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Seit einiger Zeit scheinen sich die verschiedensten Anbieter zu überschlagen: Online-Workshops zum Marketing, Instagram-Coachings zum Unternehmer-Mindset, lokale Start-Up Nights zum Networking. Da kann man sich schon mal die Frage stellen: Bringt all das überhaupt etwas? Was nutzen all diese Weiterbildungsmaßnahmen wirklich? Wir erklären, auf welche Events sich ein Gründer durchaus einlassen sollte und welche er getrost ausfallen lassen darf.

Wozu sollen Seminare, Coachings und Co. für Gründer gut sein?

Wer ein Unternehmen aufbaut, hat ja eigentlich genug zu tun: Ein Marken-Image kreieren, Produkte und Dienstleistungen verbessern, den Markt analysieren und Mitarbeiter einstellen beispielsweise. Jeder einzelne dieser Punkte allein könnte bereits ein Vollzeitjob sein. Die meisten Gründer müssen all diese und weitere Aufgaben auf einmal stemmen, zumindest zeitweise. Da scheint der Gedanke naheliegend, dass jede Form von Ablenkung, die nicht direkt dem Unternehmenserfolg dient, reine Zeitverschwendung ist. Aber dem muss man ganz klar widersprechen: Wenige Dinge sind so wichtig für Unternehmer im Allgemeinen und für Gründer im Besonderen wie der Austausch untereinander und das stetige Gewinnen neuer Erkenntnisse. Wer so viel in und an einem Unternehmen arbeitet wie ein Gründer, wird sonst schnell betriebslind. Das heißt, er verliert die Fähigkeit, wie ein Außenstehender auf das eigene Werk zu blicken und es kritisch zu hinterfragen. Das ist fatal: Denn der Markt ist eine einzige große Beurteilung von außen. Je länger die Betriebsblindheit anhält, desto weiter wird sich der Gründer von seiner Geschäftsidee entfernen und letzten Endes sehr sicher scheitern. Um das zu verhindern, muss er sich stetig neue Eindrücke verschaffen – und zwar aus allen Geschäftsbereichen. Das ist heute nicht mehr schwer, denn das Angebot ist nahezu endlos.  

Welche Events gibt es?

Wie bereits angedeutet, ist die Palette sehr breit: Von kurzen, wenige Minuten dauernden Vorträgen und Präsentationen bis hin zu mehrwöchigen Kursen wird angehenden Unternehmern alles angeboten. Dabei gibt es sowohl kostenlose oder sehr günstige Gelegenheiten als auch unglaublich teure Angebote. Der Kostenfaktor allein ist allerdings nicht ausschlaggebend, ob ein Seminar oder Workshop einen Mehrwert bietet. Stattdessen sind besonders zwei Punkte entscheidend: Der Inhalt und der Veranstalter. Alleine aus diesen beiden Faktoren kann man sich erschließen, ob der Besuch eines Events vielversprechend ist oder eher enttäuschend verlaufen dürfte.

Was lohnt sich, was lohnt sich nicht?

Das lässt sich relativ leicht bestimmen, obwohl es natürlich vom Einzelfall abhängt. Grundsätzlich sollte sich jeder Gründer zu jedem Event die folgenden drei Fragen stellen, bevor er eine Entscheidung trifft:

  • Brauche ich das?
  • Kann ich mir das finanziell leisten?
  • Kann ich mir das zeitlich leisten?

Erst, wenn alle drei Fragen mit einem klaren „Ja“ beantwortet sind, kann man sich weiterführende Gedanken machen. Diese könnten lauten:

  • Bin ich der richtige Teilnehmer oder ist ein Mitarbeiter/Mitgründer besser geeignet?
  • Profitiere nur ich selbst oder das ganze Unternehmen?
  • Welchen Mehrwert bietet das Event konkret?
  • Welche Alternativen gibt es, diesen Mehrwert zu erlangen?

Eine letzte Frage, deren Wichtigkeit aber keinesfalls unterschätzt werden darf, ist letztendlich:

  • Wer ist der Anbieter des Events?

Denn egal wie gut ein Seminar/Workshop/Coaching auch klingen mag, die Qualität steht und fällt mit dem Anbieter. Deshalb sollten Gründer und Unternehmer besonders stark darauf achten, sich für Events von namhaften Veranstaltern und renommierten Speakern zu entscheiden.

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Events, bei denen man nichts falsch machen kann

Es gibt sie zwar nur selten, aber es gibt sie: Veranstaltungen von erfahrenen und renommierten Anbietern, die echten Mehrwert besitzen und obendrein kostenlos sind. Ein Beispiel dafür sind die Initiativen von lexRocket: Die lexRocket Super StartUp Adventure Camps und die  lexRocket Startup of the Season. Beides sind Gelegenheiten für Gründer, kostenlos neue Netzwerke aufzubauen, Erfahrungen auszutauschen und von erfahrenen Unternehmern sowie Führungspersonen zu lernen. Solche kostenlosen Formate mit echtem Mehrwert sind, wie gesagt, selten und hin und wieder wie mit Zugangsbeschränkungen verknüpft: Um teilnehmen zu können, müssen sich Gründer in einem Wettbewerb beweisen. Aber der Aufwand lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Die Super StartUp Adventure Camps bieten ihren Teilnehmern:

  • Individuelle und Gruppen-Coachings
  • Erfahrene Mentoren vieler Fachrichtungen
  • Gemeinsame Work-Sessions, um vom Know-How der anderen Teilnehmer zu profitieren
  • Einzigartige Freizeit-Erlebnisse durch zahlreiche Touren, Ausflüge und Events mit anderen Gründern

Es finden hier Unternehmer ganz verschiedener Branchen zusammen.

Das lexRocket StartUp of the Season – oder kurz SoS – verfolgt einen anderen Weg: Hier können sich verschiedenste Gründerteams bewerben und wer gewinnt, bekommt ein dreimonatiges Rundum-Coaching, das auf den eigenen Betrieb zugeschnitten wird. Dabei wird zunächst die Firma analysiert, um Potentiale zu identifizieren, die dann durch die Coaching-Programme ausgeschöpft werden sollen. Auch das SoS-Programm ist für das Start-Up vollkommen kostenlos. Wer sich für tiefere Einblicke in die StartUp-Camps interessiert oder wissen will, wie genau ein SoS-Coaching abläuft, findet auf dem YouTube-Kanal von lexRocket viel Videomaterial zu vergangenen Events. Außerdem kann man sich die Success-Stories der bisherigen Teilnehmer durchlesen. 

Natürlich gibt es noch unzählige weitere sinnvolle Weiterbildungsmöglichkeiten für Unternehmen und Gründer. Die meisten kosten allerdings nicht wenig Geld und manche sind dann dennoch unseriös. Deshalb ist es wichtig, sich auf der Suche nach sinnstiftenden Veranstaltungen an einige Grundregeln zu halten:

Wie erkennt man ein seriöses Event?

Ein erster Anhaltspunkt ist immer die Beschreibung der Veranstaltung und deren Zielsetzung: Versprechen wie „Zum Superunternehmer in einer Stunde!“ oder „Umsatz sofort verdoppeln“ sollten jeden direkt abschrecken. Stattdessen sollte man auf inhaltliche Aspekte achten und darauf, dass die angesetzte Dauer des Events mit den angestrebten Zielen zusammenpasst. Grundlagen des Marketings lassen sich beispielsweise an einem Tag vermitteln, während dies bei umfassenden Kenntnissen über Unternehmenskommunikation mehrere Tage bis Wochen in Anspruch nehmen dürfte. Hier gilt: Je umfassender das versprochene Wissen ist, desto länger darf ein Seminar dauern. Mit dieser Faustregel kann man einige sogenannte Network-Events schnell entzaubern: „Immobilientipps von Branchen-Profis“ mag sehr gut klingen. Die Liste der Redner mit acht bekannten Namen auch, aber bei einer Gesamtdauer von acht Stunden sollte man stutzig werden. So hat jeder Redner nur eine knappe Stunde Redezeit und wird kaum Gelegenheit haben, viele Details zu erzählen oder in die Tiefe zu gehen. Hier wird kaum Wissen verbreitet, der Mehrwert ist oft fraglich.

Manchmal muss man Perlen auch im Dreck suchen

Letzten Endes muss jeder Gründer selbst entscheiden, welche Events für ihn sinnvoll sind und somit infrage kommen und welche nicht. Hier spielen die eigenen Ziele die wichtigste Rolle. Es kann daher sinnvoll sein, bewusst ein wenig vielversprechendes Event zu besuchen, um dort Personen treffen zu können, die wichtige Kontakte für einen persönlich sind. Um beim obigen Beispiel, dem Event „Immobilientipps von Branchen-Profis“, zu bleiben: Wer in dieser Branche tätig ist, kann ein solches Event nutzen, um mit Hilfe von Elevator-Pitches in kurzer Zeit mehrere wichtige Ansprechpartner zu kontaktieren. Man sollte sich allerdings darauf einstellen, dass man nicht der einzige Teilnehmer sein wird, der genau diesen Plan verfolgt. Daher ist es dann besonders wichtig, aus der Masse herauszustechen.

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