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Das Feedbackgespräch: Es ist eines der wichtigsten Bestandteile des Unternehmensalltags. Aber, warum ist das Feedback für Unternehmen so wichtig? Wird kein Feedback erteilt, bleibt offen was gut und auch was schlecht läuft, also kann kein vernünftiger Entwicklungs- bzw. Wachstumsprozess stattfinden. Da Feedback dementsprechend regelmäßig und im angemessenen Rahmen erteilt werden sollte, haben wir hier für euch 5 wichtige Tipps für konstruktives, effizientes Feedback festgehalten.

Wie sollte man Feedback geben?

Wie gebe ich konstruktives Feedback?

Wenn es um Feedback geht, ist es von höchster Bedeutung, dass das Feedback konstruktiv und nicht destruktiv ist. Unter konstruktivem Feedback versteht man ein respektvolles, lösungsorientiertes Gespräch, welches das Gegenüber mit nützlichen Ratschlägen erbaut, statt es mit bodenloser Kritik niederzuschmettern. Dabei sollte stets darauf geachtet werden, dass das Feedback generell zur Weiterentwicklung des Empfängers führen sollte, nicht zu dessen Regression. Die Merkmale von konstruktivem Feedback sind leicht zu erkennen: 

  1. Generell gilt: Eher beschreiben, als bewerten. Beschreibt man die eigene Wahrnehmung, die eigene Reaktion und die eigenen Gefühle, so fühlt sich das Gegenüber nicht angegriffen, kann die Kritik besser annehmen und ebenfalls auf sie eingehen. 
  2. Das Feedback sollte außerdem begründet und nachvollziehbar sein und sachlich richtig übermittelt werden. 
  3. Moralische Verurteilung ist hier fehl am Platz. Diese verhindert, dass das Gegenüber das Feedback offen annehmen kann und führt dazu, dass der Empfänger in Verteidigungshaltung wechselt. 

Das Feedback immer dokumentieren

Die Dokumentation von Ereignissen und Abläufen ist immer sinnvoll. Besonders aber, wenn es um Mitarbeitergespräche und Feedback geht. Das Dokumentieren von Ereignissen führt nicht nur dazu, dass Ereignisse festgehalten und nicht vergessen werden können, sondern halten ebenfalls die eigene Wahrnehmung fest. Wahrnehmung ist schließlich etwas äußerst relatives und nicht selten kommt es vor, dass zwei Gesprächspartner die Unterhaltung komplett unterschiedlich auffassen. Um eventuelle Missverständnisse oder potentielle Konflikte zu vermeiden, kann es helfen Argumente und Stichpunkte des Gesprächs wahrheitsgemäß und sachlich festzuhalten. So kann bei potentiellen Konflikten darauf zurückgegriffen werden und eventuelle Missverständnisse können aus dem Weg geräumt werden. 

Außerdem kann durch die regelmäßige Dokumentation der Feedbackrunden ein Entwicklungsprozess des Feedback-Empfängers ausgemacht werden, was dabei hilft zu sehen, ob die konstruktiven Ratschläge nicht nur angenommen, sondern auch in die Tat umgesetzt werden. 

Den Rahmen für das Feedback klar eingrenzen

Eine neutrale Umgebung und ein klarer Rahmen sind nicht weniger wichtig, als Konstruktivität oder Dokumentation. Kein Mitarbeiter kann Gedanken lesen und erraten, was Arbeitgeber von ihnen verlangen. Drückt man seine Kritik und Arbeitsvorstellungen als Arbeitgeber nicht klar und deutlich aus, werden Missverständnisse und Konflikte riskiert. Beides kann zu enormer Zeitverschwendung führen, was weder Unternehmen noch Mitarbeitern guttut. Doch das klare Ausdrücken von Vorstellungen und Wünschen ist nicht alles. Jedem Mitarbeiter kann es helfen das Angebot für ein Coaching/Mentoring zu erhalten. So wird Vertrauen gefasst und es kann gemeinsam an der Entwicklung gearbeitet werden. Die Fragen von Mitarbeitern sollten immer beantwortet werden können, denn Fragen sind ein enorm wichtiger Schritt im Lernprozess eines jeden Menschen. Fragen drücken Interesse aus. Interesse Neues zu erfahren und Dinge zu lernen.

Wie erhalten Teammitglieder am besten Feedback? 

Jeder Mensch ist unterschiedlich. So kommuniziert und empfängt jeder Mensch Informationen auf unterschiedliche Art und Weise. Nun ist die Wahrscheinlichkeit nicht sonderlich gering, dass in einem Team von diversen Mitarbeitern die Auffassungs- und Verarbeitungsprozesse von Feedback und Kritik unterschiedlich aussehen. Am effizientesten und erfolgreichsten ist es, mit Mitarbeitern einzeln darauf einzugehen, wie das Feedback von ihnen jeweils am besten empfangen und umgesetzt werden kann. Geht man darauf von Anfang an ein, können mögliche Stolpersteine und Missverständnisse von Beginn an verhindert werden. Wie die Team-Mitglieder das Feedback aufnehmen und was sie daraus machen, liegt vor allem auch an demjenigen, der das Feedback erteilt. Kann man also das Feedback möglichst so erteilen, dass das Gegenüber die Kritik von Beginn an angemessen auffassen kann, kann der Allgemeinheit viel Zeit und Ärger erspart bleiben. 

Eile mit Weile: Feedback braucht Zeit.

Kein vernünftiges Mitarbeiter Feedback kann unter Zeitdruck zwischen Tür und Angel stattfinden. Gut Ding will Weile haben, sagt man doch so schön. Nur wenn sich genügend Zeit für das Feedback genommen wird, kann konstruktiv beraten werden, was beibehalten und was verbessert werden sollte. Nur wenn sich Zeit genommen wird, kann sich der Empfänger des Feedbacks angemessen auf die Kritik einlassen, den Raum haben Fragen zu stellen und ebenfalls die eigene Meinung zu äußern. Ein gesundes Gespräch beruht immer auf gegenseitigem Respekt und wird von beiden Parteien ausgeführt. Demnach sollte darauf geachtet werden, genügend Zeit für jeden Mitarbeiter einzuplanen, um den hastigen Fließband-Effekt eines gehetzten Mitarbeitergesprächs zu verhindern – Was für keine Unternehmenskultur gesund ist. Vermittelt man dem Gegenüber das Gefühl, dass man sich Zeit nimmt und das Team-Mitglied schätzt, steht das ganze Gespräch unter dem Schirm der Aufmerksamkeit und Offenheit. Nur so kann ein konstruktives, lösungsorientiertes Gespräch entstehen. 

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