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Nun sind wir wieder beim Thema: Steve Jobs. Vor einiger Zeit haben wir begonnen uns mit der Mentalität von Steve Jobs zu beschäftigen und zu untersuchen, was Startups und Gründer*innen von dem allseits bekannten “Marketing-Guru” lernen können.

Was wir bis jetzt gelernt haben

In dem ersten Teil unserer Steve Jobs Artikelreihe haben wir bereits gelernt, dass Antrieb und Motivation die halbe Miete sind. Das, was Ihr bewegen wollt, ist Eure Motivation. Nicht weniger wichtig ist ebenfalls die Arbeitseinstellung, welche Ihr tagtäglich an den Mann bringt. Simplizität und Fokus sind die Devise, mit der Ihr Euer Startup nach vorne bringen könnt.

[1] Zweck und Zielsetzung

Bereits Victor Franklin hat gesagt: “Der Wille der Bedeutung, ist die Basis der Lebensmotivation.” Laut ihm seien Menschen nicht auf der Jagd nach Glück und Freude selbst, sondern suchen nach Gründen, um glücklich zu sein. Betrachtet man Sinn und Zweck an sich, kristallisieren sich drei Säulen des Zwecks heraus.

  • Tu etwas, was etwas bedeutet.
  • Tu dies nicht lediglich gut, sondern setze es ins Hervorragende um.
  • Zu guter Letzt: Tu es als Dienst für etwas Größeres, als Dich selbst.

Im Anblick dieser drei Säulen und der Arbeitsethik von Steve Jobs lernen wir also, dass Zielsetzung und Zweck unbedingt Grundlage eines Unternehmens sein sollten. Ein Unternehmen, das keine Passion in sich trägt und lediglich mit dem Ziel gegründet wird die Unternehmer reich zu machen, ist meist ein kurzlebiges Projekt. Wenn Ihr jedoch ein innovatives Unternehmen gründet, mit dem Ziel etwas zu erschaffen, was anderen Menschen weiterhilft und einem größeren Zweck als dem Profit selbst dient, steigert sich gleichzeitig die Motivation zu investieren und Arbeit hineinzustecken, bis Perfektion erreicht ist. Tut das bestmögliche, und fügt dann noch eine Portion Passion und Zweck hinzu und Ihr seid auf einem guten Weg. Um es mit den Worten von Steve Jobs zu unterstreichen: “Meine Leidenschaft war es immer ein Unternehmen zu gründen, das bleibt. Ein Unternehmen dessen Mitarbeiter motiviert sind großartige Produkte herzustellen. Alles andere war zweitrangig. […] So gründest Du ein Unternehmen, welches auch noch ein oder zwei Generationen vom Jetzt standhaft ist.” Gründe ein Unternehmen das bleibt. Das war der Zweck, den Steve Jobs vertreten hat.

[2] Anders Denken

Autonmität ist das Verlangen sein eigenes Leben selbstständig zu dirigieren. Eines der Dinge, die wir von Steve lernen dürfen ist, dass das Verlangen immer besser und besser zu werden, in dem, was wir tun, ein Unternehmen nach vorne bringt. Er vertrat das Verlangen seine Kunst in einem Bereich zu perfektionieren, der etwas bedeutet. Besonders nachdem er an Krebs erkrankt war, erschien das Bewusstsein des Todes unübersichtlich auf der Bildschirmfläche. Dies hat ihn jedoch nicht daran gehindert alles zu geben. Ganz im Gegenteil. Das Verständnis, dass seine Zeit auf Erden begrenzt war, hat ihn lediglich mehr motiviert etwas Bedeutungsvolles zu erschaffen und der Menschheit mit auf den Weg zu geben.

[3] Spiritualität

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Mentalität des Apple Gründers war Spiritualität. Auch wenn diese Spalte seiner Mentalität über Kalkulation, Marketing und Innovation hinausgeht, war es ein existenzieller Teil seiner Arbeitsethik und soll deshalb nicht übergangen werden. Betrachtet man sein Leben und die Erfahrungen, welche er in seiner Zeit in einem Dorf in Indien verbracht hat, wird eines deutlich: Laut Steve Jobs sei die komplette Lösung von Ablenkung und Überfluss eine der besten Vorgehensweisen effizient zu sein und etwas zu erschaffen. In einem Interview machte er deutlich, dass Ihm das simple Sitzen und Aufnehmen der eigenen Umgebung bewusst gemacht habe, wie rastlos sein Geist sei. Jedoch fügte er ebenfalls hinzu, dass der Geist und das eigene Denken durch Übung ebenfalls wieder erlernen kann zur Ruhe kommen. Demnach entsteht ein Raum für Intuition und innovatives, neues Denken.

[4] Motivation

Last but not Least, und bereits zuvor erwähnt: Die Motivation. Das, was uns alle antreibt. Untersuchen wir das Wort Motivation genauer, finden wir heraus, dass es aus dem Lateinischen (movere) kommt. Es bedeutet: Sich bewegen. Es gibt zwei essentielle Arten der Motivation, von der Startups lernen können.

  • Extrinsische Motivation
  • Immanente Motivation

Extrinische Motivation beruht auf der Aussage: Wenn Du dies tust, bekommst Du jenes. Es wird also deutlich, dass diese Art der Motivation auf äußerer Anerkennung und Belohnung basiert. Man bekommt etwas, wenn eine Aufgabe vervollständigt ist. An sich kein schlechtes Prinzip, jedoch nicht das, wonach Steve Jobs sein Unternehmen nach vorne bringen wollte. Für ihn basierte sein Unternehmen auf immanenter Motivation. Definiert wird immanente Motivation dadurch, dass die Aktivität selbst die Belohnung sei. Die Handlung an sich, die Freude am Tun und Erschaffen war Grundlage seiner Marketingstrategie. Anstatt ausschließlich zu überlegen, wie möglichst viel Profit möglichst billig erlangt werden kann, sollte man sich also Fragen: Kann ich mein Produkt selber vertreten? Würde ich es selber benutzen? Denn so lassen sich Produkte vermarkten: Indem man selbst dahinter steht und sich bewusst ist, dass man mit seinem Unternehmen etwas sagen und verändern will.

Was wir daraus lernen

Was können wir also von der Arbeitsmentalität Steve Jobs’ lernen? Nun, zunächst haben wir herausgefunden, dass Zweck und Zielsetzung einige der wichtigsten Grundlagen erfolgreicher Unternehmen sind. Der Wille etwas zu tun und zu erschaffen, das etwas bedeutet, ist ein Antrieb, welcher Unternehmen stetig an die Spitze treibt. Wenn Unternehmen beginnen anders zu denken, sich so aufbauen, dass sie nicht lediglich Profit, sondern Standhaftigkeit, Stärke und Innovation vertreten, ist bereits die halbe Miete bezahlt. Letztendlich kommt es darauf an etwas zu erschaffen, das Menschen hilft und die Motivation und Freude an der Arbeit und Aktivität selbst, ist etwas von dem wir alle lernen können.

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