Burnout, ausgebrannt. Das ist für viele Gründer Thema, obwohl Ihr mit Eurem Startup im Prinzip mehr Eustress haben solltet, also positiven Stress. Ihr wisst schon: Dass sind diese Tage, an denen Ihr ganz im Flow seid, genau Euer Ding macht, an denen unglaublich viel los ist, aber trotzdem alles flutscht. Und da gibt die anderen Tage: An denen Ihr an Euch zweifelt, an denen Desaster passieren, Ihr nicht schlafen konntet, Deadlines verpasst, ihr hektisch und kopflos werdet. Was dann gegen Stress hilft? Lest selbst.

Geht raus!

Eine schnelle und effektive Methode gegen Stress: Wenn alles festsitzt, wenn Ihr eine Situation oder ein Problem so gar nicht lösen könnt und  alles wie festgefahren scheint, dann ist das Gegenteil am wirksamsten. Geht raus! Macht einen Spaziergang. Indem Ihr eine neue Perspektive einnehmt, an die frische Luft kommt und Euch bewegt, wird der Kopf wieder frei. Dann kann ein simpler Spaziergang von fünfzehn Minuten Wunder bewirken.

Werdet aktiv

Der Körper braucht den Ausgleich. Und Euer Kopf verdient es, dass Ihr ihn auch mal abschaltet. Das funktioniert am besten beim Sport. Wenn Ihr keine Zeit für Sport habt, dann läuft in Eurem Alltag irgendetwas falsch. Versucht mal, an Eurer Work-Life-Balance zu arbeiten geht die Tage der Woche gedanklich einmal durch. Schaut, wann Ihr Eurem Körper etwas Aktivität gönnen könnt – und Ihr werdet sehen, wie viel ausgeglichener Ihr die kommenden Wochen sein werdet.

Verzichtet mal eine Weile auf Zucker und auf Koffein

Ich mache das seit gut einem Jahr. Ich lasse Zucker einfach weg. Rigoros. Und seither habe ich mehr Energie und mehr Antrieb, als jemals zuvor. Das Zauberwort heißt Ketose. Euer Körper baut, wenn er nicht genug Energie aus Zucker gewinnen kann – und dazu zählen natürlich auch Kohlehydrate, die in Zucker aufgespalten werden –  sogenannte Ketonkörper aus Fetten. Und diese versorgen ihn den ganzen Tag über gleichmäßig mit Energie. Ohne durch Zucker ausgelöste Insulin-Ausschüttungen, Energieschwankungen und Heißhunger gibt es kein Mittagstief und ihr seid ausgeglichen leistungsstark. Kaffee bzw. Mit Kaffee sieht es ähnlich aus. Denn Koffein regt zwar das Nervensystem und die Gehirnleistung an – genau wie Zucker. Leider lässt die Wirkung genauso schnell wieder nach. Uns so fallt Ihr vom Top Level schnell in einen erschöpften Zustand.

Geht Schritt für Schritt vor – wie Beppo, der Straßenkehrer

Ihr kennt sicher die Szene aus Momo. Mit Beppo, dem Straßenkehrer. Er sieht immer nur den nächsten Schritt. Ein Schritt, ein Besenstrich, ein Schritt, ein Besenstrich ….Wenn Ihr viele komplexe Aufgaben vor Euch habt, die einen kühlen Kopf und Konzentration erfordern, dann tut es Beppo gleich. Wer Aufgaben in Einzel- und Unterteile separiert, bekommt die nötige Ruhe. Denn so bleiben die einzelnen Aufgaben überschaubar und im Rahmen. Wer dagegen den ganzen Berg und die lange To-Do-Liste sieht, gerät ins Rotieren.

Macht das, wofür Ihr brennt.

BurnOut, Stress, Lethargie, Erschöpfung – das sind Zustände, die vorübergehend in fast jedem Job einmal vorkommen können. Doch wenn Ihr nur funktioniert- statt Euer Ding zu machen – lauft Ihr größere Gefahr, in die BurnOut-Falle zu tappen. Anders, wenn Ihr das tut, was Ihr liebt. Dann habt Ihr automatisch mehr Energie, Geduld und Durchhaltevermögen. Und wenn das gerade nicht möglich ist, geht es auch eine Nummer kleiner: Konzentriert Euch bei Eurem derzeitigen Projekt einfach genau auf die Dinge, die am meisten Spaß machen. Stellt Euch mental auf das Positive ein. Stellt Euch das positive Ergebnis vor.  Dann fällt die Planungsphase wesentlich leichter.  Lenkt Eure Gedanken in die richtigen Bahnen.

Habt ein klares Ziel

Wofür mache ich das eigentlich? Wofür hetze ich mich so ab? Ohne zu wissen woraufhin Ihr eigentlich hinarbeitet, fallen viele Aufgaben schwerer und viel mühsamer ist es dann auch, sich zu konzentrieren und bei der Sache zu bleiben. Wer ohne klares Ziel ist, kommt schneller vom Weg am. Wer seinen Weg kennt, kann ihn entspannt und gezielt entlanggehen.