Startups, die sich sowohl inhaltlich als auch in der technischen Umsetzung mit dem Thema Medien beschäftigen, haben es oft schwer, die geeignete Förderung zu erhalten. Der von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) initiierte Next Media Accelerator will das jetzt ändern und stellt sich heute der Öffentlichkeit vor.

Startups aus ganz Europa können sich ab sofort und bis zum 15. Juli 2015 hier für das erste Programm bewerben, das am 1. August 2015 in Hamburg startet. Der Next Media Accelerator wird die Entwicklung junger Unternehmen mit Geschäftsideen in mediennahen Feldern intensiv begleiten und fördern. Er ist eine Initiative der Deutschen Presse-Agentur GmbH mit Unterstützung des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Seine Finanzierung wird sichergestellt durch die dpa und einen Kreis namhafter Investoren aus der Medienbranche. Darunter sind führende Magazin- und Zeitungsverlage sowie Unternehmen aus den Bereichen Werbung, Unterhaltung und mediennahe Dienstleistungen. Details zu diesen Unternehmen werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Mit Dirk Herzbach als Chief Executive Officer (CEO) wird der Next Media Accelerator von einem erfahrenen Entrepreneur geführt, der bereits für Unternehmen wie ImmobilienScout24 und E.ON Accelerator-Programme aufgebaut hat. Nico Lumma, der zuletzt beim Launch des mobilen Flohmarkts Stuffle geholfen hat und seit 15 Jahren eine feste Größe der Startup-Szene ist, wird als Chief Operating Officer (COO) die Teilnehmer dabei unterstützen, ihre Produkte schnellstmöglich auf den Markt zu bringen. Meinolf Ellers, Geschäftsführer der dpa-infocom GmbH, sorgt als Chief Marketing Officer (CMO) für den Wissenstransfer zwischen der Produktentwicklung der Startups und den Gesellschaftern des Accelerators und der dpa. Eine wichtige Rolle spielt zudem Jenni Schwanenberg als Program Manager, die das Projekt schon seit einigen Monaten vorantreibt.

Next-media-accellerator-logo

Logo des Next Media Accelerators

Der Accelerator wird zweimal im Jahr jeweils fünf Startups über sechs Monate begleiten. Je nachdem, wie viele Unternehmensanteile die Teams abzugeben bereit sind, erhalten sie eine Förderung von bis zu 50 000 Euro und ziehen für das halbe Jahr in das Betahaus im Hamburger Schanzenviertel. Der Umzug in die Hansestadt ist für alle Teilnehmer obligatorisch und wird mit den vielen Standortvorteilen der Medienmetropole Hamburg begründet. Weitere wichtige Kriterien sind ein gut eingespieltes Team, eine Geschäftsidee, die sich um „Information Experience“ dreht, wie es auf der Webseite heißt, und der Wille, mit seinem Startup auch wirklich Geld zu verdienen. „Neben dem mediennahen Fokus der Startups sind uns die Zusammensetzung der Teams, ein skalierbares Technologiekonzept und eine große Portion Unternehmergeist wichtig“, fasst Dirk Herzbach zusammen.

Der Next Media Accelerator begleitet die ausgewählten Startups mit intensiven Trainings- und Beratungsangeboten und unterstützt sie auch bei der Organisation der Folgefinanzierung. Renommierte Experten helfen den Gründern als  Mentoren und Sparringspartner mit ihrem Fachwissen. Ein Netzwerk von Sponsoren, unter ihnen Großunternehmen wie Google, Facebook, Amazon, IBM, Twitter oder EY!, steht den jungen Firmen mit zusätzlichen Leistungen von Technologie bis Rechtsberatung zur Verfügung.

Bild ganz oben: Nico Lumma, Jenni Schwanenberg, Dirk Herzbach und Meinolf Ellers (Quelle: obs/dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH/Christian Charisius)

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