Kinder möchten beim Spielen vor allem Spaß haben, Eltern wünschen sich zudem, dass sich die Kleinen dabei auch sinnvoll beschäftigen und etwas lernen. Zum Glück gibt es die preisgekrönte Tollabox, die alle Kriterien auf sich vereinigt – und das jeden Monat neu!

Es waren einmal vier lustige und clevere Geschöpfe, die sich Tollas nannten und auf einem Seifenblasenplaneten lebten. Zusammen eFitmobrlebten Sie die tollsten Abenteuer, bei denen jeder seine Talente und Neigungen ins Spiel bringen konnte. Irgendwann hörte Béa Beste, die einst Wirtschaftsingenieurswesen sowie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert, sich aber schon lange für Bildungsinnovationen interessiert hatte, von den Tollas. Da kam sie auf die Idee, deren Erfahrungen in spannende Geschichten und Spiele umzusetzen. Schnell fand sie weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter, und heraus kam die Tollabox, die Kindern per Post jeden Monat eine neue Erlebniswelt aus Spielen und Lernen bietet:

Um spielerische Lernerfahrungen pädagogisch zu unterstützen, hat Tollabox zusammen mit Experten ein Play Curriculum erarbeitet. Es enthält die wesentlichen Bausteine erfolgreicher internationaler Bildungsprogramme aus den Bereichen Vor- und Grundschule. Das Play Curriculum wurde für Familien mit Kindern ab 3 Jahren (Altersempfehlung 4 bis 10) entwickelt und ist die Basis bei der Spielgestaltung. Dabei unterscheidet Tollabox neun Spiel- und Lernfelder („Smarts“), die abgedeckt werden:

Ich-Smart – Die Wahrnehmung: „Ich bin ich, mich gibt es nur einmal, und genau so, wie ich bin, ist es gut.“ ist ein großer Schritt bei der Selbstfindung des Kindes. Ein Kind, das dies ausdrückt, nimmt sich als selbständiges Wesen mit besonderen Merkmalen wahr und hat ein positives Selbstwertgefühl.

Wir-Smart –  Besonders wichtig für jüngere Kinder ist die Ausbildung von sozialen Kompetenzen: Der Umgang mit Gefühlen, die Entwicklung des Selbstvertrauens und der Fähigkeit, von sich aus Beziehungen aufzunehmen und zu gestalten, Konflikte zu bewältigen und sich auf andere Menschen einzulassen.

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Hand-Smart – Es gibt kein Organ, mit dem ein Mensch so vielfältige Bewegungen ausführen kann wie mit der Hand.  Diese Feinmotorik ist eng verknüpft mit der visuellen Wahrnehmung und der Konzentration. Die Bereiche für Fingerfertigkeit und Sprache liegen im Gehirn nah beieinander und sind verknüpft.

Umwelt-Smart – Sehen, riechen, hören, schmecken, tasten: Die Umwelt bietet jede Menge Gelegenheiten, Kinder zu begeistern und ihre Sinne zu wecken. Bereits Babys bringen dafür eine beachtliche Grundausstattung mit.  Die Entwicklung der Auge-Hand-Koordination, die Perfektionierung des Greifens und der Fähigkeit, Dinge zu benennen, ermöglichen es Kindern, den Sachen weiter auf den Grund zu gehen und sie auf einer höheren Wahrnehmungsstufe zu begreifen.

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Musik-Smart – Sich zur Musik zu bewegen ist ein Urbedürfnis der Menschheit. Jedes Kind ist mit der Fähigkeit geboren, Rhythmus zu haben und singen zu können. Musik aktiviert die Hirnzentren für Lernen, Sprache, Gedächtnis, Kreativität und Emotionen. Nichts regt das Gehirn so umfassend an wie es Musik tut.

Körper-Smart – Für die gesunde Entwicklung des Kindes spielt die Körperwahrnehmung eine bedeutende Rolle. Tasten, Fühlen, den eigenen Körper erfahren, sich koordiniert bewegen: Das sind wichtige Voraussetzungen, damit ein Kind sein körperliches, aber auch seelisches Gleichgewicht findet und mit Selbstvertrauen in die Welt hineinwächst.

Bild-Smart – Das Auge hilft uns beim Sehen, aber was wir wirklich wahrnehmen, ist das Bild, das im Gehirn entsteht, Ergebnis eines inneren Verarbeitungsprozesses. Das visuelle Gedächtnis ist von großer Bedeutung für das Erlernen von Lesen, Schreiben, Rechnen und allen anderen Fertigkeiten, die für den Schulerfolg notwendig sind.  Kinder lieben es, sich und ihre Eindrücke visuell auszudrücken! Wenn Kinder Bilder oder dreidimensionale Objekte gestalten, bringen sie ihre inneren Bilder zum Ausdruck.

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Wort-Smart – Kinder erwerben Sprache, weil sie teilhaben wollen, weil sie sich mitteilen wollen. Bereits im Vorschulalter haben Kinder – unabhängig von ihrer Intelligenz – eine gut verständliche Umgangssprache.  Der Erwerb der Schriftsprache ist nicht so spielend leicht, doch Kinder, die von Schrift umgeben sind, spüren, dass die Schrift ihnen eine ganz neue Art der Teilhabe an der Welt ermöglicht.

Zahlen-Smart – Viele verbinden Mathematik mit leblosen Zahlen und starren Regeln. Das liegt nicht an der Mathematik selbst, sondern am falschen Zugang zu ihr. Mathematik ist Leben, mathematische Muster kommen überall in der Natur vor: die Symmetrien von Blüten, die Muster von Muscheln und Schneckenhäusern, die Umlaufbahnen der Himmelskörper, die Anordnung der Flecke auf einem Leopardenfell, Klangmuster, die zur Musik führen. Dafür lassen sich Kinder begeistern.

2014 preisgekrönt, neue Pläne für 2015

Im Mai 2014 wurde das Berliner Tollabox-Team (offiziell die Playducato GmbH) belohnt für seinen unermüdlichen Einsatz für Spiel- und Lernspaß: mit dem Gründerpreis der KfW und der Zeitschrift SuperIllu in der Kategorie „Kreative“. Wir fragten Béa Beste, was das für das Unternehmen bedeutet: „Der Preis der KfW war für uns eine Bestätigung und hat bei potenziellen Investoren ein Stück weit mehr Vertrauen erzeugt. Dass er uns obendrauf von der Bildungsministerin Dr. Johanna Wanka überreicht wurde, hat uns zudem auch bestätigt, dass wir mit unserem Bildungsziel durch sinnvolles Spielen richtig liegen. Außerdem ist solch eine tolle Auszeichnung für die Team-Stimmung gut, elektrisiert uns und spornt uns an!“

Und auf die Pläne für 2015 angesprochen, teilt sie uns mit: „Weiterhin an unserem Produkt feilen, damit wir jeden Monat Kinder und ihre Eltern richtig begeistern. Kundenzahlen und die Lebensdauer unserer Mitgliedschaften steigern. Außerdem haben wir einige neue Ideen für den Kindergarten-Markt im Köcher, die wir testen und von denen wir hoffen, dass sie fliegen!“

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