Marketing ist nicht nur im Gründungsprozess eines Unternehmens, sondern während des gesamten Lebenslaufes eines Unternehmens enorm wichtig. Erst durch gut durchgeführte Werbung und die entsprechenden Reize wirkt eine Marke attraktiv. Dieser Marketingprozess wird auch häufig als Branding bezeichnet. In diesem Artikel erfahrt ihr dementsprechend alles über die 5 relevantesten Trends zum Thema Startup Branding. 

5 relevante Branding Trends

  • Trend 1: Abonnements
  • Trend 2: Individualisierung
  • Trend 3: Apps
  • Trend 4: Nachhaltigkeit
  • Trend 5: Influencer Marketing

Trend 1: Abonnements

Einer der wohl offensichtlichsten Marketing-Trends ist das Anbieten von Abonnements. Immer mehr Marken bieten als Teil ihres Services Abonnements an, welche ihren Kunden einen gewissen Mehrwert bieten, der über den Nutzen ohne Abonnement hinaussteigt. Besonders im Brand Management gewinnen Abonnements zunehmend an Bedeutung. Darunter können z.B. Abonnements von Newslettern fallen, eine automatische, regelmäßige Lieferung von Produkten oder Services oder Updates der jeweiligen sozialen Netzwerke. Möglichkeiten gibt es hier wie Sand am Meer. 

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Stetig sollte jedoch daran gedacht werden: Das Ziel ist, eine bestimmte Zielgruppe möglichst eng an die Marke zu binden, um den Umsatz zu erhöhen und das Branding zu pushen. 

Trend 2: Individualisierung

Beim zweiten Trend dreht sich alles um das Stichwort Individualisierung. Dazu zählt unter anderem ebenfalls der Trend der Personalisierung. Besonders im Bereich der Produkt- und Dienstleistungs-Entwicklung aber auch im eigentlichen Branding Prozess, spielt dieser Trend eine relevante Rolle. 

Werbung wird immer individueller auf die Zielgruppe und die Kunden zugeschnitten, angepasst und personalisiert. Demnach werden Branding-Maßnahmen und Marketing-Kampagnen zunehmend auf die betroffene Zielgruppe abgestimmt, um die Umsatzquote folglich zu erhöhen. Fühlen sich Kunden persönlich angesprochen und individuell ausgewählt, dann steigt gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabschlusses. Auf diese Weise können Startups und Unternehmen ihre Kunden auf individuelle Art und Weise ansprechen und folglich aus der breiten Masse hervorstechen. 

Trend 3: Apps

Zu Zeiten der Digitalisierung scheint der dritte Trend wohl kaum verwunderlich: Mobile, eigens entwickelte Apps für die jeweiligen Startups, als Branding-Maßnahme. Hier stellt allerdings der Kosten-Nutzen Faktor einen deutlichen Nachteil dar, da gewiss nicht jedes Junge Startup über die nötigen Ressourcen und das notwendige Kapital verfügt, welche die Entwicklung einer App verlangen. 

Ist das Kapital für ein Startup jedoch kein Hindernis, kann eine eigene App im Branding-Prozess viele Türen öffnen, die im späteren Verlauf des Unternehmens-Wachstums von hoher Relevanz sein können. In erster Linie sollte allerdings immer darauf geachtet werden: Welchen Mehrwert können wir unseren Kunden durch eine solche App bieten? Was hat die Community davon und wie profitiert das Unternehmen auf lange Sicht von diesem Marketing-Trend? Das Ziel soll dabei sein, möglichst viele Vertreter der Zielgruppe dazu zu bewegen die App herunterzuladen und im Alltag so oft wie möglich darauf zurückzugreifen. 

Ebenso können durch die App diverse Branding-Trends vereint werden. Abonnements und zusätzliche Mehrwerte können exklusiv für individuelle Kunden freigeschaltet werden. Sie können dazu aufgefordert werden, weitere Abonnenten anzuwerben und dafür einen zusätzlichen Mehrwert erhalten. So oder so sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. 

Trend 4: Nachhaltigkeit

Dass der Begriff der Nachhaltigkeit mittlerweile für einen deutlichen, stark wachsenden Trend steht, ist vermutlich vielen bewusst. Gerade im Bereich des Brandings, wenn es um die Gestaltung einer Marke geht, darf die Relevanz der Nachhaltigkeit nicht unterschätzt werden. Da das Thema Nachhaltigkeit in der Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt, sollten auch Startups prüfen, ob dieses Thema relevant für ihre entsprechende Zielgruppe ist. Hier sollte beachtet werden, dass Nachhaltigkeit zunehmend weniger als Alleinstellungsmerkmal betrachtet wird, sondern grundlegend vorausgesetzt wird, wenn es um die Bewertung einer Marke geht. 

Demnach sollten sich alle Unternehmen der Tatsache bewusst sein, dass gerade ein Branding-Prozess besonders dazu geeignet ist, nicht lediglich neue Kunden zu gewinnen und einen höheren Umsatz zu generieren, sondern ebenfalls eine Botschaft zu senden, die das Wertesystem und die Eigenschaften des Unternehmens klar und transparent darstellen. 

Trend 5: Influencer-Marketing

Da auch soziale Netzwerke weiterhin eine große Rolle im Branding- und Marketing-Prozess von Unternehmen spielen, sollte zu guter Letzt auch nicht der Trend des Influencer-Marketings vergessen werden. Um von dem Trend des Influencer-Marketings Gebrauch zu machen, wird zunächst selbstverständlich eine gewisse Präsenz des Unternehmens auf den sozialen Netzwerken vorausgesetzt. Ist diese gegeben, kann es darum gehen, wie genau das Marketing über die Influencer stattfinden soll. Hierzu bieten vor allem Kooperationen und Partnerschaften gute Möglichkeiten für beide Parteien von der Zusammenarbeit zu profitieren. Über das klassische Influencer-Marketing heraus kann ebenfalls bereits durch gegenseitige Verlinkungen und kooperative Gewinnspiele viel erreicht werden. 

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