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Viele Menschen glauben, dass die größte Herausforderung für Unternehmen das Auftreiben von Kapital ist. Dem möchte ich nicht widersprechen, denn ohne Kapital kann ein Unternehmen nicht überleben. Jedoch ist dies nicht die einzige und größte Herausforderung, der sich Startups stellen müssen. Einige der größten (und auch fatalsten) Herausforderungen, sind Ablenkung und fehlende Konzentration. So scheitern rund 44 Prozent der neuen Startups bereits nach nur drei Jahren. Das A und O, um ein Startup nach vorn zu bringen, ist determinierter Fokus. Das Ziel muss im Auge behalten werden, sowohl kurz- als auch langfristig. Wir haben fünf Tipps, die euch dabei helfen sollen, euren Fokus zu optimieren.

How to focus 

  • Wo ist der Mehrwert für das Startup? 
  • Zeit sinnvoll einteilen 
  • To-Do Listen/feste Ziele setzen 
  • Jeden Tag Dein Unternehmen 
  • Connectivity und Networking 

Wo ist der Mehrwert für das Startup? 

Auch wenn das Kapital nicht der einzige Hintergedanke hinter einem Unternehmen sein sollte, ist es dennoch ungemein wichtig und das nicht lediglich aus dem Grund, dass jede*r Arbeitnehmer*in bezahlt werden muss – Denn: Wenn das Kapital ausbleibt, hält sich leider auch oft die Motivation des Teams in Grenzen. Fragt euch also bei jeder Entscheidung: Wo ist der Mehrwert für unser Startup? Ist unsere Strategie sinnvoll, oder sollte sie eventuell angepasst werden? Hat man den Mehrwert für das Startup im Hinterkopf, folgen Motivation und Fokus automatisch. 

Die Zeit sinnvoll einteilen

„Zeit ist Geld.“ Das hört man immer wieder. Dementsprechend ist die eigene Zeit, das wertvollste, was man als Arbeiter*in zu geben hat. Optimiert eure Aufgaben so, dass Zeit dort eingespart werden kann, wo es sinnvoll ist, um eure Effizienz zu steigern. Wie kommt man am besten von Punkt A zu Punkt B? Welche Aufgabe sollte zuerst erledigt werden? Wo lohnt es sich Prioritäten zu setzen? Tools wie Asana und Slack können dabei ungemein helfen. Außerdem kann es helfen fokussiert zu bleiben, wenn man Aufgaben, welche einen ähnlichen Arbeitsaufwand haben, direkt nacheinander erledigt, um kompliziertes Umdenken zu umgehen. Wenn es der eigene Zeitrahmen nicht erlaubt, ist es ebenfalls sinnvoll Aufgaben an Teammitglieder abzugeben, die eventuell einen geeigneteren Zeitrahmen für die Aufgabe haben. Prioritäten setzen zahlt sich aus, denn: Ein Tag hat nun mal eine begrenzte Anzahl an Stunden und kann nicht verlängert werden. 

To-Do Listen schreiben und Ziele setzen 

Wie soeben erwähnt, ist es eher kontraproduktiv sich zu viel aufzuhalsen, da ab einem gewissen Punkt nicht nur Zeit und Kraft fehlen, sondern ebenfalls der Überblick verloren gehen kann. Plant Flexibilität mit ein und schreibt euch effiziente To-Do Listen, mit dem Fokus auf die relevantesten Aufgaben. Wenn die wichtigsten Aufgaben zuerst erledigt werden mindert sich der Druck und es fällt leichter, sich fokussiert allen Aufgaben zu widmen. Jeder Arbeitstag sollte ein bestimmtes Ziel vor Augen haben, das nicht nur im Wunschdenken, sondern auch in der Realität erreicht werden kann. Ein weitere Hilfe ist es, am Ende eines jeden Arbeitstages eine neue Liste zu schreiben, die den kommenden Tag vorausschauend strukturiert, damit man am nächsten Morgen nicht von den anstehenden Aufgaben erschlagen wird und fokussiert bleiben kann. Das Ziel vor Augen. 

Jeder Tag ist relevant für das Unternehmen

Dies ist ein Tipp, der unter Gründern besonders bekannt ist. Startet man ein Unternehmen, gibt es selten Wochenenden. Das Startup, wie ein Kleinkind, braucht 24/7 Aufmerksamkeit und Pflege. Da können Fokus und Motivation auch mal auf der Strecke bleiben. Hier kann es hilfreich sein, sich einen Tag in der Woche zu nehmen, der nur für das Privatleben ist, um Körper und Geist die Möglichkeit zu geben, sich zu generieren. An allen anderen Tagen kann man sich dann eine Aufgabe stellen, um das Startup dem zuvor gesetzten Ziel näherzubringen. Je regelmäßiger man arbeitet, desto leichter fällt es fokussiert bei der Sache zu bleiben, denn Übung macht bekanntlich den Meister. 

Connectivity und Networking 

Connectivity und Networking sind zwei Begriffe, die jedem Gründer bekannt sind. Ohne das richtige Netzwerk und die richtigen Kontakte ist man schnell aufgeschmissen. Beziehungen wirken sich nicht nur auf das Privatleben, sondern ebenfalls auf die Arbeit und den Fokus aus. Durch zahlreiche Untersuchungen wurde festgestellt, dass man Menschen, mit denen man viel Zeit verbringt, immer ähnlicher wird. Es sollte also nicht unterschätzt werden, was für einen enormen Einfluss die Beziehungen und Connectivity zu bestimmten Menschen auf den eigenen Fokus haben. Wählt eure Beziehungen und Kontakte dementsprechend bedacht aus und achtet darauf, dass sie gesund sind, euch gut tun und bestenfalls sogar motivieren. Mentoren sind ein weiterer Faktor, der vielen geholfen hat, fokussiert zu arbeiten und zu lernen. Es ist immer sinnvoll von jemandem geleitet zu werden, der mehr Erfahrungen hat, als man selbst. So lernt man. Viele Menschen, die mit Mentoren arbeiten, berichten, dass sie besser und produktiver arbeiten, mehr lernen und die Motivation stärker gefördert wird, da man ebenfalls regelmäßiges Feedback erhält. 

Fazit

Wir können also fünf Fragen herausarbeiten, die dabei helfen den Fokus zu wahren und sein Ziel zu erreichen: Wo ist der Mehrwert für das Startup? Wie kann ich meine Zeit sinnvoll erreichen? Was steht auf meiner To-Do Liste? Was kann ich heute für mein Unternehmen tun? Wie beeinflussen meine Beziehungen meinen Fokus und meine Motivation? Hangelt man sich an diesen Tipps und Fragen entlang, kommt der Fokus wie von allein. 

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