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Korrektur vom 18. September 2026: Die Fassung von 2021 beschrieb Google Suggest als die Liste „Verwandte Suchanfragen“ am Ende der Ergebnisseite. Google Suggest ist aber die automatische Vervollständigung, die Google schon beim Tippen ins Suchfeld anzeigt; die verwandten Suchanfragen sind eine eigene Funktion. Außerdem stehen die Tarife von AnswerThePublic und HyperSuggest jetzt auf dem Stand vom September 2026, denn beide Anbieter haben ihre Preise und Pakete seitdem umgebaut. Neu ist ein Abschnitt zum Keyword-Planer von Google Ads.

Keyword-Tools zeigen, wonach Menschen suchen, und helfen damit, Inhalte zu schreiben, die gefunden werden. Wir stellen fünf Werkzeuge vor, die Gründerinnen und Gründern 2026 besonders viel bringen: AnswerThePublic und HyperSuggest als spezialisierte Ideengeber sowie Google Trends, die Autovervollständigung der Google-Suche und die Google Search Console. Die drei Google-Werkzeuge sind kostenlos. Für die beiden anderen gibt es einen kostenlosen Einstieg, der für den Test reicht, aber nicht für die tägliche Arbeit.

Die fünf Keyword-Tools im Überblick

ToolWofür es sich eignetKosten
AnswerThePublicFragen und Formulierungen rund um ein Stichwort findenkostenloser Einstieg; Starter umgerechnet 13,33 Euro im Monat bei Jahreszahlung
HyperSuggestKeyword-Ideen und W-Fragen mit Suchvolumen, für viele Länder und Spracheneinige Suchen am Tag kostenlos; Basic 19 US-Dollar im Monat bei Jahreszahlung, zuzüglich Steuer
Google TrendsEntwicklung des Suchinteresses über Zeit und Regionenkostenlos
Google-Autovervollständigungechte Suchanfragen schon beim Tippen sehenkostenlos
Google Search ConsoleSuchanfragen, zu denen die eigene Website erscheintkostenlos
Preise laut den Preisseiten der Anbieter, Stand September 2026

Spezialisierte Keyword-Tools: AnswerThePublic und HyperSuggest

Beschäftigen wir uns zunächst mit zwei Werkzeugen, die nicht von Google stammen. Beide sind darauf spezialisiert, aus einem Stichwort möglichst viele Ideen für Suchbegriffe und Fragen zu machen.

AnswerThePublic

AnswerThePublic zeigt zu einem Stichwort, welche Fragen und Formulierungen Menschen rund um das Thema in die Suche eingeben, übersichtlich als Grafik oder als Liste. So entstehen aus einem einzigen Stichwort die Fragen, die ein guter Ratgeber in seinen Zwischenüberschriften beantworten sollte. Das Werkzeug gehört heute zu NP Digital, der Agentur des Online-Marketers Neil Patel. Die bezahlten Tarife liefern auch Suchvolumen und Klickpreise sowie KI-Funktionen.

Einen kostenlosen Einstieg gibt es weiterhin. Laut der Preisseite von AnswerThePublic kostet der Tarif Starter mit 100 Suchen im Monat bei jährlicher Zahlung umgerechnet 13,33 Euro im Monat, Growth für bis zu drei Nutzer 66 Euro und Business für bis zu zehn Nutzer 132,66 Euro. Die Seite bewirbt diese Preise mit einem zeitlich befristeten Angebot, ein Blick vor dem Kauf lohnt sich also.

HyperSuggest

HyperSuggest sammelt die Vorschläge, die Suchmaschinen beim Tippen anzeigen, ergänzt sie um W-Fragen und liefert dazu das Suchvolumen. Das Werkzeug lässt sich für viele Länder und Sprachen einstellen, was für Startups mit Kunden im Ausland praktisch ist. Wer tiefer einsteigt, bekommt in den größeren Tarifen mehr Ergebnisse je Suche und kann sie als Tabelle exportieren.

Einige Suchen am Tag sind ohne Abo kostenlos. Laut der Preisseite von HyperSuggest kostet Basic mit 100 Suchen im Monat 19 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung, zuzüglich Steuer. Plus mit 250 Suchen und drei Nutzern kostet 29 US-Dollar, Pro mit 750 Suchen und zehn Nutzern 69 US-Dollar.

Illustration: zwei Webseiten, die mit einer Kette verbunden werden
Illustration: Eamesbot, Freepik

Kostenlose Keyword-Tools von Google

Google selbst stellt drei Werkzeuge bereit, mit denen sich Suchbegriffe kostenlos erforschen lassen. Sie ersetzen kein bezahltes Tool vollständig, decken den Bedarf eines jungen Startups aber oft ab.

Mit Google Trends verfolgt ihr, wie sich das Interesse an einem Suchbegriff über die Zeit und nach Regionen entwickelt. So erkennt ihr saisonale Schwankungen, etwa wann im Jahr nach Steuerthemen gesucht wird, und Themen, die gerade wachsen oder abflauen. Zwei oder mehr Begriffe lassen sich direkt vergleichen. Absolute Suchzahlen zeigt Google Trends nicht, nur einen relativen Wert zwischen 0 und 100.

Google Suggest: die Autovervollständigung

Das einfachste Keyword-Tool ist das Suchfeld selbst. Wer einen Begriff eintippt, sieht darunter Vorschläge, wie die Suche weitergehen könnte. Diese Vervollständigungen beruhen laut der Hilfeseite von Google zur automatischen Vervollständigung auf echten, häufigen Suchanfragen, die zur Eingabe passen; Sprache, Standort und aktuelle Trends fließen mit ein. Für die Themenplanung ist das Gold wert, denn hier steht, wie Menschen ihre Frage tatsächlich formulieren. Eine zweite, eigene Quelle für Ideen sind die verwandten Suchanfragen, die Google bei vielen Suchen am Ende der Ergebnisseite zeigt.

Google Search Console

Die Google Search Console zeigt im Leistungsbericht, bei welchen Suchanfragen die eigene Website in den Ergebnissen erscheint, wie oft sie angeklickt wird und auf welcher Position sie im Schnitt steht. Damit findet ihr Artikel, die knapp unter der ersten Seite ranken und mit einer Überarbeitung schnell nach oben kommen. Für völlig neue Themen hilft die Search Console dagegen nicht, denn sie kennt nur Suchanfragen, zu denen eure Seite schon auftaucht.

Und der Keyword-Planer von Google Ads?

Der Keyword-Planer ist das bekannteste Werkzeug von Google, wenn es um Suchvolumen geht. Er schätzt, wie oft ein Begriff im Monat gesucht wird, und zeigt, was eine Anzeige dafür kosten würde. Die Nutzung kostet nichts, setzt aber ein Google-Ads-Konto voraus. Laut der Hilfeseite zum Keyword-Planer müsst ihr für grundlegende Funktionen wie neue Keyword-Ideen die Kontoeinrichtung abschließen und Zahlungsdaten hinterlegen. Wer ohnehin Anzeigen schaltet, sollte ihn nutzen.

So kombiniert ihr die Keyword-Tools in der Praxis

Am meisten bringen die Werkzeuge im Zusammenspiel. Sammelt zuerst mit AnswerThePublic, HyperSuggest oder der Autovervollständigung Fragen und Begriffe zu eurem Thema. Prüft dann mit Google Trends, ob das Interesse wächst oder nur saisonal ist, und schätzt mit dem Keyword-Planer oder HyperSuggest das Suchvolumen. Nach der Veröffentlichung zeigt die Search Console, zu welchen Suchanfragen der Artikel tatsächlich gefunden wird. Das ist der Moment, ihn nachzuschärfen.

Wie ihr aus den Begriffen eine Strategie macht, beschreibt unser Beitrag Effektive SEO-Strategie mit den richtigen Keywords. Weitere Tipps stehen in den zehn Keyword-SEO-Tipps für Gründer, die Grundlagen des Rankings erklärt Wie funktioniert Google-SEO?. Und weil Google heute auch KI-Übersichten über die Treffer stellt, lohnt der Blick in unseren Beitrag SEO für AI Overviews.

Häufige Fragen zu Keyword-Tools

Welche Keyword-Tools sind kostenlos?

Ganz kostenlos sind Google Trends, die Autovervollständigung der Google-Suche und die Google Search Console. Der Keyword-Planer kostet ebenfalls nichts, verlangt aber ein Google-Ads-Konto mit hinterlegten Zahlungsdaten. AnswerThePublic und HyperSuggest bieten einen kostenlosen Einstieg mit wenigen Suchen.

Wie finde ich heraus, wie oft ein Begriff gesucht wird?

Geschätzte monatliche Suchanfragen liefern der Keyword-Planer von Google Ads sowie die bezahlten Tarife von HyperSuggest und AnswerThePublic. Google Trends zeigt nur, wie sich das Interesse im Verhältnis entwickelt. Die Search Console zählt nur die Impressionen der eigenen Website.

Was ist der Unterschied zwischen Google Suggest und verwandten Suchanfragen?

Google Suggest, die Autovervollständigung, schlägt schon beim Tippen vor, wie eine Suchanfrage weitergehen könnte. Die verwandten Suchanfragen erscheinen dagegen erst nach der Suche, meist am Ende der Ergebnisseite, und zeigen ähnliche Suchen anderer Menschen. Beide sind kostenlose Ideenquellen.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Alle Zahlen und Angaben wurden gegen die im Text verlinkten Primärquellen abgeglichen.

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