Die WHO erklärte die weltweite Ausbreitung von COVID-19 bzw. des Corona Viruses am 11.03.2020 zu einer Pandemie. Eine Pandemie beschreibt nach Wikipedia die “länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Infektionskrankheit beim Menschen”. Zur Veranschaulichung: Die altbekannte Influenza gilt ebenfalls als Pandemie.

Derzeit scheint unklar, wieviele Menschen sich insgesamt mit dem Corona Virus infizieren werden. Schätzungen zufolge wird es rund 70 Prozent der deutschen Bevölkerung erwischen, über welchen Zeitraum dies geschieht, ist jedoch nicht definiert. Damit wir gemeinsam die 30 Prozent maximieren und sicherstellen, dass du und deine Mitmenschen sich nicht anstecken, haben wir hier die wichtigsten Facts zur Übertragung des COVID-19 zusammengestellt.

Key Facts: Die Übertragungswege des Corona Viruses

Als Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion bekannt. Hierbei werden die Krankheitserreger über feinste Speichel- oder Schleimtröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen übertragen. Weiterführend stehen die Schmierinfektion sowie eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen im Bereich des Möglichen.

Ausgeschlossen wird diesbezüglich eine Schmierinfektion durch kontaminierte Oberflächen. Stuhlproben infizierter Patienten ergaben, dass die Viren nicht vermehrungsfähig sind.

Eine vertikale Übertragung von einer infizierten Mutter auf ihr Kind ist unklar. Bei bisher untersuchten Neugeborenen von COVID-positiven Müttern konnte nicht geklärt werden, ob die Übertragung während Schwangerschaft, Geburt oder danach erfolgte.

Besser vermeiden: Händeschütteln ist während Corona-Krise tabu.

Step-by-Step coronafrei

Die genannten möglichen Übertragungswege lassen sich im Alltag mit geringem Aufwand minimieren. Zunächst ist es wichtig, auf das Händeschütteln zu verzichten und allgemein Distanz zu anderen zu wahren (mind. 1 bis 2 Meter Abstand). Des Weiteren wird empfohlen, sich so wenig wie möglich ins Gesicht zu fassen, um mögliche Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.

Und soll man in der Öffentlichkeit eine Maske tragen? Nun, das RKI hält dies für sinnvoll, wenn man selbst mit COVID-19 infiziert ist (Fremdschutz). Ob man sich mit einer Maske vor einer Übertragung schützt, ist unklar.

Stattdessen wird ausdrücklich empfohlen, sich an die Hust- und Niesregeln zu halten, sowie die Hände gründlich zu waschen. 

Hust- und Niesregeln

  1. Vermeide, Speichel oder Nasensekret in die Umgebung zu sprühen!
  2. Nicht die Hand vor den Mund! Stattdessen in ein Taschentuch niesen oder husten und anschließend in einen Mülleimer mit Deckel entsorgen. Solltest du so schnell keins zur Hand haben, ist die Armbeuge eine angemessene Alternative.
  3. Abstand halten! Mindestens einen Meter zwischen dir und deine Mitmenschen zu bringen und dich wegzudrehen, kann Wunder wirken.
  4. Nach dem Niesen, Naseputzen oder Husten gründlich die Hände waschen!

Hände waschen will gelernt sein

  1. Hände unter fließendes Wasser halten
  2. Gründlich die Hände einseifen – nicht vergessen: Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume, Daumen, Fingernägel! Übrigens gelten Flüssigseifen hygienischer als feste Seifen.
  3. Seife gründlich für 20 bis 30 Sekunden einreiben.
  4. Abspülen. In öffentlichen Toiletten den Wasserhahn mit einem Tuch oder dem Ellbogen schließen.
  5. Abtrocknen.

Dabei ist es wichtig, die Hände oft zu waschen. Der Infektionsschutz schreibt vor:

Immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall

Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika

Immer vor und nach…

  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeitet haben
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden

Was können wir Bürgerinnen und Bürger noch tun?

  • Sich auf seriösen Quellen über die Situation informieren
  • Vorgaben der Behörden befolgen
  • Keine zweifelhaften Social-Media-Informationen verbreiten (oder glauben)
  • Bei Atemwegssymptomen zu Hause bleiben

Und vor allem: Keine Hysterie verbreiten! Wie die Startup-Szene der aktuellen Corona-Krise begegnet und wie Gründer mit der Situation umgehen können, erfährst du hier.

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