Aktuelle Studienergebnisse zu Deutschlands Gründern

Bei all dem Gerenne und 24/7 Job, den ein Startup eben mit sich bringt, setzt man gerne mal die Scheuklappen auf und vergisst, was die Mitstreiter und Konkurrenten so treiben. Klar, die Augen auf die eigenen Zielen zu richten ist natürlich vollkommen sinnvoll, aber zu wissen, wie es um die Kollegen steht, ist gar nicht so blöd. Deshalb hat dir Gründerfreunde frischen Studien zusammengefasst!

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Die meisten Startup-Gründer würden mit ihrem heutigen Wissen erneut ein Unternehmen gründen. Allerdings geht ihr Anteil gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Startups. So würden nur noch 8 von 10 erneut ein Startup aufbauen. Vor allem wenig Zeit für Freunde und Familie tragen zu dieser Entscheidung bei. Tja, Unternehmer sein – das muss man eben im Blut haben. 😉

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Eine Umfrage unter Startup-Gründern ergibt außerdem, dass für die meisten Elon Musk und Steve Jobs als Vorbild gelten. Für dich auch? Vorbilder sind wichtig, um deine Ziele umzusetzen – sie zu beobachten und ihren Erfolg zu ergründen ist ein wichtiger Schlüssel, um deine Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen.

Der Startup-Report 2019 zeigt, dass jedes Startup in Deutschland im Schnitt aktuell 15 Mitarbeiter beschäftigt

Drei Viertel der Startups (76 Prozent) wollten in diesem Jahr neue Arbeitsplätze schaffen. Mehr als jedes zweite Startup (56 Prozent) konnte eine Stelle nicht besetzen, weil es an geeigneten Kandidaten fehlte. What a shame! Dabei ist es so bereichernd, in einem Startup zu arbeiten. Hast du nicht bock, mehr aus 2020 herauszuholen und dich zu challengen? Die Startup Jobs 2020 eröffnen dir die Türen. 

Jeder vierte Entwickler (24 Prozent) in deutschen Startups hat keine deutsche Staatsbürgerschaft.

8 von 10 Startups (79 Prozent) benötigen für die kommenden zwei Jahre frisches Kapital, im Schnitt werden 3,2 Millionen Euro gebraucht. Eine große Mehrheit (81 Prozent) ist aber zuversichtlich, das Kapital einsammeln zu können. Jeder vierte deutsche Gründer denkt über einen Umzug nach, da es hierzulande an Geld mangelt. (Stop – lies diesen Satz nochmal! Ist das nicht unglaublich?!) Jedes dritte Startup (32 Prozent) hält einen Börsengang in Zukunft für denkbar. Ein Initial Coin Offering (ICO) ist für mehr als jedes siebte Startup (16 Prozent) eine Option. 

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Jeder zweite Gründer (50 Prozent) sagt, dass sich in den vergangenen zwei Jahren die Situation für Startups in Deutschland verbessert hat. Vor einem Jahr waren es mit 59 Prozent noch deutlich mehr. Und nur noch 39 Prozent (2018: 44 Prozent) geben an, dass sich die Situation ihres eigenen Startups in diesem Zeitraum verbessert hat. 

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Aktuell setzen bereits 4 von 10 Startups (39 Prozent) in Deutschland Künstliche Intelligenz ein, ähnlich viele (38 Prozent) planen oder diskutieren den Einsatz der Technologie. 8 von 10 Startups (80 Prozent) beklagen, dass sich die deutsche Politik in Detailfragen verzettelt und dadurch bei großen Zukunftsthemen wie KI den Anschluss an die Weltspitze verpasst. 

Im Schnitt pitchen Startup-Gründer 121 mal im Jahr vor Investoren oder potenziellen Kunden und Geschäftspartnern sowie Preisjurys.

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Und, wie steht’s mit dir? Willst du ein Startup gründen? Wie siehst du die Entwicklung der KI und was meinst du, worauf wir uns im kommenden Jahr 2020 vorbereiten müssen? Hast du Themenwünsche für den nächsten Blogartikel? Schreibe mir gerne an leonore@gruenderfreunde.de!

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