Der NSA-Skandal sorgt für einen Hype bei dem Hamburger Startup Protonet. Sogar die Tagesthemen und die Washington Post berichten über das Projekt. Was ist so spannend und innovativ an Protonet? Antworten gibt es im folgenden Artikel.

Ali Jelveh und Christopher Blum arbeiteten vier Jahre lang an ihrer Version des einfachsten Servers der Welt. Eine Box, nicht größer als eine Mikrowelle, ermöglicht seinem Nutzer das verschlüsselte Surfen im Netz mit unabhängigem Speicherplatz für Dokumente, Bilder und Datenbanken. Wer das Angebot von Protonet wahrnimmt und sich die kleine Box in sein Büro stellt, weiß immer genau, wo seine Daten gespeichert werden und kann sich sicher sein, dass die Daten nicht von Dritten ausgelesen werden können. „Nur wenn Geheimdienste die Datenleitungen direkt im Atlantik anzapfen, sind auch wir machtlos„, so der Mitbegründer Ali Jelveh.

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Datenschutz ist im Zuge des von NSA-Enthüller Edward Snowden ein vakantes Thema und verschafft Protonet so einen unerhofften Hype. Die Washington Post berichtete über das Hamburger Startup und nach einem Beitrag in den Tagesthemen über den kleinsten Server der Welt stand das Telefon kaum noch still. Protonet ist seitdem in aller Munde. „Einerseits ist der NSA-Abhörskandal schlecht für Deutschland und für uns Bürger. Andererseits ist es gut für Protonet und unser Geschäft„, sagt Jelveh.

Protonet Team

Protonet hatte nach dem Beitrag bei den Tagesthemen 100 Anfragen für Soul, so wurde der kleinste Server der Welt getauft, vorliegen. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es kleinen und mittelständischen Firmen ohne eigene IT-Abteilung hilft, unabhängig von Telekommunikationsunternehmen zu sein. Doch auch Privatanwender können von der Revolution auf dem Cloud Computing Markt profitieren. Der einfachste Server der Welt, der das Beste der Cloud mit den Vorteilen lokaler Hardware verbindet.

Finanziert wurde das Projekt im September 2012 über die Crowdfunding-Plattform SeedMatch. Insgesamt wurden dort 200.000 Euro eingesammelt, was den Start der Produktion der Mini-Server ermöglichte. In der zweiten Finanzierungsrunde kamen weitere 900.000 Euro auf das Firmenkonto. Nun verlassen die ersten Boxen die Werkstatt im Hamburger Stadtteil Altona, die ab 3.270 Euro für Unternehmen zu haben sind. Eine preisgünstigere Variante für Privatanwender schwebt Firmenmitbegründer Jelveh auch schon vor: „Unsere Software kann im Prinzip auch auf einem PC laufen, der für wenige hundert Euro zu haben ist.

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