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Du und dein Unternehmen benötigen eine Finanzspritze? Um einen Kredit oder eine Finanzierung anzufragen, ist deine Bonität von großem Interesse für potenzielle Geldgeber. Diese prüfen, ob du als Unternehmer deinen Zahlungsverpflichtungen nachkommst. Als Dienstleister für alternative Finanzierungslösungen unterstützt die aifinyo AG Existenzgründer und Unternehmer auf Ihrem Weg an die Spitze. Deshalb verraten wir dir in diesem Beitrag, wie du deine Kreditwürdigkeit nachhaltig verbesserst.

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Warum sollten Unternehmer über eine gute Bonität verfügen?

Die Bonität gibt Auskunft darüber, ob du als Schuldner fähig bist, deinen Zahlungsverpflichtungen zuverlässig und fristgerecht nachzukommen. Sie gibt deine Kreditwürdigkeit an.

Über die Zu- oder Absage bei einer Finanzierungsanfrage entscheidet in der Regel ein Ratingverfahren (z.B. der SCHUFA-Score). Diese Verfahren basieren auf mathematisch-statistischen Auswertungen aller Faktoren, die Auskunft über die Kreditwürdigkeit geben. Das so ermittelte Rating kann wiederum von Geldgebern abgefragt werden.

Insofern erfüllt eine gute Bonität zwei Funktionen:

  1. Potenzielle Geldgeber haben eine gewisse Sicherheit, dass sie das zur Verfügung gestellte Kapital auch wiederbekommen.
  2. Umgekehrt verbesserst du als Unternehmer deine Chance, überhaupt einen Kredit zu erhalten.

Die Kreditwürdigkeit beeinflusst oft auch Konditionen wie Kapital- und Zinshöhe. Allein deshalb solltest du deine Bonität stetig verbessern.

Tipp #1: Erhöhe deine Eigenkapitalquote.

Um die Bonität deines Unternehmens beurteilen zu können, spielt die Eigenkapitalquote eine wichtige Rolle. Sie spiegelt das Verhältnis deines Eigenkapitals zur Bilanzsumme wider.

Je höher die Eigenkapitalquote, desto aussichtsreicher sind deine Chancen bei einem potenziellen Geldgeber Gehör zu finden. Genügend Eigenkapital signalisiert finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit. Eine Quote von 30 Prozent gegenüber der Bilanzsumme gilt als erstrebenswert.

Eine weitere Möglichkeit, um das Eigenkapital zu erhöhen, ist die sogenannte Rechnungsfinanzierung (Factoring). Dabei kauft ein Factoring-Unternehmen die Forderungen auf, die du deinen Kunden in Rechnung gestellt hast. Du erhältst dein Geld sofort und musst nicht warten, bis das Zahlungsziel verstrichen ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es nicht zu Zahlungsausfällen kommt. Denn die meisten Factoring-Dienstleister bieten vollen Ausfallschutz für offene Forderungen. Somit garantierst du einen stabilen Liquiditätszufluss.

Tipp #2: Stelle einen soliden Finanzplan auf.

Mit einem festen Plan vermeidest du finanzielle Engpässe. Ein solider Finanzplan setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

  • aus der Kapitalbedarfsplanung,
  • der Liquiditätsplanung,
  • der Rentabilitätsvorschau,
  • der Gewinn- und Verlustrechnung und
  • der Bilanzierung.

Wenn du weißt, wo dein Geld hingeht, dann überziehst du keine Kreditlinien. Du kannst all deine Rechnungen begleichen. Deine Lastschriften gehen nicht zurück. Du behältst den Überblick und kannst deine Kosten optimieren. So erhöhst du ebenfalls deine Bonität. Aus deiner Finanzplanung erzielst du jedoch nur den maximalen Nutzen, wenn das Zahlenmaterial korrekt, realistisch, unverfälscht und fehlerfrei in die Auswertung eingepflegt wird.

Tipp #3: Bleibe immer zahlungsfähig.

Du musst regelmäßig Waren oder Rohstoffe einkaufen? Diese Investitionen sind wichtig und nötig, um überhaupt Geschäfte zu machen. Doch kosten sie auch wertvolle Liquidität, was sich negativ auf die Bonität auswirken kann. Du möchtest mit dem Wareneinsatz nicht mehr in Vorleistung gehen oder dir fehlt schlicht und einfach das Geld dazu? Dann solltest du Finetrading in Form einer Projekt- oder Einkaufsfinanzierung nutzen.

Mit Finetrading verbesserst du deine Liquidität und steigerst deinen Umsatz – und das funktioniert folgendermaßen: Der Finetrader bezahlt deinen Wareneinkauf. Durch die sofortige Zahlung innerhalb der Skontofrist profitierst du von wertvollen Rabatten. Du stärkst dein Image als zahlungskräftiges Unternehmen, während Skonti und Rabatte deine Ausgaben verringern. Dadurch erhöhst du nach und nach deine Bonität.

Tipp #4: Lease Arbeitsmittel statt sie zu kaufen.

Um die eigene Bonität zu verbessern, stellt auch das Leasen von Arbeitsmitteln eine gute Alternative zum Kauf dar. Der große Vorteil besteht darin, dass das Leasingobjekt durch einen Leasinggeber finanziert wird. Dadurch gehört es nicht dir oder deinem Unternehmen, sondern du hast lediglich ein Nutzungsrecht an dem geleasten Gegenstand erworben.

Das gilt nicht nur für Firmenwagen, sondern für sämtliche große Anschaffungen wie Computertechnik oder Industriemaschinen. Durch das Leasen dieser Arbeitsmittel belasten sie nicht deine Liquidität, sondern können durch die fixen Leasingraten über einen längeren Zeitraum verteilt werden. Hinzu kommt, dass Existenzgründer die Leasingraten oft steuerlich geltend machen können.

Tipp #5: Behalte den Überblick durch zuverlässiges Controlling.

Zu einem zuverlässigen Controlling gehört es, dass du deine Umsätze und Erträge realistisch einschätzen kannst. Denn nur so entgehst du der Gefahr dich finanziell zu übernehmen und kannst deinen Verpflichtungen regelmäßig nachkommen. Durch den konsequenten Einsatz von Controlling-Instrumenten zeigst du interessierten Geldgebern zudem, dass du deine Erträge im Blick hast und dir eine gute Bonität wichtig ist.

Überdies bilden die durch das Controlling bereitgestellten Berichte eine wichtige Grundlage für realistische Unternehmensentscheidungen, wenn es darum geht Kosten zu reduzieren, effizient zu produzieren oder neue Maschinen zu finanzieren. In großen Unternehmen wird das Controlling intern in einer eigenen Abteilung abgebildet. Selbstständige, KMUs oder Startups wickeln dies jedoch über eine entsprechende Software meist in Eigenregie ab.

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