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Die Startup News diese Woche:

  • Technologie-Experte Dr. Olaf Holst spricht auf dem Digital Perspective ’21
  • Der erste PropTech Germany Award geht an alonco 
  • AM Ventures startet 100 Millionen Euro Investmentfonds 
  • Firmenwagennutzung im Corona-Jahr 20/21
  • Startup Thiru auf Erfolgskurs
  • Deutsche Krankenhäuser haben Nachholbedarf in Bezug auf die Digitalisierung 

Hör Dir die News einfach an: 

Innovationen und Entwicklungen in der Startup-Szene

AM Ventures startet 100 Millionen Euro Investmentfonds 

München, 05. März 2021 – Der führende Wagniskapitalgeber in additiver Fertigung, AM Ventures, gab vor kurzem den Startschuss für seinen Venture-Capital-Fonds. Der Fokus des Fonds liegt dabei spezifisch auf industriellem 3D-Druck. Mit zu den Partnern des Joint Ventures gehört unter anderem die LANGER GROUP, die bisher als Gesellschafter für AM Ventures und KGAL agiert hat. Es soll vor allem auf weltweite Frühphasen- und Wachstums-Startups geachtet werden, die industrielle 3D-Druck-Hardware, -Software, -Materialien und -Anwendungen innovieren und vermarkten. Was genau das Ziel der ganzen Sache ist, erklärt der Co-Founder und Vertreter der LANGER GROUP, Dr. Hans Langer: „Nach sechs Jahren erfolgreicher Start-up-Investments im 3D-Druck haben wir uns entschieden, AM Ventures gemeinsam mit dem internationalen Investment- und Asset-Manager KGAL auf die nächste Stufe zu heben. Ich bin dankbar für die Erfolge, die das AM Ventures-Team seit der Gründung 2015 erzielt hat, und freue mich sehr, gemeinsam mit den früheren Geschäftsführern als heutige geschäftsführende Gesellschafter im Fonds weiterzuarbeiten. Dieser Schritt ist eine großartige Chance für 3D-Druck-Start-ups aus aller Welt und wird dabei helfen, die additive Fertigung als Schlüsseltechnologie der Produktion der Zukunft weiter zu beschleunigen.“

Startup Thiru auf Erfolgskurs

Olpe, 09. März 2021 – Das 2019 gegründete Startup Thiru ist momentan auf Erfolgskurs und geht in diesem Jahr von einem Umsatz in Millionenhöhe aus. Die beiden Brüder Santhos und Sinu Thiru haben das Haushaltswaren Unternehmen gegründet und ihm den „Designed in Germany“ Stempel verliehen. Alle Haushaltswaren die bei Thiru erworben werden können sind eigens designed und einzigartig gestaltet. Schon Beginn des Jahres gelang es den Brüdern einen Umsatz von über 100.000 Euro zu generieren und rechnen nun damit noch dieses Jahr über die Millionen-Grenze zu huschen. Dementsprechend überrascht es wenig, dass die Haushaltswaren von Thiru bereits auf Amazon als Amazon’s Choice ausgezeichnet werden. Santhos Thiru erläutert die Vision von Thiru wie folgt: „Haushaltswaren sollen nicht nur funktionell sein, sondern auch stylisch aussehen. Das führt dazu, dass der Benutzer einfach mehr Freude in der Küche empfindet. Dabei sollten die Haushaltsprodukte aber auch nicht so überteuert sein, wie einige bekannte Marken, sondern erschwinglich für die breite Masse. Das war eine Marktlücke, deshalb haben wir Hand angelegt, unsere Lieblingsprodukte selbst designed und den Verkauf über Amazon und unseren eigenen Online-Shop gestartet.“

Der erste PropTech Germany Award geht an alonco 

Frankfurt am Main, 08. März 2021 – Der erste PropTech Germany Award ging dieses Jahr an das PropTech Startup alonco GmbH. Das Startup hat seinen Hauptsitz in Wangen (Baden-Württemberg) und setzte sich gegen 211 Wettbewerber gegenüber der Fachjury durch. Mit der überzeugendsten Präsentation konnten sie sich den Hauptpreis sichern und 20.000 Euro Gewinn sichern. Die Preise wurden in insgesamt acht Kategorien vergeben. Der Preis selbst wurde von der Kommunikationsberatung Feldhoff & Cie zur Verfügung gestellt und bietet ebenfalls die Möglichkeit einer Netzwerkeinbindung und zweier Management Coachings. Die alonco GmbH selbst hat sich spezifisch auf smarte Gebäudetechnik spezialisiert.  

Newsticker

Technologie-Experte Dr. Olaf Holst spricht auf dem Digital Perspective ’21

Berlin, 08. März 2021 – Mit dem Satz „Innovative Technologien müssen das Nerd-Image ablegen“ sprach Dr. Olaf Holst auf der Digital Perspective ’21 Klartext. Diese Aussage ist zurückzuführen auf die Angst, dass Deutschland in Bezug auf die Digitalisierung den Anschluss verlieren könne. So wies der Technologie-Experte auf der Digital Perspective auf Entwicklungen hin, die seiner Meinung nach „IT-Entscheider“ nicht missen dürfen. Entwicklungen die für die Hemmung unseres Fortschritts im Bereich Digitalisierung verantwortlich sein können. Laut ihm sei es wichtig, dass Unternehmen, die in diesem Bereich führen wollen, auf eine Microservice Architektur von Enterprise Applikationen setzen. Dies drückte er folgendermaßen aus: „Diese Technologie war zwar fortschrittlich, aber viel zu sperrig und am Ende zu teuer im Betrieb. Ihr schneller Bedeutungsverlust hat gleichwohl überrascht. […] Daran führt letztlich kein Weg mehr vorbei. Die Vorteile bei Deployment und Betrieb, in der Elastizität und im Ausfallschutz schlagen nach meiner Einschätzung alle konventionellen Softwaresysteme.“ Außerdem betonte er, dass diese Kombination mit Containern auf der Basis „Cloud-nativer“ Frameworks allen anderen Konstellationen weit überlegen sei. 

Insights und Infos

Firmenwagennutzung im Corona-Jahr 20/21

Berlin, 09. März 2021 – Bei der neusten Vimcar-Datenanalyse zur Nutzung von Firmenwagen stellte sich letztlich heraus, dass Firmenwagen in Deutschland rund 28 Prozent weniger fahren. Die Datenanalyse fand im Zeitraum zwischen November 2019 und Februar 2021 statt und zeigte eine deutliche Regression im Durchschnitt gefahrenen Kilometer. Noch im Zeitraum zwischen November 2019 und Februar 2020 legte ein Firmenwagen durchschnittlich 376 Kilometer zurück. Zu dem jetzigen Zeitpunkt entspricht diese Zahl lediglich 297 Kilometern. Es handelt sich dementsprechend um eine Regression von bis zu 28 Prozent. Schlussendlich weist der Berliner Fuhrparkmanagement-Spezialist ebenfalls darauf hin, dass es keine größeren regionalen Unterschiede anhand der Studie zu erkennen gibt. 

Deutsche Krankenhäuser haben Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung

München, 10. März 2021 – Eine Studie in Zusammenarbeit von Cherwell Software und YouGov zeigte kürzlich, dass deutsche Krankenhäuser deutlichen Nachholbedarf in Bezug auf Digitalisierung haben. Die Kernergebnisse der Studie ergaben, dass über ein Drittel der Krankenhäuser in Deutschland im Bereich der Digitalisierung schlecht oder sehr schlecht aufgestellt sind. Außerdem ergab sich, dass 49 Prozent der befragten Krankenhausmitarbeiter*innen über mangelhafte personelle Ressourcen klagen. Last but not least stellte sich heraus, dass sich rund 67 Prozent der Befragten eine vereinfachte Bearbeitung bürokratischer Aufgaben durch die Digitalisierung erhoffen. Für die Studie wurden 308 Fachangestellte im Gesundheitswesen und über 100 Mitarbeiter*innen befragt.  

Startup News KW 10 | Firmenwagennutzung im Corona-Jahr 20/21
Bild: cherwell.com

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