Der Markt für Haushaltshilfen ist heiß umkämpft, und ganz vorn  dabei bleiben will die Putzplattform Helpling. Da kommt eine neue Finanzierungsrunde über insgesamt 43 Millionen Euro gerade recht, um die weltweite Expansion voranzutreiben.

Erst im Dezember hatte das Berliner Startup eine erste Finanzspritze im Wert von 13,5 Millionen Euro erhalten (hier unser Bericht). Jetzt legen die neuen Investoren Lakestar und Kite Ventures sowie Mangrove Capital Partners, Lukasz Gadowski und Rocket Internet noch einmal kräftig nach, so dass Helpling seit dem Start vor ziemlich genau einem Jahr insgesamt 56,5 Millionen Euro einsammeln konnte.

„Haushaltshilfe stellt eine fantastische Möglichkeit für globales Wachstum dar, und wir expandieren rapide in diesem Bereich. Dieses Investment ist ein großer Vertrauensbeweis für unsere Vision, die selbstverständliche Wahl für jeden zu werden, der professionelle Hilfe für den Haushalt sucht“, sagt Benedikt Franke, Mitgründer von Helpling. „Wir werden die Finanzierung nutzen, um unsere führende Rolle in Sachen Kundenzufriedenheit und Verfügbarkeit in unseren Märkten auszubauen.“

Henrik Person, Partner bei Lakestar, fügt hinzu: „Lakestar hat große Erfahrung mit Investments auf der ganzen Welt. Wir sind sehr beeindruckt von Helplings Team und dem rasanten Wachstum, der Präsenz auf bereits drei Kontinenten und der Marktführerschaft überall dort.“ Mittlerweile bietet das Unterehmen seinen Service in mehr als 200 Städten an und hat über 250 Mitarbeiter in 12 Ländern (Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden, Singapur, Australien,, Brasilien, Kanada und die Vereinigten Arabischen Emirate).

Philip Huffmann, der andere Mitgründer von Helpling, fasst noch einmal zusammen: „Unser außergewöhnliches Produkt und die wirtschaftliche Kompetenz haben uns von Beginn an ermöglicht, eine internationale Plattform aufzubauen. Wir haben in weniger als einem Jahr mehr als 50.000 Haushalte davon überzeugen können, eine Putzkraft bei Helpling zu buchen. Die Finanzierung wird es uns ermöglichen, die weltweite Kundenzufriedenheit noch zu steigern und nachhaltig zu wachsen.“