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Eilenburg, im August 2020. Als die Zwillinge Jevgenij und Aleksandr Borisenko am 27. Juli 2010 ihr Gewerbe anmeldeten, ahnten sie nicht, welche Erfolgsgeschichte die Sportspar GmbH schreiben würde. Der erste Firmensitz befand sich im Reihenhaus ihrer Eltern in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Übach-Palenberg. Schon zu Schultagen frischten die Teenager ihr Taschengeld durch den Weiterverkauf von Sportmode im Internet auf. Diese lukrative Geschäftsidee verfolgten sie stringent weiter und konzentrierten sich auf Vorjahreskollektionen sportlicher Marken. Sie sprechen Schnäppchenjäger an und bringen der Firma aktuell zweistellige Millionenumsätze. Das zehnjährige Jubiläum feiern die Borisenkos heute als mittelständisches Unternehmen im sächsischen Eilenburg mit über 80 Mitarbeitern.

Glücksfall Adidas-Sneaker

Geboren 1989 im heutigen Vilnius (Litauen), zogen Jevgenij und Aleksandr Borisenko im Alter von zehn Jahren ins thüringische Suhl. Sie entgingen der Abschiebung zur Jahrtausendwende nur knapp durch die Schaffung der Europäischen Union und konnten kurze Zeit später ihre ersten Gehversuche im Onlinehandel aus dem heimischen Kinderzimmer starten. „Als wir das erste Paar Sneaker zum dreifachen Preis verkauften, brachen wir in Jubelstürme aus“, erinnert sich Jevgenij Borisenko. Auf einer Fläche von 15 m² begannen die Brüder bereits 2006 mit dem profitablen Ein- und Verkauf einiger Marken-Sportschuhe über den Online-Marketplace eBay. 2009 reichte der Platz nicht mehr aus – eine 200 m² große Halle in Baesweiler diente fortan als Lager.

Ein Schuh als Startschuss: Aleksandr und Jevgenij Borisenko ließen sich den ersten verkauften Sneaker ins Foyer sprayen.

Hürden überspringen

Trotz Profitabilität gelang es nicht, ein Geschäftskonto bei einer großen deutschen Bank zu eröffnen: „Nach zwei Minuten schmiss uns der Firmenkundenberater raus mit der Begründung, dass sie sowas wie Ebay nicht anerkennen“, erklärt Aleksandr Borisenko. Die Zwillinge kennen hunderte solcher Anekdoten, die sie damals frustrierten und doch anspornten. Ob Lieferantensuche, Vertrauensaufbau oder bürokratische Hürden – Herausforderungen gab es genug zu meistern. Selbst die Eltern bremsten ihre geschäftstüchtigen Kinder und rieten zum Studium. Doch mit 21 Jahren gründeten Jevgenij und Aleksandr die Sportspar GmbH und gingen mit dem Onlineshop www.sportspar.de live. „Von Picking über Versand bis Retourenmanagement und Buchhaltung haben wir lange alles selbst gemacht. Viele Fehler waren die Folge, sodass wir erst viel zu spät Mitarbeiter einstellten und unsere Kraft dem Management widmeten“, rekapituliert Jevgenij Borisenko die Lerneffekte.

Von West nach Ost

Als das Sortiment 2012 die bisherigen Platzverhältnisse sprengte, zogen die Jungunternehmer in eine nahe, zehnmal größere Immobilie um. 2016 markierte den bisher größten Meilenstein der Firmengeschichte: Nach kontinuierlicher Erweiterung und mit 40 Beschäftigten erfolgte der Standortwechsel in die Räumlichkeiten einer ehemaligen Bonbonfabrik im sächsischen Eilenburg. In den einstigen Hallen der Henri Süßwaren GmbH arbeiten aktuell über 80 Angestellte auf 55.000 m² Gesamtfläche. Das Sortiment umfasst heute mehr als 15.000 unterschiedliche Artikel. Neben dem deutschen Markt versorgt die Sportspar GmbH ihre internationalen Kunden weltweit mit Fußballschuhen, Poloshirts, Basketbällen und Co. In Frankreich, Italien, Spanien und den Benelux-Ländern erleichtern landesspezifische Domains den Verkauf.

Blick in die Zukunft

Die Brüder sind stolz – auf den Firmenerfolg wie auch den gesellschaftlichen Beitrag in puncto Arbeitsplätze und Steuern. Sie möchten mit ihrem Unternehmen weiterhin gesund wachsen und SportSpar.de als Inbegriff für Schnäppchenjäger etablieren. Jevgenij Borisenko weiß: „Wenn wir kontinuierlich mit kleinen Schritten voranschreiten, werden wir in den nächsten zehn Jahren eine große Strecke zurückgelegt haben.“ Anlässlich des runden Firmengeburtstags planen die Wahl-Eilenburger eine große Party mit allen, die Anteil an der Erfolgsgeschichte haben.

Sportspar_Startup_Gründer_Jubiläum

Aktuelles Engagement

Trotz wachsendem Erfolg verliert SportSpar nicht seine Wurzeln aus den Augen. Jevgenij Borisenko, von Kindesbeinen an mit Fußball verbunden, zeigt sich besorgt über die Auswirkungen der Coronakrise auf den Amateursport: „Klamme Nachwuchsteams müssen gerade jetzt um Sponsoren kämpfen. Damit die Jüngsten nach der Zwangspause in neuen Outfits auf dem Platz kicken können, haben wir eine Spendenaktion ins Leben gerufen.“ Interessierte erhalten bis zum 15. September die Chance einen von 100 Trikotsätzen für E- und F-Jugendfußballer zu gewinnen und füllen das Formular auf www.sportspar.de/trikot-gewinnspiel aus.

Über SportSpar.de

Gegründet 2010, entwickelte sich die Sportspar GmbH beständig und organisch wachsend zu einem der führenden deutschen Online-Outlets für Sportbekleidung. Geschäftsführer Jevgenij und Aleksandr Borisenko setzen für ihr Erfolgskonzept auf den Verkauf von Vorjahreskollektionen namhafter Markenhersteller. Preisgünstige Trikots, Sneaker, Poloshirts und Co. finden über den Onlineshop SportSpar.de ihren Weg zu qualitätsbewussten Schnäppchenjägern. Am Standort Eilenburg bei Leipzig stapeln sich auf 12.000 m² Lagerfläche über 15.000 Markenartikel. Mehr als 80 Mitarbeiter geben Restposten durch den bundesweiten und internationalen Versand eine zweite Chance. Mehr Informationen auf www.SportSpar.de

Falls Ihr mehr über die Geschichte von SportSpar wissen wollt, dann könnt Ihr gerne in unsere Podcast-Folge reinhören mit Jevgenij Borisenko. Jevgenij hatte sehr interessante Punkte, welche Marketing und Kundenbindung betreffen.

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