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Wenn man einen Online-Shop hat, braucht man ebenfalls Bezahlsysteme – Denn ohne Bezahlsysteme kann kein Geld ankommen. Klingt logisch, oder? Die meisten Bezahlsysteme sind jedem mehr oder weniger bekannt, trotzdem gibt es individuelle Unterschiede, die für den ein oder anderen Händler im E-Commerce am Ende entscheidend sind. Deswegen haben wir eine Liste mit den beliebtesten Bezahlsystemen entwickelt, um euch einen Überblick zu verschaffen. 

  • Kreditkarten
  • Amazon Pay
  • Paydirekt
  • Apple Pay
  • Giro Pay
  • Sofort(ehem. Sofortüberweisung)
  • Klarna

Die beliebtesten Bezahlsysteme

Kreditkarten 

Kreditkarten gehören zu den am meisten verbreiteten Bezahlsystemen. Der Gebrauch ist einfach: Man gibt seine Kartennummer, den Karteninhaber, das Gültigkeitsdatum und den Sicherheitscode ein. Den Sicherheitscode findet man auf der Rückseite der Karte, nahe dem Unterschriftfelde. Das Bezahlsystem der Kreditkarte ist weit verbreitet und da durch die Kreditkarte meist bereits Käuferschutz inkludiert ist, ist es ebenfalls sicher. Jedoch möchte verständlicherweise nicht jeder seine Kreditkartendaten freigeben und die Stornierung der Zahlung ist nur bei der Bank selbst möglich. Also: Eine weit verbreitete Methode, die auf manche Hindernisse stößt. 

Amazon Pay 

Amazon Pay ist vergleichsweise jung, verbreitet sich jedoch rasant. Bereits 33 Millionen Nutzer machen von diesem Bezahlsystem gebrauch. Hinzu kommt, dass Kunden nicht lediglich Geld senden, sondern dieses auch empfangen können. Ähnlich, wie bei Paypal. Genutzt werden kann es ebenfalls bei teilnehmenden Online-Händlern, unabhängig von der Amazon-Webseite selbst. Jedoch wird es vergleichsweise nicht bei allzu vielen Online-Händlern angeboten, da es noch relativ jung ist. Bei Amazon Pay wird lediglich auf die bei Amazon hinterlegten Zahlungs-Daten zurückgegriffen. Die Gebühr wird hier vom Händler gezahlt, ein Käuferschutz ist ebenfalls vorhanden. Die Stornierung der Zahlung ist ebenfalls ohne große Umstände möglich. Verifizieren kann man sich durch die Amazon Log-In Daten und die Daten selbst werden nicht an den Händler weiter gegeben. 

Paydirekt 

Paydirekt wird sehr gerne von deutschen Kreditinstituten und Banken verwendet. Um dieses Bezahlsystem nutzen zu können, wird ein online fähiges Girokonto benötigt, was mittlerweile jedoch fast jeder Bürger besitzt. Es muss zunächst beim Anbieter freigeschaltet werden und kann dann in diversen Online-Shops als Zahlungsmethode genutzt werden. Ein Nachteil ist hier wieder, dass auf Daten der Bank zugegriffen wird. Benutzt wird Paydirekt momentan von ungefähr 1300 Onlineshops. Die Gebühr wird hier ebenfalls vom Händler gezahlt und ein Käuferschutz ist auch vorhanden. Die Stornierung ist leicht für den Kunden möglich und die Verifizierung wird über ein Tan-Verfahren vollzogen. 

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Apple Pay 

Apple Pay ist das eigene Bezahlsystem von Apple. Es ist lediglich im Zusammenhang mit iOS-Geräten verwendbar, was ein deutlicher Nachteil ist. Zur Nutzung von Apple Pay ist ebenfalls eine Kreditkarte nötig, was bereits zwei Bezahlsysteme vereint. Praktisch ist, dass man nach der Einrichtung keine Karte braucht, sondern einfach mit Apple Pay kontaktlos bezahlen kann. Selbst bei stationären Händlern. Die Verifizierung erfolgt über das Gerät selbst, mittels Face-ID, Fingerabdruck oder dem Entsperrungscode. Die Gebühren selbst werden bei Apple Pay von den Banken übernommen. Genaugenommen ist kein extra Account nötig, jedoch eine Apple ID. Doch eine Apple ID ist ebenfalls Voraussetzung für ein Apple-Endgerät, darüber verfügt also jeder, für den Apple Pay eine angebrachte Option ist. Die Stornierung ist lediglich bei der Bank selbst möglich, doch der Käuferschutz existiert automatisch über die Kreditkarte. Bewusst sein sollte sich jeder Nutzer von Apple Pay darüber, dass Apple Informationen darüber erhält, wo die Kunden einkaufen und vor allem, was sie kaufen.

Giro Pay 

Wie es der Name schon sagt, ist Giro Pay nur möglich, wenn der Nutzer ein Girokonto besitzt. Wie bereits erwähnt hat jedoch im Normalfall jeder Nutzer ein solches Konto. Benötigt wird bei Giro Pay die Bankleitzahl. Nachdem diese eingegeben wurde, wird der Nutzer automatisch zum Onlinebanking der jeweiligen Bank weitergeleitet. Dort loggen sich die Kunden dann ein und müssen die Überweisung mit der Eingabe einer TAN bestätigen. In Deutschland ist diese Methode sehr beliebt, da sie zu den sichersten zählt. Eine Stornierung ist allerdings nicht möglich. 

Sofort (ehemals: Sofortüberweisung) 

Das Sofort System ist besonders bei Online-Anbietern äußerst beliebt, da der Händler das Geld direkt erhält. Das Geld wird vom Konto des Kunden direkt als Überweisung abgebucht. Wählt der Kunde diese Zahlungsmethode aus, loggt er sich im nächsten Schritt beim Onlinebanking seiner Bank ein und bestätigt die Zahlung durch die Eingabe einer TAN. Sofort wird von rund 35 000 Onlineshops verwendet, die Gebühr wird hier vom Händler bezahlt. Der Käuferschutz hingegen ist individuell abhängig vom Händler selbst. Eine Stornierung ist nicht möglich. 

Klarna

Last but not least: Klarna. Besonders durch die Zahlung auf Rechnung ist Klarna besonders bekannt und beliebt geworden. Auf Wunsch kann die fällige Rechnung hier auch auf Raten gezahlt werden. Ebenfalls sind Pausen in der Zahlung möglich. Als Händler hat man bei Klarna ebenfalls Zahlungsgarantie und der Käufer erhält Käuferschutz. Demnach eine Win-Win Situation. Außerdem ist Klarna äußerst nutzerfreundlich. 

Fazit 

All diese Bezahlsysteme sind in Deutschland weit verbreitet. Es macht jedoch Sinn, sich Gedanken darüberzumachen, welche Zahlsysteme sowohl für die Kunden, als auch für euch als Händler am  plausibelsten sind. Generell gilt jedoch, dass nicht lediglich eine Zahlungsmethode reicht – da die meisten Kunden eine Vielzahl an Bezahlsystemen erwarten. 

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