Bei einer Unternehmensgründung ist die To-Do-Liste meist viel länger, als die zur Verfügung stehende Zeit, um diese abzuarbeiten. Trotzdem möchten Gründer natürlich alles richtig und besonders gut machen: Denn schließlich geht es um den Beginn von etwas Neuem. Um den Startschuss für das eigene Business! Wer jetzt versucht, alles alleine zu machen, der macht es sich unnötig schwer. Daher gibt es hier ein paar Tipps, zum Thema Logo-Design für Gründer. Damit lassen sich die gröbsten Fehler vermeiden, die den meisten Gründern beim Logo-Design unterlaufen.

Planlos agieren

So manch Gründer steht ratlos vor der Frage: Brauche ich ein Logo? Und wenn ja: Was bringt es mir? Woher bekomme ich es? Und wie soll es aussehen? Kein Wunder! In (fast) jedem mittelständischen Unternehmen gibt es einen Experten, der sich mit dem Thema Kommunikation befasst. Und da das Logo das Herzstück der Kommunikation des Unternehmens darstellt, gehört dieses Thema in Expertenhände. Sollte es im Unternehmen also (noch) keinen Mitarbeiter für die Kommunikation geben, so sollten Gründer sich externe Unterstützung suchen.

Doch gemach: Bevor ein Gründer jetzt sofort ein Logo in Auftrag gibt, gilt es ein wenig Vorarbeit zu leisten. Denn das Logo soll ja auf das konkrete Unternehmen zugeschnitten sein. Daher muss zunächst ein Briefing erarbeitet werden, anhand dessen das Logo dann erstellt werden kann. Hierzu sollten Gründer folgende Fragen beantworten:

  • Was ist die Dienstleistung/das Produkt des Unternehmens?
  • Was ist das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens?
  • Wie sieht es mit dem Wettbewerb aus?
  • Was ist die Zielgruppe?
  • Für welche Werte/Ideen steht das Unternehmen?

Diese Informationen können Gründer in der Regel dem Businessplan entnehmen.

Zu viel oder falsch investieren

Gerade in der Gründungsphase möchte man alles richtig machen. Also ist manch ein Gründer geneigt, eine etablierte Werbeagentur mit der Erstellung des Logos zu beauftragen. Keine Frage: Es gibt viele gute Werbeagenturen, die bereits für namhafte Unternehmen tätig waren. Und es ist zu hoffen, dass aus dem Start-Up auch schon bald ein etabliertes Unternehmen geworden ist. Am Anfang jedoch ist es – in der Regel – zu teuer, eine Werbeagentur zu beauftragen. Freelancer sind oftmals genau so gut, meist noch flexibler und sicher günstiger. Über Grafikdesign-Plattformen wie designenlassen.de lässt sich risikolos der passende Freelancer finden. Und das bei voller Kostenkontrolle.

Andererseits gibt es unter den Gründern auch Sparfüchse: Diese nutzen billige Logo-Vorlagen aus dem Internet und basteln diese in Eigenregie um. Es ist relativ klar, dass ein solches Logo niemals das konkrete Unternehmen repräsentieren kann. Daher wird bei diesem Vorgehen garantiert an der falschen Stelle gespart.

An der Zielgruppe vorbeigeplant

Eigentlich kann das nicht passieren, wenn Gründer den ersten Fehler vermeiden. Denn auf der Grundlage des oben genannten Briefings entsteht ein Logo, das zielgruppenspezifisch ist. Viele Gründer gehen jedoch beim Logo-Design davon aus, was ihnen gefällt. Nach dem Motto: Es ist mein Unternehmen, also muss das Logo mir gefallen! Das kann sein. Aber mit diesem Ansatz dürfte es schwer werden, ausreichend viele Kunden zu gewinnen und zu halten. Denn das Logo soll in erster Linie eine Botschaft transportieren und nicht ein Aushängeschild der eigenen Persönlichkeit des Gründers sein.

Farben: Alles so schön bunt hier

Bei der Wahl der Farbe oder der Farben für das Logo sollten Gründer sich also nicht von den eigenen Lieblingsfarben leiten lassen. Vielmehr ist es wichtig zu wissen, dass unterschiedliche Farben mit unterschiedlichen Branchen und Werten assoziiert werden. Ein versierter Grafiker/Grafikerin kennt sich mit diesem Farbkodex aus und wird, auf der Basis des oben erwähnten Briefings, die passenden Farben auswählen. Außerdem gilt: Weniger ist mehr. Ein Logo sollte nicht zu viele unterschiedliche Farben enthalten. Das wirkt unseriös und verwässert die Botschaft, die das Logo transportieren soll

Typosünden: Fehlgriffe bei den Schriften

Wer sich jemals mit Schrifttypen beschäftigt hat, der weiß: Es gibt eine schier unüberschaubare Anzahl an unterschiedlichen Schriften. Und: Ja, es sind wirklich tolle Schriften dabei. Manche sehen aus wie handgeschrieben, andere sind sehr futuristisch und wieder andere sehen aus, als haben Kinder diese geschrieben. In aller Regel sind all diese Schriften jedoch nicht für das Logo-Design zu gebrauchen. Auch wenn es schade ist: Beim Logo-Design sollte man sich auf gut lesbare Schrifttypen konzentrieren. Und auch hier gilt: Nicht zu viele unterschiedliche Schrifttypen mischen.

Mehr, mehr, mehr – ein Überangebot an Informationen

Gründer neigen dazu, ein Logo mit Informationen überfrachten zu wollen. Schließlich soll das Logo doch die Visitenkarte des Unternehmens sein. Daher sollen hier alle Informationen in visueller und schriftlicher Form enthalten sein. Doch Vorsicht: Ein Logo soll vor allem auch leicht zu erfassen und gut wiedererkennbar sein. Daher sollte ein Logo genial einfach sein. Übrigens: Ein überfrachtetes Logo wird zudem meist als unseriös angesehen.

Einbahnstraße – Logo ist nicht universell einsetzbar

Natürlich werden Gründer ihr Logo in der Regel zunächst für ihre Visitenkarten und das Briefpapier nutzen. Doch schon bald können weitere Einsatzgebiete hinzukommen. Und dann ist es wichtig, dass das Logo universell einsetzbar ist. Zu diesen weiteren Einsatzgebieten gehören unter anderem:

  • Webseite
  • Soziale Medien
  • Anzeigen (also ggf. auch schwarz-weiß)
  • Auto-Aufdruck
  • Werbemittel (Taschen, Stifte, T-Shirts etc.)

Alles selbst machen wollen

Gründer sollten sich vor allem auf den Kern ihres Unternehmens konzentrieren. Alle anderen Aufgaben gilt es zu koordinieren und budgetfreundlich an Fachleute abzugeben. Die Gestaltung eines Logos zählt sicher nicht zu den Kernaufgaben eines Gründers – es sei denn, es geht um die Gründung einer Werbeagentur. Daher sollten Gründer nicht zu viel Zeit an das Thema vergeuden. Auf designenlassen.de gibt es eine Vielzahl an erfahrenen Grafikern/Grafikerinnen. Gründer können sich unterschiedliche Designentwürfe von verschiedenen Anbietern präsentieren lassen – und dann nur den bezahlen, der sie überzeugt. 

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