Am Dienstag trafen sich der FDP-Politiker Burkhardt Müller-Sönksen (l.) und sein CDU-Kollege Peter Tauber (r.) auf der Terrasse des Berliner Reichstags mit Facebook-Boss Mark Zuckerberg.

politiker_bild_zuckerberg
       Quelle: https://twitter.com/petertauber/status/336894110201966592/photo/1

Geheimpläne in Berlin? 

Das passiert nicht alle Tage. Mark Zuckerberg in Berlin. Nach Auskunft von Bild.de, traf er sich dabei mit zwei deutschen Politikern. Nicht aber mit Wowereit oder der Kanzlerin, nein, mit zwei eher unbekannten Gesichtern: dem FDP-Bundestagsabgeordneten Müller-Sönksen (Schwerpunkt Medien) und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Tauber (Schwerpunkt Netzpolitik und Ersteller eines Leitfadens über die Nutzung von sozialen Netzwerken). Nebender Einführung in das deutsche Regierungssystem, zeigten ihm die beiden den Deutschen Bundestag, inklusive dem Besuchermagnet, der Kuppel und der Dachterrasse.

Dass Zuckerberg aber nur für eine Lehrstunde in Politik aus dem Valley nach Berlin reiste, ist höchst unwahrscheinlich. Sehr viel wahrscheinlicher sind etwa die Möglichkeiten, Lobbyarbeit zu leisten, denn die hat der US-Riese bitter nötig. Immer wieder kam es in der Vergangenheit, auch in Deutschland, zu gerichtlichen Auseinandersetzungen, etwa wegen Facebooks Klarnamen-Zwang. Auch in den USA ist Zuckerberg etwa mit seiner politischen Gruppe Fwd.us aktiv.

Auch von Geheimplänen des Sozialen Netzwerkes und strategischen Kooperation ist die Rede aus der Hauptstadt.

Vielleicht sucht der 29-Jährige in Berlin nach potenziellen Startup-Investments? Das nächste Instagram könnte aus Berlin kommen und über ein Milliarden-Investment dürfte sich so mancher Gründer freuen. Es darf gerätselt werden. Wir bleiben für euch dran.

Newsletter abonnieren

Vorheriger ArtikelMobile Payment: Otto macht mit Yapital ab Juli Front gegen Paypal
Nächster ArtikelInterview – Wirtschaftsminister im Silicon Valley, Tag 2.
Dennis Weidner ist Gründer und Chefredakteur von Gruenderfreunde.de. Die Plattform war sein erstes eigenes Projekt nach dem Schritt in die Selbstständigkeit, gestartet 2012 als Hobby und über die Jahre zu einem der wenigen gründergeführten und verlagsunabhängigen Gründerportale in Deutschland gewachsen. Diese Unabhängigkeit prägt bis heute, worüber hier geschrieben wird und worüber nicht. Sein Weg begann in der Bankenbranche. Es folgten rund zehn Jahre im Kryptobereich sowie Online-Marketing, heute verantwortet er mehrere Gesellschaften. Aus dieser Praxis stammen die Themen, die ihn am meisten beschäftigen: Finanzierung, Steuern, Standortwahl und die Frage, was Gründerinnen und Gründer im Alltag wirklich weiterbringt. Das Thema Auswandern kam nicht vom Schreibtisch. Wer über Jahre mehrere Unternehmen in Deutschland führt, kennt die steuerliche und bürokratische Belastung aus eigener Erfahrung, mit allem Frust, der dazugehört. Weil immer häufiger Freunde und Weggefährten mit genau dieser Frage kamen, hat er sich 2026 systematisch eingearbeitet. Grundlage sind neben amtlichen Quellen persönliche Kontakte in die jeweiligen Länder, dazu Rückmeldungen zu Kanzleien und Auswanderungsberatungen vor Ort. Die Beiträge ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung, sie sollen die Entscheidung vorbereiten. Kontakt und weitere Beiträge über LinkedIn oder dennis-weidner.com.