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Dass die Digitalisierung dieses Jahr einen enormen Boom erlebt hat, wissen wir alle. Die globalen Umstände haben uns alle dazu gezwungen umzudenken und innovative, alternative Wege zu finden die Krise zu überstehen. Besonders in der Food-Branche der Gründerszene hat sich einiges getan – Was die Frage aufwirft, wie Food Gründer*innen diesen digitalen Wandel für sich nutzen können. Also haben wir uns erkundigt. Neue Verzehrkonzepte sind entstanden, es wurde auf eine ganzheitliche Sensibilisierung aufmerksam gemacht und Hybridkreationen wurden entwickelt. Lebensmittel und Digitalisierung werden in einem neuen Gewebe miteinander vermischt und wir haben nun, mehr als zuvor, die Chance diese beiden Trends innovativ miteinander zu verweben, um vorausschauend zu planen und die deutsche Food-Branche zu revolutionieren. 

Lebensmittel und Digitalisierung 

Schneller, höher, weiter und am besten jetzt sofort! Die Gabe der Geduld hat unsere Gesellschaft seit langer Zeit verlassen. Alles muss jetzt und sofort zur Verfügung stellen. Wird nicht sofort geliefert, hat sich die Sache erledigt. Wer bestellt vorzugsweise online? Richtig. Die Generation, die mit Technik aufgewachsen ist und nun selbstständig genug ist, um ihren Einkauf selbst zu tätigen. Besonders letztes Jahr hat sich die Technik hinter der Auslieferung von frischen Lebensmitteln und Convenience Produkten weiterentwickelt und verändert. Immer mehr Menschen nutzen nun Alternativen zum „klassischen“ Einkaufen, um sich selbst vor einer möglichen Infektion zu schützen. Sprich: Immer mehr wird online erledigt. 

Hier wird es für Food Gründer*innen interessant. Als einer der größten Wirtschaftszweige der Welt ist die Lebensmittelwirtschaft vergleichsweise schwach ausgerüstet. Dementsprechend besteht in dieser Branche viel Potential für Gründer*innen, die sich in der Lebensmittel- und Gastronomie-Branche zu Hause fühlen. Besonders durch das Jahr 2020 und die einhergehende Pandemie hat sich in diesem Bereich viel getan. Nicht nur Restaurants haben erweiterte Liefermöglichkeiten initiiert, sondern auch die Liefermöglichkeiten und Lieferrahmen von Supermärkten haben sich gesteigert. 

Hilfreiche Fragen, die sich anstrebende Food Gründer*innen stellen können sind:

  • Was fehlt in dem bestehenden Angebot?
  • Wie können wir die Kunden neu reizen? 
  • Wo haben die bestehenden Führer wie Rewe, Bringmeister und Co. Defizite, die wir aufgreifen können? 

Ein Verzehrkonzept der Zukunft 

Als Konsument hat man heutzutage online jederzeit Zugang zu lebensmittelrelevanten Inhalten und Produkten – Übers Internet. Dabei steigen schaukeln sich vor allem Bequemlichkeit im Alltag und der eigene Anspruch gegenseitig hoch. Das Essen soll also nicht nur schnell zubereitet sein, sondern im Idealfall auch noch gesund und fair sein. Wenn vegane Optionen nicht mit von der Partie sind, kann ein gastronomisches Gewerbe eigentlich gleich seine Türen schließen. Dadurch, dass momentan ebenfalls der Besuch in Restaurants wegfällt, muss ein Restaurant ebenfalls eine Liefer- und Take-Away-Option haben, um zu überleben. Da Bestellung jedoch nicht immer jedermanns Sache ist, müssen auch hier Alternativen herhalten. 

Hier kommen Möglichkeiten ins Spiel, wie Kochboxen & Co. Da viele Menschen nicht ier genügend Zeit haben, Mahlzeiten frisch zuzubereiten, bildet sich hier eine Nische am Markt, die grenzenlose Möglichkeiten bietet. Die Bequemlichkeit der Menschen sorgt dementsprechend für Wirtschafts-Möglichkeiten, auf die Food Gründer*innen aufmerksam gemacht werden sollten. Individuell sollte dabei wie immer auf die Zielgruppe  geachtet werden. 

Das Ziel der Digitalisierung in diesem Bereich entspricht dem Versuch, Konsument*innen Zeit und Ärger beim Einkaufen und Kochen zu ersparen. Ein Artefakt das man als Gründer*in bestens nachvollziehen kann – Denn: Zeit ist Geld. Auch im Homeoffice. 

Abschließend haben wir zusammengefasst und festgehalten, welche neuen Möglichkeiten und Kategorien sich gebildet haben, um euch einen Denkanstoß für eure Inspiration zu liefern. 

Kategorien mit Potential

Als Kategorien haben sich besonders 3 Nischen herausgebildet: 

  1. Das Do-It-Yourself Dinner: Hier hinter steckt eine Abonnement-basierte Dienstleistung – meist durch Gastronomen kuratiert. Die Rezepte sind oft leicht und ohne viel Aufwand zu verfolgen, die Zutaten meist fertig abgewogen und verpackt. 
  2. Die Direktverkäufer: Hier findet sich das Äquivalent zu Apps und Dienstleistungen, die den Konsumenten die Möglichkeit eröffnen, ihren Einkauf online zu tätigen und sich die Bestellung direkt an die Haustür liefern zu lassen. 
  3. Die digitalen Restaurants: Vollständig integrierte Restaurants, ohne Dine-In Option. 
  4. Der Pocket Food Court: Apps, Dienstleistungen und On-Demand Bestellung in einem Rutsch von mehreren Restaurants gleichzeitig. 

Beispiele für Ideen und Möglichkeiten in diesem Bereich sind dementsprechend: 

  • Online Supermärkte
  • Lieferungen aus Restaurants
  • Ghost Restaurants 
  • Dienstleistungen und App-Anbieter
  • Kochboxen 

Fazit

Zeiten ändern sich. Das ist eine Tatsache. Das letzte Jahr hat durch den Digitalisierungs-Boom viele Möglichkeiten eröffnet, nach denen Food Gründer*innen Ausschau halten sollten. Online Supermärkte und Essens-Lieferanten sind nicht mehr die einzige Spalte, in der ein neues Unternehmen heranwachsen und seinen Platz finden kann. Durch die vermehrte Nutzung von DIY-Dinnern, Pocket-Food-Courts und Direktverkäufern bilden sich nun Möglichkeiten, die die Wirtschaft im Lebensmittelbereich auch dieses Jahr weiter nach vorne bringen können. 

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