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Das Aachener Start-up EnergyCortex ,,rund um das Gründerteam Dr. Bastian Baumgart und Christian Gerloff, ermöglicht Industriekunden und Energieversorgern die energiewirtschaftliche Kontrolle ihrer Standorte und Anlagen mit intelligenten Cloud-Lösungen und Künstlicher Intelligenz. Mittels einer innovativen SaaS-Lösung werden auf Basis von Verbrauchsdaten Energiekosten und -rechnungen automatisch überprüft und Einsparpotenziale identifiziert. Mit Hilfe von Data Science und Energiemanagement-Methoden wird der Informationsgehalt von Energiedaten visualisiert. Somit kann die Energieeffizienz verbessert und Emissionen reduziert werden. EnergyCortex wurde im Mai 2018 gegründet. Vor kurzem konnte das Team den zweiten Platz beim KUER.NRW Businessplan Wettbewerb, dem Businessplan Wettbewerb für Gründer und Start-ups aus den Branchen Klima, Umwelt, Energieeffizienz und Resourcenschonung, gewinnen.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir, die EnergyCortex GmbH, sind ein digitales Start-up aus Aachen und ein Spin-off der RWTH Aachen. Unser Team besteht aus den zwei Gründern Dr. Bastian Baumgart und Christian Gerloff, die beide über langjährige energiewirtschaftliche Erfahrung verfügen. Das Team wird durch junge und motivierte Mitarbeiter aus den Bereichen Data Science und Energiewirtschaft komplettiert.

EnergyCortex unterstützt Gewerbe- und Industriekunden bei der Energiekostensenkung durch die intelligente Auswertung von Energiedaten. Mit unserer webbasierten Energiedatenplattform und unserem energiewirtschaftlichen Know-How übernehmen wir für unsere Kunden alle energiebezogenen Aufgaben, sodass sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. EnergyCortex ist der digitale Energiemanager für Unternehmen die Energie, Kosten und Arbeitsaufwand einsparen wollen.

Welche Probleme löst EnergyCortex konkret?

Energiekosten sind ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen in Deutschland. Die große Anzahl an Umlagen und Steuern haben die Stromkosten über die letzten Jahre deutlich erhöht. Um die Belastungen für Gewerbe und Industrie zu begrenzen, hat die Bundesregierung eine Vielzahl von Ausnahmeregelungen geschaffen. Die regulatorischen Vorgaben sind jedoch häufig komplex und unterliegen ständigen Änderungen. Die Energieabnehmer verfügen heute i. d. R. weder über das gefragte Fachwissen noch die notwendige Datengrundlage oder die geeigneten Analysewerkzeuge, um ihre Energiekosten ohne großen Aufwand zu prüfen und dadurch Kostenreduktionspotenziale zu ermitteln.

Dem wirkt EnergyCortex entgegen und bietet Verbrauchern aus Gewerbe und Industrie eine innovative web-basierte Lösung. Der ganzheitliche Ansatz beginnt mit der Datenmessung und verknüpft anschließend Messsysteme mit einer Cloud-Lösung und den aufbauenden digitalen Services. So lassen sich der Energieverbrauch kostengünstig und zeitnah überwachen, energiebezogene Kosten und Rechnungen der Energielieferanten automatisiert überprüfen sowie mit Hilfe der gemessenen Verbrauchsdaten Einsparpotenziale identifizieren und realisieren.

Wie schauen Eure bisherigen Meilensteine aus? Welcher Erfolge konntet ihr bereits erzielen?

Während der Förderung durch das EXIST-Gründerstipendium haben wir einen marktreifen Prototypen entwickelt und konnten einen ersten Pilotkunden gewinnen, mit dem wir anschließend den „Proof-of-Concept“ erbracht haben. Mittlerweile sind über 70 Standorte bzw. Zählpunkten in Deutschland unter Vertrag die mit EnergyCortex Energiebeschaffung, Visualisierung sowie Daten- und Rechnungsprüfung durchführen.

Unser Geschäftsmodell haben wir immer wieder durch die Teilnahme an Gründungs- und Businessplanwettbewerben gründlich und kritisch durchleuchten lassen und konnten dabei verschiedene fachkundige Jurys und kritische Gutachter überzeugen.
Neben der Auszeichnung beim KUER.NRW Businessplan Wettbewerb sind wir stolz darauf, als Preisträger beim Gründerwettbewerb Digital Innovationen 2018 und mit dem Spin-off Award der RWTH Aachen ausgezeichnet worden zu sein. Ein weiteres Highlight war der Gewinn des 22. NUKBusinessplan-Wettbewerbs in Köln. Weitere Preise und Ehrungen erhielten wir beim Gründungswettbewerb AC² sowie dem digitalHUB Aachen und wurden in den E.ON :agile Accelerator aufgenommen.

Was sind Eure nächsten Schritte?

Wir sind sehr stolz darauf, was in den zwei Jahren geschaffen worden ist. Der „Proof­of­Concept“ wurde erfolgreich erbracht – sowohl in Form von Bestätigung unseres Konzepts durch zahlreiche Prämierungen im Rahmen von Gründerwettbewerben als auch durch eine breite Kundenbasis. Unsere Plattform und Modelle wurden erfolgreich mit industriellen Partnern, wie der Freudenberg Gruppe oder CarboTech Production, entwickelt und bei weiteren Kunden aus der Stahl- und Automobilwirtschaft eingesetzt. Nun sind wir auf der Suche nach weiteren Kunden, die Interesse an Kostenersparnissen haben. Das sind erfahrungsgemäß viele – aber wir müssen an unserer Bekanntheit arbeiten und suchen entsprechend Multiplikatoren, die Kontakte zu Industriestandorten haben. Dabei gilt weiterhin: wir orientieren uns konkret an den Bedürfnissen unserer Kunden, um so nutzenstiftende Produkte für Industrieunternehmen zu schaffen. Insbesondere im Bereich der Prognose und Big Data Analytics sehen wir noch viel Potenzial.

Welche Tipps könnt ihr anderen Gründern geben?

Man braucht Selbstbewusstsein, Geduld, Durchsetzungsvermögen und immer einen Plan B.

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