Ihr sucht für euer Startup eine Fläche im Ruhrgebiet oder wollt in das Ruhrgebiet umziehen? Dann haben wir für euch den perfekten Ansprechpartner gefunden. Das Unternehmen RUHR REAL besteht selbst aus einem jungen dynamischen Team und vermittelt Büro- und Gewerbeflächen, sowie Hallen für die Logistik im Ruhrgebiet. Wer behauptet, das Immobilienmakler keinen Spirit für Startups haben, der sollte sich die Podcastfolge mit Marco Apitzsch einmal anhören. Einblicke in die Startupszene des Ruhrgebiets, der Wandel von Immobiliennachfragen während Corona und warum McMakler z.B. keine Konkurrenz ist haben wir als Themen im Gespräch. 

Founder summit 27&28August

Ihr findet hier natürlich auch die Kurzform des Podcasts als schriftliches Interview für euch zum schnell nachschauen.

Hallo Marco, schön das du Zeit hast für ein Interview mit uns. Kann man sagen du bist ein klassischer Immobilienmakler und könntest du RUHR REAL einmal vorstellen?

Genau. Im Grunde bin ich klassischer Immobilienmakler, wobei wir mit dem Wort eher auf Kriegsfuß stehen. Wir würden uns lieber Immobilienberater nennen.

Unsere Firma RUHR REAL hat seine Wurzeln in Bochum und mittlerweile sitzen wir in Essen. Ganz klarer Dienstleistungsfokus liegt bei uns auf der gewerblichen Immobilie. Man kann bei uns also keine Wohnungen oder ein Einfamilienhaus kaufen, sondern wir sind klassisch im B2B Sektor angesiedelt und spezialisiert darauf Hallen und Büro- oder Logistikflächen zu finden. Natürlich kann man bei uns auch Büroflächen kaufen. Das Ganze im Bereich des Ruhrgebiets.

Unsere Brötchen verdienen wir mit der Suche nach passenden Büroflächen für Startups und Ausgründungen größerer Konzerne, was ja auch Startups sein können. Wir vermitteln ab 150 m² und nach oben  gibt es eigentlich keine Grenzen.

Als Immobilienberater deckt ihr einen ziemlich großen Bereich ab. Ich kenne das so, dass ein Makler meistens in “seinem Dorf” oder in einem Stadtteil agiert und nur vereinzelt mal Immobilien anbietet, die etwas entfernter sind. Bei euch ist es quasi das ganze Ruhrgebiet. Steckt da eine besondere Idee hinter?

Für das Ruhrgebiet ist es jetzt nicht unbedingt untypisch. Es gibt hier auch den ein oder anderen Mitbewerber, der es ähnlich macht wie wir. Wenn man das sich Ruhrgebiet mal als Metropole anschaut, weil alles sehr dicht einander liegt, dann ist das Ruhrgebiet einfach eine große Stadt. Von Duisburg nach Dortmund fahre ich, wenn es gut läuft, 40 Minuten.

Seit 3 Jahren seid ihr jetzt aktiv am Markt, hat sich da in den letzten Jahren etwas an der Startup-Dichte oder Fachbereiche der Startups etwas geändert?

In den letzten 3 Jahren würde ich jetzt nicht sagen, dass sich wesentlich etwas geändert hat. Das Ruhrgebiet ist sehr diversifiziert zu betrachten und wenn man sich die verschiedensten Nutzer mal anschaut und wer hier unterwegs ist, dann stößt man natürlich auch auf sehr viele Startups. Die fühlen sich hier zum einen wohl, weil wir eine hohe Hochschuldichte haben. Diese Nähe zu den Hochschulen und auch zu den Innenstädten wird hier von den Startups gesucht. Wo kann man besser junge, dynamische Mitarbeiter finden oder die Nähe zu Technologiezentren? Mit dieser Infrastruktur haben wir hier auf jeden Fall ein Ballungszentrum für Startups.

Nutzt ihr für eure Immobilien auch Techniken von Startups? Zum Beispiel die 360° Onlinebesichtigung via VR? Bei vielen Wohnimmobilien ist das ja fast schon normal mittlerweile.

Wie schon gesagt sehen wir uns als Berater und gerade im Immobiliengeschäft lebt man davon mit den Menschen zu sprechen, sich auszutauschen und Informationen zu teilen, um wirklich die optimale Büro- oder Gewerbefläche zu finden. Daher bevorzugen wir weiterhin die Besichtigung vor Ort. Für internationale Investoren oder auf Anfrage bieten wir natürlich auch die virtuelle Besichtigung. Die Nachfrage ist allerdings gering.

Ich baue mal kurz eine Brücke zum Einfamilienhaus, welches du eventuell kaufen würdest. Man möchte doch in einem Haus gerne einmal drin gewesen sein, damit man sich auch sicher ist. Wie fällt das Licht durch die Fenster, wie ist die Lage, das Umfeld etc. Das gleiche gilt natürlich auch für eine Bürofläche. Viele Faktoren sind entscheidend für den Kauf oder den Vertrag.

Aber zurück zur Ausgangsfrage. Natürlich agieren wir auch digital und sind als digitale Makler ausgerichtet.

Wenn wir schon bei “digital” sind, wie wichtig ist für euch z.B. der euer Social Media auftritt? Gerade in Hinsicht auf Konkurrenz solltet ihr doch dabei sein, oder?

Social Media ist für uns ein enorm wichtiger Kanal. Wir erreichen mehr Sichtbarkeit und Reichweite unter den Nutzern und natürlich auch die Startups von morgen. Die Zielgruppe ist erheblich jünger und man könnte es eher für uns die zukünftige Generation nennen, aber wir erreichen mehr Transparenz und ein besseres Bild unseres Berufes bei der jüngeren Generation.

Bezüglich andere Mitbewerber wird es definitiv immer wichtiger. Ganz in dem Kontext, wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen. Das macht uns als junges Unternehmen ja auch aus. Ich würde uns jetzt nicht als Startup bezeichnen, aber wir sind noch genauso dynamisch, als wären wir eins. Wir probieren gerne rum und Technologie ist definitiv ein Bereich, den man nicht liegen lassen sollte.

McMakler wäre dann ja ein Startup, welches man auch als Konkurrenten sehen kann. Wie ist eure Einschätzung bezüglich Startups, die sich in den Immobilienmarkt erfolgreich einmischen?

McMakler ist in ganz Deutschland unterwegs und das ist sicherlich auch ein Konzept welches gut funktioniert. Wir sind d halt speziell auf das Ruhrgebiet fokussiert und das auch nur im Bereich der Gewerbeimmobilien. Wir bringen mit unserer Beratung noch den menschlichen Aspekt mit dazu, was aus meiner Sicht auch sehr wichtig ist gerade im Immobiliengeschäft. Man hat ein Gesicht, welches für einen Bezirk zuständig ist und diese Person ist dann auch erreichbar und verantwortlich, falls irgendwas nicht gut laufen sollte. Anders ist es dann bei McMakler, wo man seinen Berater vermutlich nie sieht, sondern alles Online macht.

Konkurrenz belebt das Geschäft, aber in diesem Fall sehe ich nicht die Gefahr das man sich gegenseitig die Butter vom Brot klaut. Es ist halt einfach etwas anderes.

Zum Abschluss kann man sagen, das ihr die perfekten Ansprechpartner wärt, falls ich eine Bürofläche im Ruhrgebiet für mein Startup suchen würde. 

Genau! Wir setzen uns zusammen und definieren ein Anforderungsprofil an die Gewerbefläche. Spätestens ab da wird auch wieder klar, warum ein Berater so wichtig ist. Es gibt keine Fake-Inserierung, wir haben Offline-Angebote, an die sonst keiner herankommen würde. Wir holen alle nötigen Informationen ran und können dann mit dem Anforderungsprofil genau rausfiltern, was infrage kommen würde und was nicht. 

Mittlerweile sind wir ein 11-köpfiges Team und haben eigentlichen für jeden Bezirk einen Experten, der auch die Geheimtipps kennt

Vielen Dank Marco Apitzsch von RUHR REAL!

Weitere Podcasts mit Themen rund um das Gründeruniversum findet ihr hier.

Newsletter abonnieren