Wer sich in der Gründerszene umschaut, wird viele verschiedene Strömungen und Ansätze finden. Startups, die mit millionenschweren Investoren durch die Decke schießen und Einzelkämpfer, die auf Bootstrapping schwören.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Finanzierung für ein Unternehmen zu gestalten und sicherlich braucht es viel Zeit und Denkarbeit, um die Erstfinanzierung auf den Weg zu bringen. Unabhängig davon, welche Finanzierungsart in Frage kommt ist der Effizienzgedanke in allen Finanzierungsmodellen wichtiger Impulsgeber. Welche drei Effizienzmaßnahmen dauerhaft nennenswerte ökonomische Effekte erzielt, ist jetzt Thema.

Geschäftsidee klar auf den Punkt bringen

Einen Businessplan zu schreiben ist kein Muss, zumindest dann nicht, wenn es keinen Investor und keine Bank zu überzeugen gilt. Falls aber Fremdkapital nötig ist, müssen sich Gründer zwangsweise mit vielen Detailfragen beschäftigen und einen Businessplan erstellen, der potenzielle Geldgeber zufriedenstellt. Dabei helfen zum Beispiel die Tipps, Checklisten und Hinweise des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Viele Unternehmer halten einen Businessplan in weiten Teilen für überflüssig, weil die zusammengestellten Informationen aus ihrer Sicht reine Fiktion sind.

Aber ein Businessplan lässt sich auch unter einem anderen Blickwinkel betrachten. Ein bestimmter Aspekt hilft massiv dabei, langfristig effizient zu arbeiten: Die präzise Beschreibung der eigenen Geschäftsidee, die Darstellung des unternehmerischen Konzepts. Es geht beim Schritt in die Selbstständigkeit darum, aus einer ersten Idee ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das in der Praxis standhält. Ein tragfähiges Konzept berücksichtigt alle relevanten Elemente, die dazu beitragen, dass ein Unternehmen erfolgreich läuft. Ein gutes unternehmerisches Konzept stellt diese Aspekte dar:

  • Welche Vorteile bietet das Konzept für die Kunden?
  • Worin liegt der (Wissens-) Vorsprung im Vergleich zur Konkurrenz?
  • Wie ist die Idee davor geschützt, von Mitbewerbern übernommen und kopiert zu werden – in technologischer und in wirtschaftlicher Hinsicht?
  • Wie lässt sich der finanzielle Aufwand zur Realisierung des Vorhabens so weit wie möglich senken?
  • Welche effektiven Marketingmaßnahmen sind integraler Bestandteil des Unternehmenskonzepts?

Die Buchführung selbst zu machen ist im Normalfall zeitraubend und bringt nicht die besten Ergebnisse.

Effizienz

Business Administration auslagern

Die obenstehenden Fragen richten sich bewusst nicht auf die Administration einer Firma, denn Business Administration ist nicht das, was ein Unternehmen am Laufen hält. Es ist das, was sich erst ergibt, sobald ein Unternehmen läuft.

Die Administration und Organisation sollte deshalb möglichst ökonomisch gestaltet werden. Die administrativen Prozesse sind nur Mittel zum Zweck und Gründer sollten es vermeiden, ihr Kraft und Aufmerksamkeit darauf zu richten.

Beispiel 1: Buchhaltung ist ein komplexes Thema, zu Recht gelten die Ausbildungen zum Steuerfachangestellten, Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirt zu den schwierigsten kaufmännischen Ausbildungen überhaupt. Kein Gründer ohne die passende kaufmännische Ausbildung ist in der Lage, die Buchhaltung qualitativ hochwertig und steuerrechtlich einwandfrei selbst zu erstellen. Gründer sollten sich deshalb frühzeitig nach einem kostengünstigen, professionellen Dienstleister dafür umsehen. Der Markt ist voll davon. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung lassen sich Buchführungsaufgaben problemlos für kleines Geld auslagern. Während der Profi die Buchhaltung erledigt, können die Gründer ihrem eigentlichen Tagesgeschäft nachgehen und für Umsatz sorgen.

Fazit: Es ist prinzipiell effizienter, Prozesse an Profis auszulagern, wenn sie nicht günstiger in derselben Qualität intern geleistet werden können. Das klingt radikal, ist aber ein Gründungs- und Geschäftsführungsverhalten, dass sich in den letzten Jahren etabliert hat. Ein Vorreiter des ökonomischen Gründens ist Professor Günter Faltin, der an der Freien Universität Berlin den Wirtschaftsstudiengang Entrepreneurship eingeführt und etabliert hat.

Marketingmaßnahmen als zentralen Erfolgsfaktor berücksichtigen

Ein Konzept kann noch so gut sein. Wenn es niemand kennt, wird es keinen Erfolg haben. Neben einem gut durchdachten Geschäftskonzept und klar strukturierten administrativen Prozessen ist das Marketing von übergeordneter Bedeutung. Potenzielle Kunden müssen ein Unternehmen kennenlernen, sie müssen es wahrnehmen. Praktisch jedes Unternehmen versucht nach Angaben des Digitalverbands Deutschland bitkom inzwischen, ihre Kunden über das Internet zu erreichen. Das geschieht auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlich hohem Erfolg.

Effizienz

Die Marketingaufgaben in professionelle Hände zu legen sorgt langfristig für eine erfolgreiche Positionierung.

Eine zielführende Idee für Content Marketing für Startups liegt darin, Inhalte in gut verständliche Texte zu gießen und diese unter Berücksichtigung von SEO-relevanten Aspekten online zu stellen. Die SEO-Maßnahmen müssen dabei die Suchalgorithmen von Google beachten, denn Google ist die am häufigsten genutzte Suchmaschine im Netz – und das weltweit. Blogbeiträge, Factsheets mit Mehrwert und zielgruppengerechte Anzeigen stellen nur drei Facetten aus der breiten Palette von Marketingmaßnahmen dar. Es ist aus ökonomischer Sicht unverzichtbar, eine professionelle Agentur einzuschalten, die sich permanent über Neuerungen auf dem Laufenden hält und ihr Know-how zur Verfügung stellt. Für junge Startups ist in diesem Zusammenhang die Blue GmbH ein wertvoller Tipp, weil diese Agentur gezielt den Ansatz verfolgt, kleine und mittelständische Unternehmen in Sachen SEO zu unterstützten: Das Unternehmen hat sich in erster Linie auf SEO-Maßnahmen spezialisiert und passt deshalb gut in das Gesamtkonzept der schlanken Prozesse.

Experten arbeiten schnell und professionell

Der Hauptgedanke bei dem Ansatz, Effizienz in allen Teilen eines Unternehmens anzusetzen, ist nicht allein die Profitmaximierung. In erster Linie geht es um Professionalität bis ins Detail. Firmen, die Wert auf

  • effiziente Strukturen,
  • effiziente Prozesse und
  • die Zusammenarbeit mit professionellen Dienstleistern und den damit verbundenen professionellen Lieferungen/Leistungen

legen, sorgen automatisch dafür, dass ihre Kunden das Beste bekommen. Aus dem Effizenzgedanken ergeben sich automatisch ökonomische Vorteile, die zum großen Teil an die Kunden, aber auch an die Zulieferer weitergegeben werden können. So wird es möglich, Erzeuger aus Drittstaaten angemessen zu entlohnen und soziale Verantwortung zu übernehmen. Das Ergebnis: Kunden erhalten sehr gute Produkte und Leistungen zu sozialverträglichen und konkurrenzfähigen Preisen – eine perfekte Lösung für alle Beteiligten.

Die Unternehmen, die sich nach dem effizienten ökonomischen Prinzip des Entrepreneurships aufstellen, sind langfristig konkurrenzfähig, weil das Preisleistungs-Verhältnis der angebotenen Waren außerordentlich gut ist. Davon haben alle Beteiligten etwas: Lieferanten und Produzenten, Unternehmen und Kunden.

Neue Wege beschreiten

Neue Wege zu gehen erscheint für viele zunächst unbequem, denn die ausgetretenen Pfade bieten vermeintliche Sicherheit. Allerdings bieten neue Wege neue Chancen, was insbesondere auch für Frauen ein spannender Anreiz sein könnte, wenn man den Gedanken von Stefanie Bilen weiterführt. Sie sagt: Mutig zu sein und das zu tun, wofür man brennt, ist wichtiger denn je. Denn daraus können sich innovative Konzepte mit herausragendem Erfolgspotenzial entwickeln.