Die AoTerra GmbH stellten wir Euch 2013 vor, nun firmiert die grüne Cloud unter neuem Namen: Der Anbieter für umweltfreundliche Wärme ist nunmehr unter Cloud&Heat bekannt.

Cloud&Heat nutzt Abwärme von Cloud-Servern

Das Startup wurde im Jahr 2011 von Dr. Jens Struckmeier, René Marcel Schretzmann und Prof. Dr. Christof Fetzer in Dresden gegründet, damals noch unter dem Namen AoTerra GmbH. Lest dazu auch unseren Artikel AoTerra nutzt Server als Heizung. Seit dem 28.04. dieses Jahres firmiert der Anbieter für cloudbasierte Rechenleistungen und umweltfreundliche Wärme unter dem Namen Cloud&Heat Technologies GmbH.
Das Unternehmen fasst damit sein Geschäftsmodell mit den bisherigen Produkten AoCloud und AoHeat in einer starken Marke zusammen: Mit Cloud&Heat wird der klassische Heizungsmarkt mit dem stark wachsenden Markt für Cloud Computing verbunden. Dabei werden die Cloud-Server direkt in den zu beheizenden Immobilien installiert um deren Wärme zu nutzen.

 

Firmierung hat keine Auswirkungen

Die Server-Heizungen verringern Umweltbelastungen im Wärmemarkt, da der Cloud-Computing Markt stetig am Wachsen ist, können die Rechenleistungen besonders preiswert angeboten werden. Dieses Konzept wurde im vergangenen Jahr mit dem Sächsischen Umweltpreis ausgezeichnet und in die Finalrunde vom Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft berufen.

 

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Auch wenn sich der Name nun in Cloud&Heat Technologies GmbH geändert hat, gibt es keinerlei Auswirkungen für Kunden, Investoren und Geschäftspartner. Dieses bestätigt Gründer und Geschäftsführer René Marcel Schretzmann: „Der neue Name bringt die Einzigartigkeit unseres Produktes auf den Punkt. Er beschreibt direkt, wer wir sind und was wir tun und ist auch im internationalen Kontext selbsterklärend. An unseren Leistungen und Angeboten ändert die Umfirmierung nichts.

 

Sinnvolle Alternative

Cloud&Heat macht sich die Abwärme der Server zu nutzen und bietet dadurch eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative, denn normalerweise müssen Server in zentralen Rechenzentren mit hohem Energieaufwand heruntergekühlt werden. Statt diesen zusätzlichen Strom für die Kühlung zu verbrauchen, wir beim Dresdner Startup die Abwärme einfach dem Wärmekreislauf des Gebäudes zugeführt. Die Konsequenz aus dieser dezentralen Installation ist zum einen die zweifache Nutzung der Energie, zum anderen führt der Verzicht auf die Klimatisierung zu einer verbesserten CO2-Bilanz. Außerdem werden jede Menge Kosten gespart. Für die Sicherheit ist auch gesorgt, denn die Server und die gespeicherten Daten sind durch umfangreiche Mechanismen gegen Diebstahl und Verluste geschützt.

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Um einen einheitlichen Markenauftritt zu garantieren, wurden im Zuge der Umfirmierung auch Logo und Website neu gestaltet. Die Website des Startups ist unter cloudandheat.com zu erreichen, dort wird es Kunden möglich gemacht, unter anderem die Cloud-Leistungen direkt in einem Webshop zu buchen. Gründer und Geschäftsführer René Marcel Schretzmann: „Unsere grüne Cloud hat schon viele Interessenten und Investoren überzeugt. Mit der neuen Marke Cloud&Heat möchten wir noch schneller expandieren und noch mehr Menschen von diesem einzigartigen Konzept überzeugen.“ Auch die Facebook-Seite muss sich einer Runderneuerung entziehen und ihr müsst euch zunächst noch mit der alten Version zufrieden stellen.

 

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