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Der große Schock kam am Montag.

Unsere Mülleimer voll, der Fußboden staubig – wo war er hin, unser Putztiger?

Zuhause! Unser eigener Cleaner informierte uns, dass er nicht kommen würde, weil er von Book a Tiger für Dezember nicht bezahlt worden sei – obwohl die Rechnung von unserer Seite beglichen worden war. 

Wie kann das sein?

Die Festanstellung bei Book a Tiger, der große Unterschied zum Gegenspieler Helpling, verlangt natürlich nach einer regelmäßigen Zahlung. Tatsächlich war das ausstehende Gehalt unseres Cleaners kein Einzelfall – einige Putztiger von Tiger erhielten keine Entlohnung für Dezember! Das erfuhren wir aus erster Hand – aber nicht vom Betrieb selbst. Nach unseren eigenen Erfahrungen funktionierten sämtliche Telefonnummern von Tiger nicht mehr. Wir probierten es viele Male. Ob dies bei anderen Kunden ebenfalls zutraf, lässt sich nicht bestätigen. Ein Mitarbeiter bestätigte indessen, dass auch für ihn die Nummern nicht erreichbar waren und er daher persönlich in die Firmenzentrale lief um Informationen sowie Materialien für seinen Reinigungsdienst zu erhalten. Dort wurde er seinem Bericht zufolge mit Respektlosigkeit in Empfang genommen. Nach der Übernahme durch Helpling folgten keine Informationen an die Kunden, darunter auch wir, wie es weitergehen wird. Selbst über die Übernahme selbst erhielten wir keine Notiz.

Keine Mail, kein Update – und schließlich auch kein Cleaner?! 

Das digitale Reinigungsunternehmen Book a Tiger, das sich einen ehrgeizigen Wettbewerb mit Helpling auf dem Markt geliefert hat, wurde kürzlich von eben diesem übernommen. Philip Huffmann, Gründer von Helpling, führt an, dass er mit dem Zusammenschluss den Service von Tiger internationalisieren und außerdem den Reinigungsmarkt für Büros und Airbnb erschließen will. Vorerst sollen beide Geschäftsmodelle parallel nebeneinander her bestehen bleiben. Wie also lässt sich diese Situation erklären? 

Ob das nur die halbe Wahrheit ist und die Übernahme vielmehr interne Probleme lösen soll? Was es genau damit auf sich hat, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Von Seitens „Book a Tiger“ wird unseren eigenen Erfahrungen indes vehement widersprochen. „Alles sei bestens“, hieß es. Auf eine ausführliche Stellungnahme warten wir weiterhin. In jedem Fall sind wir gespannt, was sich wirklich hinter den Kulissen verbirgt und wie es hier weiter geht.

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