Ein Gastbeitrag von Nils Roßmeisl, Country Manager bei Drivy Deutschland und Experte für Digitalisierung und nachhaltige Mobilität.

Nachhaltiges und effizientes Wirtschaften ist insbesondere für Gründer und junge Unternehmen ein großes Thema. Und das häufig aus zwei Gründen: Zum einen möchten Selbstständige jeden verfügbaren Euro sinnvoll in ihr Unternehmen investieren. Ein Auto zu kaufen, lohnt da oft nicht, aber ab und zu wäre es schon praktisch, eines zu haben. Zum anderen geht es den meisten Gründern mit ihrem eigenen Konzept und ihrer Vision genau darum: Ein innovatives Produkt oder eine Dienstleistung auf den Markt zu bringen, die unser Leben und unsere Welt ein Stück besser macht.

Genau das war auch die Motivation für die Gründung von Drivy, der inzwischen größten Carsharing-Plattform in Europa. Paulin Dementhon, CEO und Gründer von Drivy, ärgerte sich in seiner Heimatstadt Marseille darüber, dass die Straßen in der Stadt von parkenden Autos verstopft werden und die Autos, die unterwegs sind, keinen Parkplatz finden. Er hatte den Eindruck, dass PKWs offenbar sehr ineffizient genutzt werden und die meisten Menschen ein Auto nicht den ganzen Tag benötigen, sondern nur in einem sehr begrenzten Zeitfenster. Und tatsächlich konnten Studien inzwischen belegen, dass jedes Auto in Europa durchschnittlich 23 Stunden am Tag steht und nur eine Stunde am Tag wirklich gebraucht wird. Und dafür gibt jeder Europäer, der ein eigenes Auto besitzt, jedes Jahr im Schnitt 6.500 Euro aus. Denn so viel kostet die Haltung eines Fahrzeugs.

Drivy

Durch seine Nachbarn, die sich mit Hilfe einer Excel-Tabelle ein Auto teilten, kam Paulin die Idee für Drivy: Eine Carsharing-Plattform, die Menschen die Möglichkeit gibt, ein vorhandenes Auto miteinander zu teilen. Wer sein Auto zur nachhaltigeren Nutzung anbieten und damit die Haltungskosten durch mehrere Menschen teilen möchte, stellt es auf der Plattform ein. Damit steht anderen Menschen ein Auto aus der Nachbarschaft zur Verfügung, wenn sie es brauchen, und sie müssen kein eigenes Auto kaufen. Paulins Vision ist es, durch Carsharing die Anzahl an Fahrzeugen zu verringern und den Städten so mehr Raum zurückzugeben.

Das Konzept ging auf, zahlreiche Menschen folgten Paulin – ob als Partner, Mitarbeiter oder aktiver Teil der Carsharing-Community – und die Erfolgsstory des Startups, die 2010 in Marseille begann und inzwischen in ganz Frankreich, Deutschland, Spanien, Österreich, Belgien und Großbritannien fortgesetzt wurde, nimmt kein Ende. Insgesamt 47 Millionen Euro Funding konnte Paulin bisher akquirieren und feierte vor wenigen Wochen mit inzwischen 120 Mitarbeitern den 2-millionsten Nutzer bei Drivy, nachdem unsere Plattform innerhalb von nur 6 Monaten exorbitant um 33 Prozent gewachsen war.

Natürlich hat sich Drivy seit seinem ersten Jahr stark weiterentwickelt und mit zunehmendem Wachstum vor allem die Nutzungsabläufe immer weiter digitalisiert. Vermieter und Mieter können den gesamten Buchungsprozess inzwischen innerhalb der App abwickeln. Sogar das Öffnen des Fahrzeugs funktioniert mit Drivy Open über das Smartphone. Das macht das Fahrerlebnis und die Vermietung für alle Seiten noch flexibler.

Auch für Gründer, kleine Unternehmen und Freelancer ist Carsharing eine gute Möglichkeit, kostengünstig und flexibel mobil zu sein und für jede Gelegenheit das passende Fahrzeug zu wählen: den Transporter für den Einzug ins neue Büro und dafür lieber mit dem schicken Cityflitzer zum Akquisetermin. Allein in Deutschland stehen derzeit mehr als 6.000 Autos von privaten und gewerblichen Anbietern zur Verfügung, die jetzt auch schon ab 4 Stunden gemietet werden können.

Wer als Gründer und Selbstständiger nach einem kleinen und unkomplizierten Nebenverdienst sucht, kann sein Auto bei Drivy einstellen, es für sich arbeiten lassen und ganz nebenbei mit gutem Beispiel vorangehen. Mit der Drivy-Open-Technologie kostet das nicht viel Zeit: man arbeitet in aller Seelenruhe weiter am eigenen Businessplan oder stößt mit den Kollegen auf die ersten Erfolge an, während das eigene Auto unterwegs ist und Geld verdient.

Dass sich das lohnt, hat eine Umfrage unter 500 unserer Fahrzeuganbietern auf Drivy in diesem Jahr gezeigt: Für 80 Prozent der Autobesitzer ist der Nebenverdienst die Hauptmotivation für das Carsharing mit Drivy. Dass das so gut funktioniert, liegt vermutlich auch daran, dass 97 Prozent der Vermieter sich von Drivy gut abgesichert und betreut fühlen und die Plattform als vertrauenswürdig bewerten. Deshalb sind sie mit dem Carsharingkonzept so zufrieden, dass sie es anderen Autobesitzern weiterempfehlen würden. Ein großes Kompliment, dass uns zeigt, dass wir mit Drivy auf dem richtigen Weg sind. Versicherungsschutz, Sicherheit auf der Plattform und guter Kundenservice sind alles Punkte, die bei uns absolute Priorität haben. Nur mit zufriedenen Nutzern können wir unser Ziel erreichen, Autofahrern eine gute Alternative zum Autokauf zu bieten, damit insgesamt weniger Fahrzeuge auf den Straßen effizienter und nachhaltiger genutzt werden. Trotzdem arbeiten wir immer daran, besser zu werden und innovativ zu bleiben.

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