In der vergangenen Woche haben wir bereits über Nichtraucher.de berichtet, damit ihr noch mehr über das Startup aus Berlin erfahrt, wartet im folgenden Artikel ein spannendes Interview auf Euch.

Die Crowdfunding-Kampagne auf Companisto läuft noch knapp zwei Wochen, gerade rechtzeitig also, noch tiefer in die Materie des Berliner Startups einzusteigen. Wir haben dem Team von Nichtaucher.de spannende Fragen gestellt.

nichtraucher companisto

Wir würden Sie „Nichtraucher.de“ in nur drei Sätzen beschreiben?
nichtraucher.de ist der zentrale Anlaufpunkt zum Thema Rauchentwöhnung im deutschsprachigen Internet. Hier finden werdende Nichtraucher alles, was sie benötigen: Informationen rund um das Thema „Nichtrauchen“, passende Angebote aus ihrer Region und den Support aus der Community, der sie in jeder Phase der Rauchentwöhnung unterstützt.

Wie kam es dazu, die Idee „Nichtraucher.de“ in die Tat umzusetzen? Gab es Zweifel?
nichtraucher.de besteht in seiner aktuellen Form ja schon seit einiger Zeit. Das Gründungsteam von nichtraucher.de hatte die Idee eines digitalen Marktplatzes für Produkte der Gesundheitsbranche entwickelt. Mit dieser Idee im Kopf stießen wir auf das bestehende nichtraucher.de und waren begeistert von dem Potential. Ein schon bestehendes Portal aus dem Segment mit der großen und sehr aktiven Community war eine so großartige Möglichkeit, dass die natürlich vorhandenen Zweifel schnell vergessen waren. Zusammen mit der Covus-Gruppe wurde das Konzept anschließend finalisiert. Jetzt wird das neue nichtraucher.de mit Hilfe der Companisten Realität.

Wichtiger als die gute Idee ist häufig das Team. Wer hat „Nichtraucher.de“ ins Leben gerufen und wie haben die Gründer zueinander gefunden?
nichtraucher.de wird von drei Gründern betrieben: Maria Pachomow ist die Geschäftsführerin von nichtraucher.de. Sie verantwortet im Team die Bereiche Marketing und Sales. Christian Borgmeyer ist der Produktmanager von nichtraucher.de. Er kümmert sich um die Konzeption des neuen Portals und realisiert die neue nichtraucher.de-App. Komplettiert wird das Team von Eric Boge, der als IT-Spezialist die technische Realisierung des Projekts leitet.

Welche Unternehmen zählen Sie zu Ihrer schärfsten Konkurrenz? Wie lautet Ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber diesen?
nichtraucher.de ist mit seinem Geschäftsmodell bisher einzigartig auf dem Markt. Die Unternehmen aus dem Gesundheitssegment haben nur auf nichtraucher.de die Möglichkeit, ihre Produkte zielgerichtet einer großen Community anzubieten.

Rund um das Thema Rauchentwöhnung gibt es eine Vielzahl von kleineren Foren und einige größere Portale, die beispielsweise von öffentlichen Trägern oder Krankenkassen betrieben werden. Mit diesen Portalen konkurriert nichtraucher.de um User. Jedoch bietet keines dieser Portale eine solch große Community wie nichtraucher.de, die unserer Meinung nach den wichtigsten Mehrwert für den User darstellt. Auch die nichtraucher.de-App wird mit ihrem gesamten Leistungsumfang auf dem Markt einzigartig sein.

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Welche Ziele verfolgt „Nichtraucher.de“ im Jahr 2014? Wo sehen Sie sich in einem Jahr?
Das wichtigste Ziel für das Jahr 2014 ist der Launch des neuen nichtraucher.de sowie der nichtraucher.de-App. Damit kann nichtraucher.de auch mit dem neuen Konzept voll durchstarten und sich am Markt etablieren.

In einem Jahr möchten wir eine sichere Stellung am Markt haben und unsere Wachstumsziele erreichen.

Was war Ihr bis dato größter Erfolg?
Auf dem bisherigen Weg würden wir die Companisto-Kampagne als den größten Erfolg bezeichnen. Dabei geht es nicht nur um die gelungene Finanzierung, auch die wertvollen Vorschläge der Companisten und die vielen Kontakte, die wir schließen konnten, machen die Kampagne zu einem vollen Erfolg.

Welche Tipps würden Sie anderen Gründern mit auf den Weg geben?
Wir glauben, schnell zu sein ist ein entscheidender Faktor: Als Startup hat man die einmalige Möglichkeit, bestimmte Ideen einfach auszuprobieren, dies sollte man unbedingt nutzen. Gerade beim Start eines Unternehmens ist man noch schnell und wendig, so kann man auch Fehleinschätzungen schnell korrigieren. Daher könnte der Tipp heißen: Weniger planen, mehr machen.

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Suchen Sie derzeit noch Verstärkung in Ihrem Team? Wenn ja, in welchem Bereich?
Wir sind als Teil der Covus-Gruppe immer auf der Suche nach Talenten. Wenn nicht direkt bei nichtraucher.de, gibt es innerhalb der Gruppe immer Unternehmen, welche Verstärkung brauchen.

Beschränken Sie sich auf die aktuelle Crowdfunding-Kampagne oder halten Sie weiter Ausschau nach weiteren Investmentmöglichkeiten? Wie finanziert sich „Nichtraucher.de“?
Für den Start des neuen nichtraucher.de und den Proof of Concept beschränken wir uns auf die aktuelle Crowdfunding-Kampagne. Mittelfristig wird nichtraucher.de keinen weiteren Kapitalbedarf haben, obwohl wir uns einem strategischen Investment natürlich nicht verschließen werden.

nichtraucher.de wird Deutschlands größtes Lead-Generierungsportal rund um das Thema Rauchentwöhnung und Gesundheit werden. „Lead-Generierungsportal“ bedeutet, dass wir durch die Vermittlung von potentiellen Nichtrauchern an Partner aus der Gesundheitsbranche Geld verdienen. Wir vermitteln also Personen, die Nichtraucher werden wollen an Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen rund um das Thema Rauchentwöhnung anbieten und erhalten dafür eine Vermittlungsprovision.

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Wie bewerten Sie Ihren Standort Berlin in Bezug auf Investitionsbereitschaft und Wachstumspotenzial?
Der Standort Berlin ist unserer Meinung nach einer der besten Standorte für Startups in ganz Europa. Die gesamte Branche versammelt sich in der Hauptstadt, die inzwischen auch international als Innovationstreiber gesehen wird. Dies lockt natürlich auch Investoren aus der gesamten Welt an, die Investitionsbereitschaft ist also durchaus vorhanden.

Natürlich führt die hohe Dichte an interessanten Unternehmen aber auch zu einem stärkeren Konkurrenzkampf um die klügsten Köpfe der Stadt. Die Startups in Berlin müssen daher immer größeren Aufwand treiben, um die besten Mitarbeiter zu bekommen. Schafft man es, die besten Kandidaten von seiner Vision zu überzeugen, bietet Berlin alles was man braucht, um sein Unternehmen schnell wachsen zu lassen.

Als mittelfristiges Ziel wurde ein Exit an ein Unternehmen aus der Gesundheitsbranche genannt, gab es bereits Kontakte diesbezüglich?
Natürlich führen wir entsprechende Gespräche. Wir bitten um Verständnis, dass wir zu diesem frühen Zeitpunkt hier noch nicht ins Detail gehen.

nichtraucher.de app

Dieses Interview wurde von Patrick Masuch geführt.