Integrationen mit Lexware, DATEV, Xero oder Sage? Können Belege direkt dem Buchungsdatensatz zugeordnet werden? Qonto und Penta sind in diesem Bereich führend; N26 und Kontist bieten grundlegende Exportfunktionen. Finom hat mit seiner integrierten Rechnungsstellung einen interessanten Ansatz für kleinere Unternehmen.
Verfügbarkeit des Kundenservices (Telefon, Chat, E-Mail), Reaktionszeiten und das angebotene Ident Verfahren. Das Ident Verfahren bei Kontoeröffnung sind wichtige Auswahlkriterien. Das Ident Verfahren per Das Ident Verfahren per Video Ident ist die schnellste Option – Kontoeröffnung in unter 15 Minuten. PostIdent über die Filiale dauert 1 bis 3 Werktage. Kontowechselservice: Alle in diesem Vergleich enthaltenen Banken, Internet Banken und traditionelle Banken – außer reinen E-Geld-Instituten – bieten den gesetzlich vorgeschriebenen Kontowechselservice an.
Damit du die Kontokosten realistisch einschätzen kannst, haben wir eine Beispielrechnung für verschiedene Buchungsvolumina erstellt. Verglichen werden: dem Gratis-Konto von Kontist, N26 Business, Qonto Basic und Postbank Business Giro.
Kennzahl | dem Gratis-Konto von Kontist | N26 Business | Qonto Basic | Postbank B. Giro |
Monatliche Grundgebühr | 0 € | 0 € | 9,00 € | 5,90 € |
20 Buchungen/Monat | 0 € | 0 € | 0 € | 4,40 € |
50 Buchungen/Monat | 0 € | 0 € | 8,00 € | 11,00 € |
100 Buchungen/Monat | 0 € | 0 € | 28,00 € | 22,00 € |
Gesamtkosten/Jahr (50 Buch.) | 0 € | 0 € | 204 € | 202 € |
Das Ergebnis zeigt klar: Für Selbständige mit bis zu 50 Buchungen pro Monat ist das kostenlose Konto (dem Gratis-Konto von Kontist oder N26 Business) nicht nur praktisch, sondern spart über 200 Euro pro Jahr im Vergleich zur Postbank. Ab sehr hohem Buchungsvolumen (>100 Buchungen/Monat) wird Qonto Basic durch seine Flatrate-Nähe wieder wettbewerbsfähiger. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten Kontist und N26 für den typischen Freiberufler.
Auslandstransaktionen in Fremdwährung: Filialbanken verlangen 2 bis 5 Prozent Aufschlag; Revolut rechnet nahe am Interbankenmarkt ab
Die Auswahl des richtigen Geschäftskontos hängt vor allem von deiner Rechtsform, deiner Unternehmensgröße und deinem Nutzungsprofil ab. Hier sind unsere Empfehlungen – klare Empfehlungen für jede Situation:
N26 Business: Ideal für digitale Freelancer und Soloselbständige, die vollständig mobil arbeiten, kein Bargeld einzahlen und Wert auf Apple Pay und Google Pay legen. Dauerhaft kostenlos.
Postbank Business Giro: Beste Empfehlung, wenn du Filialnähe, Bargeldservice und persönliche Beratung benötigst. 6 Monate kostenlos testen – ideal für Gründende zur Risikoabschätzung.
Für die Kontoeröffnung eines Geschäftskontos benötigst du je nach Rechtsform unterschiedliche Unterlagen. Die folgende Übersicht zeigt, welche Dokumente Pflicht sind und welche nur optional benötigt werden:
Rechtsform | Pflichtunterlagen | Optionale Dokumente |
Freiberufler / Einzelunternehmer | Personalausweis oder Reisepass, Steuernummer, ggf. Gewerbeanmeldung | Businessplan, Umsatznachweise, SCHUFA-Prüfung Kreditkarte |
GbR | Ausweis aller Gesellschafter, Gesellschaftervertrag, Steuernummer | Umsatz- und Gewinnübersicht, Kontokorrentkredit-Nachweise |
UG / GmbH | Personalausweis, notarieller Gesellschaftsvertrag, Handelsregisterauszug, Gesellschafterliste | Jahresabschlüsse, Businessplan |
AG | Handelsregistereintrag, Ausweise des Vorstands, Aufsichtsratsliste, Transparenzregister | Jahresbericht, Wirtschaftsprüfer-Testat |
Die gängigsten Ident-Verfahren bei der Geschäftskonto-Kontoeröffnung 2026:
Zeitrahmen: FinTechs aktivieren Geschäftskonten oft innerhalb eines Werktags nach abgeschlossenem Ident-Verfahren. Filialbanken benötigen in der Regel 3 bis 10 Werktage bis zur vollständigen Kontoaktivierung und zum Kartenversand.
Nutze diese Spaltenstruktur, um deine eigene Geschäftskonto-Kostenrechnung zu erstellen und mehrere Anbieter direkt zu vergleichen:
Anbieter | Typ (Filialbank / FinTech) | Kontoführungsgebühr/Monat | Freitransaktionen | Kosten pro Buchung | Gesamttransaktionen/Monat | Monatliche Buchungskosten | Monatliche Gesamtkosten | Jahreskosten | Bewertung
Trage deine typische Buchungsanzahl pro Monat ein, multipliziere überschussige Buchungen mit dem jeweiligen Kosten pro Buchung, addiere die Kontoführungsgebühr und vergleiche die jährlichen Gesamtkosten. So identifizierst du schnell den günstigsten Anbieter für dein konkretes Nutzungsprofil.
In Deutschland sind Bankeinlagen bei Kreditinstituten bis 100.000 Euro pro Kunde durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt – sowohl bei Privat- als auch bei Geschäftskonten. Viele Banken sind zusätzlich Mitglied in freiwilligen Einlagensicherungsfonds, die diesen Schutz über 100.000 Euro hinaus ausdehnen. Bei Fintechs mit E-Geld-Lizenz statt Vollbanklizenz werden Kundengelder zwar getrennt von Bankgeldern verwahrt, unterliegen aber nicht zwingend dem gesetzlichen Einlagensicherungssystem. Prüfe die Lizenz deines Anbieters, insbesondere wenn du größere Summen längerfristig verwahren möchtest.
Eine Firmen-IBAN ist auf das Geschäftskonto eines Unternehmens oder Selbständigen registriert. Die Struktur der IBAN ist identisch mit einer Privat-IBAN – Ländercode, Prüfziffer, Bankleitzahl und Kontonummer. Entscheidend ist, auf wen das Konto registriert ist: ein Firmenkonto auf den Firmennamen oder auf die Steuernummer des Selbständigen. Für GmbH und UG ist ein separates Firmenkonto gesetzlich vorgeschrieben; für Freiberufler empfiehlt es sich aus steuerlichen und übersichtlichkeit-Gründen ebenfalls.
Seit 2016 sind Banken in Deutschland verpflichtend zur Kontowechsel-Unterstützung (Zahlungskontengesetz). Du gibst dem neuen Anbieter die Zustimmung, und dieser koordiniert die Übertragung aller Daueraufträge und Lastschriftmandate mit deiner alten Bank. Der Wechsel dauert typischerweise 10 bis 14 Werktage. Kündigungsfristen beim alten Konto: Bei FinTechs und Internet Banken meist täglich oder monatlich kündbar; bei Filialbanken teils 3 Monate Kündigungsfrist nach Ablauf der Mindestlaufzeit. Prüfe die allgemeinen Geschäftsbedingungen deines aktuellen Anbieters sorgfältig, bevor du kündigst.
Der Geschäftskonto-Markt 2026. Mehr als 50 Geschäftskonto-Anbieter ist so divers und wettbewerbsintensiv wie nie zuvor. Von der kostenlosen Neobank bis zur umfassenden Filialbank-Beziehung ist für jede Unternehmensgröße und Rechtsform das passende Konto dabei. Unsere Top-3-Empfehlungen und weitere Empfehlungen nach Nutzungsszenario:
Bevor du ein Konto eröffnest – nutze unsere Empfehlungen:, fülle die Checkliste aus:
Hinweis: Alle Angaben in diesem Vergleich basieren auf dem Stand März 2026. Anbieter passen Tarife und Konditionen regelmäßig an. Bitte prüfe vor Vertragsabschluss die aktuellen AGB und Preisinformationen direkt beim jeweiligen Anbieter.
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