Willkommen zurück zu den Gründerfreunde Startup News. Wir präsentieren euch hier jede Woche spannende und interessante Pressemitteilungen aus der Startupbranche. In KW 02/22 sind folgende Pressemeldungen dabei: Mit frischem Kapital zu noch mehr frischer Luft: Moosfilter-Startup sammelt 2,5 Millionen ein, Nachhaltige Mode für den Artenschutz – bereits über 2.000 Euro Spenden seit dem Start des nachhaltigen Mode-Start-Ups espero, Circular Valley®: Drei Präsenzphasen für den Erfolg der Startups – Phase 2 gestartet, Emissive und HTC VIVE unterstützen die virtuelle Nachbildung von Notre-Dame und Umfrageergebnisse: Zwei Drittel der Deutschen machen sich Sorgen, dass Cyberkriminelle sie online tracken.

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Die Startup News gibt es natürlich auch wieder als Podcast für euch:

Innovationen und Entwicklungen in der Startup-Szene

Mit frischem Kapital zu noch mehr frischer Luft: Moosfilter-Startup sammelt 2,5 Millionen ein

12. Januar 2022 – Das Brandenburger Unternehmen Green City Solutions hat Kapital von 610 Privatinvestor:innen für eine weitere Expansion akquiriert

Unter dem Motto “We Grow Fresh Air” reinigt und kühlt  das Unternehmen Green City Solutions  mit einzigartigen Biotech-Filtern auf Basis von natürlichem Moos die verschmutzte Großstadtluft. Das nachhaltige Greentech-Konzept überzeugt und hat eine Vielzahl neuer Investor:innen gefunden, die dem Unternehmen insgesamt 2,5 Millionen einbringen. In Rekordzeit wurden 610 Geldgeber:innen über das Privatinvestor:innen-Netzwerk Companisto akquriert. Begleitet wurde die Finanzierungsrunde von der Investitionsbank des Landes Brandenburg sowie von Business Angel Lex Hartmann (ehemals CEO TenneT Germany TSO). Das frische Kapital soll dazu eingesetzt werden, die Produktpalette an Moosfilterlösungen für den Innen- und Außenraum zu erweitern und europaweit auszurollen.

Green City Solutions nutzt die spezielle Fähigkeit von Moos, Feinstaub aus der Luft zu fangen, zu verstoffwechseln und zeitgleich die Umgebungsluft deutlich abzukühlen, um gezielte, innerstädtische “Frischluftzonen” zu schaffen. Dafür wurde seit der Gründung 2014 nicht nur die Ursprungsidee kontiniuierlich weiterentwickelt und messbar gemacht, sondern auch eine eigene Moosfarm und Fertigung im brandenburgischen Bestensee aufgebaut. 

Die Moosfilter kombinieren die Kraft von natürlichem Moos mit innovativer Technologie und können so bis zu 82% des schädlichen Feinstaubs aus der Luft filtern und die Umgebungstemperatur dabei um bis zu 4 Grad Celsius kühlen. Die integrierte Sensorik steuert zudem die Moosversorgung und misst Umweltdaten in Echtzeit. Zu den Kund:innen zählen neben Städten und Gemeinden auch große Bauträger und Firmen.

Bereits jetzt stehen die Moosfilter zum Beispiel als “CityTree”-Stadtmöbel nicht nur in Berlin oder bei München, sondern sind auch in weiteren europäischen Städten wie London, Newcastle oder dem irischen Cork im Einsatz. Durch die Finanzierung soll vor allem das neue “WallBreeze”-Modul für Hausfassaden realisiert werden: Der WallBreeze schafft frische Luft in großem Maßstab. Durch den modularen Aufbau des Wandfilters passt er an jede Wand und kann ohne aufwändige Nachrüstung in bestehende Fassaden integriert werden. Derzeit befindet sich der WallBreeze noch in Entwicklung, das erste Projekt wird voraussichtlich noch im Frühling im Zentrum Berlins umgesetzt.

Über Companisto

Companisto ist das marktführende Privatinvestor:innen-Netzwerk in der D-A-CH-Region und seit sechs Jahren in Folge der aktivste private Wagniskapitalgeber in Deutschland. Bislang wurden über Companisto über 134 Millionen Euro in aktuell 202 Finanzierungsrunden zugesagt. Seit dem Jahr 2018 hat Companisto sein Netzwerk aus aktuell 110.000 Privatinvestor:innen durch einen digital organisierten Business Angel Club erweitert. Rund 1.200 Business Angels investieren über Companisto mit Investments ab EUR 10.000 in das Eigenkapital der Unternehmen. Investmentprozess und Beteiligungsverwaltung wurden dabei vollständig digitalisiert.

Über Green City Solutions

Luftverschmutzung ist das größte vom Menschen gemachte Umweltproblem weltweit und für einen von sieben Todesfällen verantwortlich. Das Unternehmen Green City Solutions hat sich der Mission verschrieben, Lösungen für dieses Problem zu finden und Städte lebenswerter zu machen. Die geschieht mit aktiven Bio-Filtern, die auf dem Ansatz basieren, Natur mit digitaler Technologie zu kombinieren und lebendiges Moos zur Luftreinigung in Innenstädten zu nutzen. Green City Solutions wurde 2014 von Peter Sänger, Liang Wu und weiteren Mitgründern in Dresden gegründet und sitzt seit 2019 im brandenburgischen Bestensee südlich von Berlin.

Green City Solutions

Nachhaltige Mode für den Artenschutz – bereits über 2.000 Euro Spenden seit dem Start des nachhaltigen Mode-Start-Ups espero

Gießen, 12. Januar 2022 – Nachdem das junge Modelabel im ersten Jahr bereits 750 Euro an Spenden durch den Verkauf seiner Kollektionen generiert hat, so sind jetzt über 2.000 Euro zusammengekommen.

„Ich habe zunächst nicht damit gerechnet, an den Erfolg aus dem ersten Jahr anknüpfen zu können. Das zeigt uns aber, dass unser Konzept wirklich ankommt und wir mit unserer Mode auf dem richtigen Weg sind“, so Tim Weinel. Der Gründer will Mode neu denken. Sie soll nicht nur nachhaltiger werden, jedes Kleidungsstück soll auch mit einer Wirkung besetzt sein. Was Mode mit Wirkung bedeutet? 25% der Überschüsse aus dem Verkauf der Kleidung werden zum Schutz von Tieren gespendet.

Kunden können dabei im Online-Shop unter jedem Kleidungsstück genau erkennen, an welche Organisation ihr Anteil fließt und welche Tierart damit geschützt wird. Der durchschnittliche Spendenanteil liegt derzeit bei über 7 Euro je Bestellung. Das Geld kommt jetzt unter anderem Projekten zum Schutz von Löwen, Elefanten oder Nashörnern zugute. espero befindet sich in regelmäßigem Austausch mit allen Projekten und berichtet seinen Kunden auch, wofür das Geld anschließend verwendet wird. Auch dieser Prozess soll möglichst transparent sein. Für das kommende Jahr möchte Weinel nun vor allem eins: Die Marke bekannter machen, um noch mehr Wirkung zu erzielen und gemeinsam mit den Trägern der Kleidungsstücke noch mehr für den Artenschutz zu leisten. „Wir möchten uns als echte Alternative auf dem Markt etablieren. Das funktioniert vor allem, wenn wir neue Verfahren testen und unser Sortiment erweitern. Das ist leider kein günstiger Prozess. Um dieses Ziel dennoch zu erreichen, haben wir eine Crowdfunding Kampagne bei StartNext gestartet, bei der uns jeder frei unterstützen kann und dafür auch ein Dankeschön erhält“, erklärt Weinel.

Derzeit findet man bei espero Kapuzenpullover, Sweatshirts, T-Shirts, Sport-Oberteile und Jogginghosen. Weinel ist dabei wichtig, möglichst zeitlose Mode zu machen, die lange getragen werden kann. Von Fast Fashion und saisonaler Mode hält er nichts. „Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur, dass wir nachhaltigere Materialien wie Bio-Baumwolle oder Recycling-Polyester verwenden, sondern auch, dass Kleidung möglichst lange hält und „in“ ist. Mein Traum ist es, irgendwann sogar ausgediente Kleidung noch einmal verwerten zu können“. espero soll gleichzeitig auch ein Lebensgefühl sein. Kunden sollen mit ihrer Kleidung nicht nur Gutes tun, sondern sich auch beim Tragen gut fühlen.

Weitere Informationen zu espero finden Sie unter: https://espero-clothing.de/

Insights und Infos

Circular Valley®: Drei Präsenzphasen für den Erfolg der Startups – Phase 2 in den Räumen des Circular Economy Akzelerators gestartet

Wuppertal, 11. Januar 2022 – Im Rahmen des viermonatigen Akzeleratorprogramms des Circular Valley® werden für die zweite Kohorte vom 15. November 2021 bis zum 04. März 2022 drei Präsenzblöcke angeboten. Diese umfassen für die teilnehmenden Start-ups Vorträge, Workshops und Gruppenarbeiten sowie individuelle Einzelcoachings und -übungen, Firmenbesuche bei und durch unsere Netzwerkpartner sowie eine Vernetzung der Start-ups untereinander und mit den Netzwerkpartnern des Circular Valley®.

In der ersten Präsenzphase vom 15. bis 26. November 2021 stand das Kennenlernen im Mittelpunkt. Untereinander – aber auch mit zahlreichen Netzwerkpartnern des Circular Valley®. Außerdem wurden wichtige Grundlagen für die tägliche Arbeit wie Präsentationstechniken und Kameratraining geübt. Vorträge und Workshops zum Thema Patentschutz, Lebenszyklusanalysen und Kommunikation sowie Marketing standen auf dem Plan. Zahlreiche Firmenbesuche bei den Industriepartnern rundeten das Programm ab. Höhepunkt war das Kickoff-Treffen mit Netzwerkpartnern, bei dem die Start-ups im Rahmen eines dreiminütigen Pitchs erstmals vor größerem Publikum ihre Geschäftsideen bei Circular Valley® präsentiert haben.

Am 10. Januar 2022 startete die zweite Präsenzphase in den Räumen des Akzelerators in Wuppertal-Laaken auf dem Gelände der Vorwerk Elektrowerke – unter größtmöglichen Corona- Vorsichtsmaßnahmen: Alle Teilnehmenden sind geimpft und werden täglich getestet. Inhaltlich baut das Programm auf die erste Präsenzphase auf, vertieft und erweitert Kenntnisse. So werden die Geschäftsmodelle der Start-ups unter die Lupe genommen, über Finanzierungsinstrumente und Vertrieb gesprochen und alles jeweils in Workshops vertieft. Ein Medienrechtsexperte ist ebenso mit einem Vortragsblock im Programm wie ein Experte zum Thema „Beziehungen zu den Medien“. In weiteren Workshops stehen Vertreter des Landesministeriums für Umweltschutz Rede und Antwort. Das Center for Sustainable Production and Consumption, das schon im ersten Block dabei war, führt einen Workshop zum Thema Kundenverständnis durch. Daneben enthält das wie immer dichtgedrängte Programm zahlreiche Besuche bei unseren Netzwerkpartnern.

Am 22. Januar 2022 endet Präsenzphase 2. Die dritte und letzte Präsenzphase startet am 21. Februar 2022 und endet am 04. März 2022. Damit endet auch gleichzeitig die zweite Kohorte und die Start-ups werden in das Alumninetzwerk des Circular Valley® aufgenommen. Abschließender Höhepunkt der zweiten Kohorte wird der Demo Day am 03. März 2022 in der Historischen Stadthalle in Wuppertal.

Newsticker

Emissive und HTC VIVE unterstützen die virtuelle Nachbildung von Notre-Dame

Frankfurt am Main, 12. Januar 2022 – Der Bau der Kathedrale Notre-Dame de Paris begann 1163 und dauerte mehr als ein Jahrhundert bis zu ihrer Fertigstellung. Das weltbekannte Bauwerk wird für seine Architektur anerkannt und bewundert. Im Laufe der Zeit änderte sich ihre Funktion immer wieder. Die Kathedrale wurde Zeuge wichtiger historischer Momente wie der Krönung Napoleon Bonapartes zum Kaiser und war der Schauplatz von Victor Hugos Klassiker Der Glöckner von Notre-Dame. Heute zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die jahrhundertelange Geschichte und die unübertroffene Architektur beeindrucken Menschen auf der ganzen Welt. Als im Jahr 2019 ein Feuer große Teile des Innen- und Außenbereiches der Kathedrale zerstörte, war der Verlust weit über die Grenzen Frankreichs hinaus zu spüren.

Weltweit herrschte große Bestürzung über den Verlust eines solchen kulturellen Wahrzeichens. Frankreich startete unmittelbar Kampagnen zur Finanzierung des Wiederaufbaus. Darüber hinaus setzte man sich das Ziel, die mit Notre-Dame verbundenen Erinnerungen und Erfahrungen über Fotos und Videos hinaus zu bewahren.

Aufgrund ihrer Erfahrung bei der Entwicklung realistischer, interaktiver Erlebnisse, zu denen mit Mona Lisa: Beyond the Glass die erste VR-Ausstellung des Louvre zählt, wurde die auf VR spezialisierte Agentur Emissive ausgewählt, um Notre-Dame in digitaler Form wieder zum Leben zu erwecken. Nach monatelanger mühevoller Kleinarbeit wurde Notre-Dame in VR nachgebaut. Dabei kamen hochauflösende Scans des Innenbereichs zum Einsatz. Das Projekt ist nun endlich bereit, um der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden.

Die Arbeit von Emissive bedeutet, dass Besucher*innen die Schönheit von Notre-Dame virtuell erleben können. Dafür kommt die VIVE Focus 3 von HTC zum Einsatz, um das Innere der berühmten Kathedrale erkunden zu können. In Zusammenarbeit mit dem französischen Telekommunikationsunternehmen Orange wird die Ausstellung am 15. Januar 2022 in La Défense, Paris, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Cher Wang, Mitbegründerin und Vorsitzende von HTC, sagt dazu: „Die Möglichkeit, die beeindruckende Schönheit und Geschichte der Kathedrale von Notre-Dame in fantastischen Details zu erleben, ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie virtuelle Realität dafür sorgt, dass Geschichte weiterlebt. Dank der kompakten VIVE Focus 3 können Menschen die Atmosphäre hautnah erleben und die wunderbare Architektur und die wertvollen Relikte bewundern, als wären sie selbst vor Ort.“

Wang fügt hinzu: „Wir sind besonders stolz auf die Arbeit unseres Content-Partners Emissive, der weltweit führend in der Erschaffung außergewöhnlicher und einzigartiger VR-basierter kultureller Erlebnisse ist.“

Fabien Barati, CEO von Emissive, kommentiert: „Wir freuen uns der Öffentlichkeit das große Potenzial von immersiven Reisen zu zeigen. Unsere Teams sind stolz darauf, mit ihrem Fachwissen zur Rekonstruktion, Erhaltung und Verbesserung eines einzigartigen, symbolträchtigen Bauwerks wie Notre-Dame de Paris beizutragen.

In den kommenden Wochen werden Emissive und HTC VIVE weitere Einzelheiten darüber bekannt geben, wie dieses ambitionierte Projekt realisiert wurde.

Über HTC VIVE

HTC VIVE ist die führende Virtual Reality-Plattform, die lebensechte VR-Erfahrungen und ein Zubehör-Ökosystem für Entertainment und Business gleichermaßen vorweisen kann. Das VIVE-Ökosystem wurde rund um Premium-VR-Hardware, -Software und -Inhalte konzipiert. Das Geschäftsmodell von VIVE umfasst die leistungsfähigste XR-Hardware ihrer Klasse, die VIVEPORT-Plattform samt App Store, VIVE Enterprise Solutions für Geschäftskunden, VIVE X, einen 100-Millionen-Dollar-VR-Business-Booster, VIVE STUDIOS, das Entertainment-, Gaming- und Unternehmens-Content-Studio sowie die kulturellen Initiativen von VIVE ARTS. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.vive.com

Zwei Drittel der Deutschen machen sich Sorgen, dass Cyberkriminelle sie online tracken

Die Deutschen sind zunehmend besorgt, dass Cyberkriminelle sie im Netz tracken, um an Daten und sogar ihre Identität heranzukommen.

Eine neue Umfrage von NordVPN ergab, dass 65 % der Deutschen glauben, dass Cyberkriminelle sie im Internet tracken. Ganze  38 % glauben sogar, dass sie ständig getrackt werden. Die Experten sagen jedoch, dass die Menschen hierzulande sich selbst verfolgbar machen, indem sie alle möglichen Cookies akzeptieren, öffentliches WLAN und Geräte wie eine Smart-Watch benutzen – und das sind nur einige von vielen Möglichkeiten.  

„Es sind nicht nur Cyberkriminelle, die an unseren Daten interessiert sind. Soziale Netzwerke, Internetanbieter, Webseiten und staatliche Einrichtungen sammeln regelmäßig persönliche Daten und verfolgen die Surfgewohnheiten von Nutzern – unter anderem für Marketingzwecke. Am häufigsten werden Cookies verwendet, um die digitalen Aktivitäten von Usern zu verfolgen“, erklärt Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN. 

65 % der Deutschen glauben, dass Cyberkriminelle sie online tracken

Die große Mehrheit der Deutschen glaubt, dass vor allem Kriminelle (65 %) und Social-Media-Unternehmen wie Facebook (41 %) sie online verfolgen. Die Menschen hierzulande machen sich außerdem Sorgen darüber, dass Werbetreibende (39 %), Informations- und Werbeplattformen wie Google (36 %) und die Regierung (26 %) ihre Online-Aktivitäten verfolgen.

Des Weiteren denkt mehr als die Hälfte der Deutschen (58 %), dass Apps mehr Informationen als nötig abfragen. Zu den Apps, die ihrer Meinung nach die größte Menge an Nutzerdaten sammeln, gehören Facebook (66 %), WhatsApp (45 %) und Instagram (31 %).

NordVPN-Grafik-Ergebnisse

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