Es ist kein Geheimnis, dass die Food-Startup Welle Deutschland bereits vor einiger Zeit erreicht hat. Spätestens mit den Konsequenzen der Corona-Pandemie, haben sich Food-Tech-Companies auf dem Markt, wie Sand am Meer, angesammelt. Um konstant einen aktuellen Blick auf die Lage und innovative Geschäftsideen zu behalten, recherchieren wir bei Gründerfreunde stetig, um die spannendsten Geschäftsideen für euch festzuhalten.  Diese Woche findet ihr sowohl junge Unternehmen, als auch alte Hasen in der Food-Tech Branche der deutschen Startup-Szene. 

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Founder summit 27&28August

5 revolutionäre Food-Tech Startups in Deutschland

Orderbird

Gründer: Jakob Schreyer

HQ: Berlin, Deutschland

Gründungsjahr: 2011

Funding: 36 Millionen $

Der erste Kandidat in unserer Ausarbeitung ist Orderbird. Ein alter Hase unter den Startups der Food-Tech Branche. Das mittlerweile etablierte iPad-Kassensystem von Orderbird bietet ein komplettes mPOS-System für Bars, Restaurants, Cafés und andere Unternehmen in der Systemgastronomie. Darüber hinaus werden Lösungen für die Rechnungsstellung, Auftragsannahme, Rechnungsnachverfolgung, digitale und mobile Bestellungen, Datenanalyse in Echtzeit, bargeldlose Zahlungsannahme, Reporting,  Buchhaltung und vieles mehr angeboten. Nutzer*innen können den Orderbird-Kartenleser für Zahlungen mit Maestro- und Kreditkarten sowie für kontaktlose Zahlungen mit NFC nutzen. Eine innovative Lösung, die das bargeldlose Zahlen in der Gastronomie-Branche Deutschlands bedeutend revolutioniert hat. Das Unternehmen wurde 2011 in Berlin von Jakob Schreyer gegründet und hat bisher Investitionen über 36 Millionen US-Dollar erhalten. 

Vytal

Gründer: Fabian Barthel, Sven Witthöft & Tim Breker

HQ: Köln, Deutschland 

Gründungsjahr: 2019

Funding: 2 Millionen $

Nummer zwei auf unserer Liste ist ein vergleichsweise junges Startup in der Branche. Die auf einer App basierenden Plattform VYTAL, ist darauf spezialisiert, intelligente Verpackungslösungen anzubieten. Das ganze funktioniert so: Nutzer*innen erwerben eine Mitgliedschaft in den Partner-Restaurants und können eine Mahlzeit mit den wiederverwendbaren Schalen bestellen oder aber eine Schale ausleihen, die sie dann in den Partner-Restaurants zurückgeben können. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal dieses Startups ist, dass die Schüsseln zu 100 % auslaufsicher, BPA-frei und mikrowellengeeignet sind. Eine einfache Ausleihmöglichkeit ohne Pfandgebühren soll ebenfalls geboten sein. Die App des Startups ist sowohl im Apple App Store für iOS-Geräte, als auch im Google Play-Store für Android-Geräte zum Download verfügbar. Vytal wurde 2019 von dem Gründungsteam Fabian Barthel, Sven Witthöft und Tim Breker gegründet und hat seinen Hauptsitz in Köln. 

Foodguide

Gründer: Malte Steiert & Finn Fahrenkrug

HQ: Hamburg, Deutschland

Gründungsjahr: 2015

Funding: 523 Tausend $

Nummer drei in der Runde ist ebenfalls eine mobile App. Das Food-Tech Startup Foodguide ist eine mobile Anwendung, mit der Nutzer*innen Restaurants und Gerichte entdecken können. Die App empfiehlt den Nutzer*innen die gewünschten Gerichte und die Einkehr-Möglichkeiten in der Nähe. Darüber hinaus können ebenfalls Restaurants, Cafés und Bars in anderen Städten empfohlen werden. Foodguide ermöglicht es seinen Nutzer*innen, Gerichte hochzuladen, zu kommentieren und außerdem zu bewerten. Außerdem können Freunde und Persönlichkeiten abonniert werden, um neue spannende Essensorte und kulinarische Wunderwerke in der jeweiligen Stadt zu entdecken. Die App ist sowohl für iOS-, als auch für Android-Nutzer*innen verfügbar.

Smunch

Gründer: Shivram Ayyagari & Oliver Hüfner

HQ: Berlin, Deutschland

Gründungsjahr: 2001

Funding: 21 Millionen $

Smunch ist ein alteingesessenes Unternehmen in der vorliegenden Recherche. Auch wenn das Unternehmens-Alter die Altersgrenze eines Startups übersteigt, ist es trotzdem für die Food-Tech Startup Entwicklung Deutschlands von essentieller Bedeutung gewesen. Besonders im Bereich von Corporate-Meal-Events. Das Online-Unternehmen stellt Menü-Pläne für Unternehmen zusammen und liefert diese aus. Das heißt im Klartext: Smunch bietet einen Kantinen- und Büro-Catering-Service für gesundes Mittagessen in Unternehmen. Zu den Besonderheiten von Smunch gehört außerdem ein flexibler Ernährungsplan, der jeden Tag Gerichte aus verschiedenen Restaurants direkt ins Büro liefert, je nach Geschmack und Vorlieben der Mitarbeiter*innen. Außerdem ermöglicht es Unternehmen, den Bedarf an Lebensmitteln und Snacks für ihre Mitarbeiter zu verwalten. Zu den Kunden von Smunch gehören HubSpot, treatwell und viele mehr.

Eatclever

Gründer: Marco Langhoff, Robin Himmels & Mohamed Chahin

HQ: Hamburg, Deutschland

Gründungsjahr: 2013

Funding: 288 Tausend $

Auch Eatclever ist eines der bereits etablierten Startups. Das Unternehmen ist ein internetbasiertes Restaurant mit Hauptsitz in Hamburg. Eatclever gibt an, frisch zubereitete Mahlzeiten in Kooperation mit Diätexperten herzustellen. Ein Angebot, das gerade für Unternehmer*innen mit einem strengen Zeitplan und einer gesunden Ernährungs-Routine attraktiv sein könnte. Das Produkt soll fettarm sein und einen hohen Proteingehalt besitzen. Auch der Preis ist attraktiv: Jede Mahlzeit soll zwischen 4 und 9 Euro liegen. Die Küchen des Unternehmens sind in diversen Städten Deutschlands angesiedelt. Darunter fallen Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Mainz, Hannover, Wiesbaden, München und Lüneburg. Bisher hat Eatclever Investitionen über 288 Tausend US-Dollar erhalten und gehört zu den bekanntesten Food-Tech Startups in Deutschland.  

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