Immer mehr Kunden haben Interesse an einem Anlageansatz, der darauf abzielt, messbare soziale und ökologische Veränderungen zu fördern und gleichzeitig finanzielle Renditen zu erzielen. Bei ‚4-your-biz’ ist es uns ein Anliegen nachhaltiges, sozialverträgliches Investieren stärker in den Fokus institutioneller Kunden wie Pensionskassen, Versicherungen, Abfertigungskassen, Banken, aber auch Stiftungen und Unternehmen zu rücken.

Wir reden aber nicht nur über Impact Investing – wir tun es auch. Nach unserer Beteiligung am zukunftsträchtigen Start-up ‚Nepos‘ geht es nun daran, das Unternehmen und sein Produkt in Österreich zu etablieren. Das konkrete Beispiel zum abstrakten Begriff ‚Impact Investing‘ zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt und warum es absolut Sinn macht, sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven zu nähern.

Impact Investing in Reinkultur

Während bisher Beratung und Fondsvermittlung im Fokus des 4-your-biz Geschäftsmodells standen, eröffnen wir uns und institutionellen Investoren nun eine neue Möglichkeit des Impact Investing. Neben der ‚klassischen Variante‘ über offene oder geschlossene Fonds in das Thema ESG zu investieren bieten wir jetzt auch Beteiligungsmodelle für das absolut innovative Produkt ‚Nepos‘, das die Lebensqualität einer ganzen Generation verbessern kann.

Impact Investing, vor allem im sozialen Bereich, liegt uns am Herzen – da ist es nur eine logische Konsequenz, uns diesem Bereich von allen Seiten zu widmen. Wir haben uns daher entschieden, diesem chancenreichen Thema nicht
nur Finanzierungs- bzw. Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen, sondern freuen uns sehr darauf, uns in Österreich auch um Vertrieb und Kooperationen zu kümmern.

Nepos – das Tablet für die Generation 65+

Nepos bringt das Tablet für die Generation 65+ auf den Markt. Allein in Deutschland gibt es rund 16 Millionen Menschen, die die Vielfalt der aktuell verfügbaren Geräte und Benutzeroberflächen nicht mehr bewältigen können. In Österreich kommen noch 1,5 bis 2 Millionen Menschen hinzu.

Doch wer sich in der digitalen Welt nicht zurechtfindet wird zunehmend isoliert und unsichtbar – eine Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben wird immer schwieriger. Egal, ob es sich um Behördenwege oder Einkauf, Ticketbestellung oder Reiseplanung, Bankgeschäfte oder schlichtweg um Kommunikation und den Austausch von Fotos handelt. Immer mehr Tätigkeiten des täglichen Lebens sind ohne Computer-, Tablet- oder Smartphone-Zugang kaum mehr möglich.

Soziale Teilhabe ist Alzheimerprophylaxe

Das Alter birgt für viele Menschen eingeschränkte Mobilität. Gleichzeitig verschwinden jedoch die nächste
Bankfiliale und der Greißler um’s Eck – das ‚Netz‘ der generationenübergreifenden Großfamilie ist angesichts der zunehmenden Verstädterung ohnedies schon lange nur mehr verklärte Nostalgie.

Für den alltäglichen Austausch, den kurzen Tratsch, gibt es immer weniger Gelegenheiten und die zunehmende Isolation führt in die stille Einsamkeit. Doch wer sich mit seiner Umwelt nicht mehr austauscht, verliert nicht nur soziale Kontakte, sondern auch kognitive Kompetenzen.

Nepos: einfaches Tablet – hochkomplexe Technologie

Nepos – ein Seniorentablet: Was ziemlich banal klingt, ist in Wahrheit hochkomplex. Die Vielfalt aktuell am Markt verfügbarer Kommunikationsgeräte und Benutzeroberflächen ist immens hoch – jede Anwendung, jede Internetseite funktioniert zudem anders. Ältere Menschen sind von dieser Komplexität schlichtweg überfordert. Wer jedoch mehrmals an vermeintlich einfachen Dingen wie Online-Einkauf, einem kurzen Mailverkehr oder einer Banküberweisung scheitert, wird frustriert und fühlt sich hilflos.

Die Abhängigkeit wächst und die nachfolgende Generation, die den ‚Älteren‘ immer wieder die gleichen Schritte erklären muss, gibt irgendwann auf. So werden Schritt für Schritt Aufgaben ‚abgenommen‘, anstatt die Senioren weiter in ihrer Selbständigkeit zu unterstützen und zu fördern. Der Teufelskreis, der die ‚Jungen‘ stresst und die ‚Älteren‘ noch hilfloser und unfreier macht, beginnt sich zu schließen.

Wer jedoch ‚digital kompetent‘ ist, kann am sozialen Leben weiter teilnehmen – und sei es in manchen Fällen auch nur virtuell. Und genau da setzt Nepos an.

Einerseits standen bei der Entwicklung des Tablets Kommunikationstools wie Skype, Mail, Facebook und Co im Fokus, andererseits hilft das Gerät durch leichte Menüführung und einfache Bedienbarkeit viele Alltagstätigkeiten, die zunehmend nur noch online erledigt werden können, zu bewältigen.

Die Gründer von Nepos wollten nicht länger zusehen, wie eigene Familienangehörige an der Technik und damit an der zumindest virtuellen Teilnahme am sozialen Leben scheitern. Aus der Not heraus, es fand sich weder ein App noch ein passendes Gerät, das seniorenadäquaten Bedürfnissen entsprochen hätte, wurde Nepos gegründet.

Nepos: die einfachste Bedieneroberfläche der Welt

Die Grundidee von Nepos ist kurz erklärt: Es geht darum, die einfachste Bedieneroberfläche der Welt zu kreieren. Seit der Ideenfindung bis heute sind etwa drei Jahre vergangen. Mittlerweile arbeiten 20 Experten an dem Produkt, die bereits in der Entwicklungsphase intensiv mit der Zielgruppe kooperierten und das Tablet laufend live testeten und an seniorengerechte Bedürfnisse anpassten.

Die Menülogik von Nepos ist simpel: klar und stringent gestaltet ist jede Funktion über einen selbsterklärenden, immer einheitlichen Weg bedienbar. Egal, ob man im Internet unterwegs ist, E-Mails schreibt, Online-Einkäufe nach Hause bestellt, eine Galerie online besucht, Kochrezepte sucht, ein Buch liest oder sich vorlesen lässt, Fotos verwaltet oder mit der Familie videotelefoniert. Die universelle Bedieneroberfläche von Nepos ermöglicht einfache und immer wiederkehrende Interaktionswege. Dass das Gerät handlich und bezüglich Datensicherheit auf dem letzten Stand ist, versteht sich von selbst.

Nepos hat uns überzeugt! Hier wird ein konkretes Problem gelöst anstatt ein zusätzliches Bedürfnis ‚erfunden‘. Die praktikable Lösung via Nepos ist verständlich und jeder, der ältere Menschen in seinem Freundes- und Familienkreis hat, versteht den Nutzen, den Nepos bringt, intuitiv und aus eigener Erfahrung.

Und Nepos überzeugt nicht nur uns! Jede Industrie und jeder Dienstleister, den oder die wir angesprochen haben, erkennt die Zweckmäßigkeit des vermeintlich simplen Produkts. Nepos bietet eine geniale Möglichkeit die ‚best ager‘ – die zudem eine durchaus lohnende Zielgruppe sind – einfach und klar anzusprechen.

Wer es schafft, sein Produkt ‚seniorenadäquat‘ zu präsentieren kann sich einer dankbaren Kundschaft sicher sein. Und wer sich ganz sicher sein will, dass er seine potentiellen Kunden erreicht, lässt nicht nur sein Angebot auf Nepos mittel einfacher Logik präsentieren, sondern stattet seine Zielgruppe gleich direkt mit dem Tablet aus. Ein ‚give away‘, das sich zweifelsfrei bald bezahlt machen wird!

Nepos ist Impact Investing in Reinkultur! Primär beteiligen sich Investoren an einem zukunftsträchtigen Thema und können eine entsprechend hohe Rendite erwarten. Gleichzeitig tragen Investoren mit ihrem Engagement dazu bei, die Lebensqualität einer ganzen Generation zu verbessern und können ganz nebenbei ihr Angebot altersadäquat und verständlich präsentieren. Voilá, besser geht’s nicht!

Nepos
Über die Autorin:

Die promovierte Wirtschafterin Susanne Lederer-Pabst sieht sich als ’soziale Unternehmerin’, die mit ihrem Engagement zum Wohle der Gesellschaft beitragen möchte. Ihr beruflicher Weg führte die ausgebildete Finanzanalystin und gerichtlich beeidete Sachverständige für den Bank- und Börsebereich nach dem Studium in den Finanzbereich, zunächst ins Fonds- und Portfoliomanagement einer großen Bank. 2010 gründete sie ’4-your-biz’ und ist seither aus innerster Überzeugung mit ihrem Team bemüht‚ ’Impact Investing ’stärker in den Investmentfokus institutioneller Investoren zu rücken, um Finanzierung der großen Herausforderungen zu ermöglichen, denen die heutige Gesellschaft gegenüber steht. Es geht ihr darum, „die Finanzintermediäre mit Bewusstheit zu erfüllen, um die Gesellschaft sinnhaft weiter zu entwickeln – das ist der einzige gangbare Weg.“