Wer zum ersten Mal ein Start-up gründet, kennt das Gefühl: Schier unzählige neue Aufgaben, von denen man wenig bis gar keine Ahnung hat, und dazu noch viel zu wenig Zeit, sie umzusetzen. Der Einsatz der richtigen Tools kann hier – gerade zu Beginn der Unternehmenshistorie – enorm hilfreich sein. Die Berliner Agentur PIABO PR hat bei ihren Kunden nachgefragt, welche Tools ihnen bei der Gründung am meisten geholfen haben, und die nützlichsten Office-Tools für Neugründer zusammengefasst.

1. invoiz

Rechnungen schreiben und Angebote erstellen sind nicht gerade die Lieblingsthemen frischgebackener Gründer. Umso besser, dass es Tools wie invoiz gibt. invoiz ist ein cloud-basiertes Programm zur Rechnungslegung und Angebotserstellung für Gründer, Selbständige und kleine Unternehmen. Dabei lassen sich Rechnungen, Angebote sowie Mahnungen einfach und intuitiv erstellen, Rechnungsdaten können per Knopfdruck für den Steuerberater exportiert werden und Dienstleister können darüber hinaus von der integrierten Zeiterfassung profitieren.

invoiz Screenshot
Screenshot vom Rechnungslegungsprogramm invoiz

Die einfache Usability reduziert unnötigen Verwaltungsaufwand für Nutzer auf ein Minimum. Ein weiterer Pluspunkt: Mit invoiz lassen sich fünf Angebote sowie fünf Rechnungen pro Monat kostenfrei erstellen – der ohnehin schon belastete Start-up-Geldbeutel wird also geschont.

2. Slack

In puncto Teamkommunikation ist wohl derzeit kein Tool so beliebt wie Slack. Über die einfache Chatfunktion hinaus lassen sich über Slack beispielsweise auch Dateien versenden und Bildschirme teilen. Das Tool lässt sich laut eigener Aussage mit nahezu jedem erhältlichen Produkt für Produktivität kombinieren und ist dank offener APIs zudem für eigene Integrationen zugänglich.

Slack Tool Teamkommunikation
Screenshot vom Must-have-Tool für Teamkommunikation Slack

3. Evernote

Als Productivity-Tool hat sich bei vielen Start-up-Teams außerdem Evernote bewährt. Notizen schreiben, organisieren und gemeinsam To-dos verwalten – alles kein Problem. Evernote funktioniert plattform- und dateitypunabhängig und stellt zahlreiche Hilfsmittel bereit, wie zum Beispiel den WebClipper – ein Service zur Speicherung von Websites – oder die Handschrifterkennung in Notizen und Fotos. Die Dokumentensuche mit Kontext-Feature verknüpft Nutzer darüber hinaus sowohl intern als auch extern mit Daten und Personen, die beispielsweise an ähnlichen Themen arbeiten.

4. Pipedrive

Wer Probleme hat, den Vertrieb zu managen, könnte bei Pipedrive fündig werden. Mithilfe des Verkaufs-CRM-Tools lassen sich Kundendaten pflegen sowie Kontakte und Verkäufe verwalten. Dabei ist anzumerken, dass Pipedrive im Vergleich zu anderen Anbietern wenig Tiefe bietet, die Nutzung aber dafür sehr intuitiv von der Hand geht. Das Produkt lässt sich 30 Tage lang gratis testen, danach wird pro Monat und Nutzer ein Betrag von 12 Euro fällig. Pipedrive ist also insbesondere für kleine Unternehmen und Start-ups mit schlanken Vertriebsteams interessant.

Pipedrive Logo
Pipedrive Logo

5. HootSuite

Im Bereich Online-Marketing ist neben dem selbstverständlichen Google Analytics häufig ein Name gefallen: HootSuite. Mit dem Social-Media-Management-Tool lässt sich die Social-Media-Kommunikation von allen relevanten sozialen Netzwerken über ein zentrales Dashboard steuern und koordinieren. Dabei können Postings sehr genau geplant und der Outcome im Anschluss gemessen werden. Es lassen sich darüber hinaus Blogs via WordPress sowie weitere Applikationen integrieren.

Gastautorin: Sabine Blumrich, Senior Account Director bei PIABO

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